Gestresste Zellen lösen eine Autoimmunreaktion aus

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Bbei Autoimmunerkrankungen wie Schmetterlingsflechten Der Körper bildet Antikörper gegen seine eigenen Strukturen und Proteine. Dass das Erbgut der Mitochondrien – die “Kraftwerke” der Zellen – die Bildung solcher Autoantikörper auslösen kann und wie diese DNA auch unter leichtem Stress aus den Mitochondrien sickert. Kürzlich zeigten Jay Chung vom National Heart and Blood Institute in Bethesda und seine Kollegen in der Zeitschrift Science.

Mitochondrien sind für die Zellen essentiell, weil sie sie mit Energie versorgen. Aufgrund ihres bakteriellen Ursprungs ist den Mitochondrien jedoch etwas Seltsames zugeordnet. Wenn ihre DNA versehentlich in die Zelle gelangt, kann sie für das Genom eines Bakteriums gehalten werden und eine Immunantwort auslösen.

Umwelteinflüsse als Stressauslöser

Chung und seine Kollegen konnten nun zeigen, dass Kanäle, die normalerweise Stoffwechselprodukte zwischen dem Zellinneren und den Mitochondrien transportieren, mit minimalem Stress auch DNA in das Zellinnere pumpen. Ein Wirkstoff, der die Bildung dieser Kanäle verhindert, verhindert dieses Auslaufen. Mäuse mit ähnlichen Symptomen wie Schmetterlingsflechten bildeten mit diesem Medikament weniger Autoantikörper und zeigten auch weniger lupusähnliche Symptome.

Obwohl diese Ergebnisse nur auf Labor- und Tierversuchen beruhen, sind sie klinisch relevant. Einerseits zeigen sie, dass eine Blockade des entsprechenden Kanals ein mögliches Zielmolekül für die Behandlung von Lupus erythematodes sein könnte, wobei die natürliche Funktion des Kanals durch die Therapie nicht eingeschränkt werden sollte.

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