Google steht vor seiner ersten GDPR-Untersuchung der irischen Datenschutzbehörden

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Google ist das Thema seiner ersten GDPR-Untersuchung des irischen Datenschutzbeauftragten (DCP). Reuters berichtet. Es ist die erste große Auseinandersetzung zwischen dem Unternehmen und seiner führenden Datenschutzbehörde in Europa, die schwierige Fragen zum Umgang des Anzeigengiganten mit personenbezogenen Daten über das Internet aufwirft.

Die Untersuchung untersucht, wie Google in jeder Phase seines Anzeigenverfolgungssystems mit personenbezogenen Daten umgeht. Diese Fragen stammen zum Teil aus einer Beschwerde des Browser-Unternehmens Brave vom September, in der behauptet wurde, dass das Anzeigenauktionssystem von Google einen Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen der DSGVO darstellt.

"Jedes Mal, wenn eine Person eine Website besucht und auf einer Website eine" Verhaltensanzeige "angezeigt wird, werden vertrauliche personenbezogene Daten, die jeden Besucher beschreiben und die sie online sehen, an Dutzende oder Hunderte von Unternehmen gesendet", so Johnny Ryan, Chief Policy Officer in einem Beitrag erklärt. "Ein Datenverstoß tritt auf, weil diese Sendung, die in der Online-Branche als" Gebotsanforderung "bezeichnet wird, diese vertraulichen Daten nicht vor unbefugtem Zugriff schützt."

Ein Google-Mitarbeiter, der auf einen Kommentar angesprochen wurde, verteidigte das Auktionssystem und versprach, mit der Untersuchung zusammenzuarbeiten. "Wir werden uns voll und ganz mit den Ermittlungen der Datenschutzbehörde befassen und die Gelegenheit zur weiteren Klärung der europäischen Datenschutzbestimmungen für Echtzeit-Gebote begrüßen", sagte der Vertreter. "Autorisierte Käufer, die unsere Systeme verwenden, unterliegen strengen Richtlinien und Standards."

Sollte Google für schuldig befunden werden, wären die potenziellen Strafen für Google enorm. Die DSGVO genehmigt Bußgelder in Höhe von vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, was im Fall von Google 5,4 Milliarden US-Dollar entspricht. Noch schädlicher wäre es, wenn das Unternehmen sein Anzeigensystem grundlegend umgestalten müsste, um künftige Bußgelder zu vermeiden.

Der irische Kommissar wurde als übermäßig freundlich gegenüber Facebook und Google kritisiert. Beide Unternehmen haben ihren Hauptsitz im Land und sind nach den Regeln der DSGVO uneingeschränkt zuständig. Etwa ein Jahr nach Inkrafttreten der Verordnung ist dies die erste Maßnahme, die Irlands DCP gegen eines der beiden Unternehmen ergriffen hat. Eine Reihe von Gruppen haben in dieser Zeit Beschwerden gegen Google eingereicht und unter anderem Bedenken hinsichtlich der Standortverfolgungs- und Anzeigenausrichtungssysteme des Unternehmens geäußert.

Update 14.08 Uhr ET: Aktualisiert mit Aussage von Google.

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