Gewinnrückgang bei der Beteiligungsgesellschaft von Martin Andresen

Die private Investmentgesellschaft von Martin Andresen, Mime Invest, erzielte laut Bilanz des letzten Jahres einen Gewinn vor Steuern von 92 Millionen NOK. Dies ist ein großer Rückgang gegenüber den 421 Millionen, die das Unternehmen im Jahr 2020 verdient hat.

Die Buchhaltungszahlen der Gruppe zeigen, dass die Einnahmen für 2021 1,9 Milliarden NOK betragen, ein Rückgang von 2,4 Milliarden im Jahr 2020. Die Investmentgesellschaft meldet ziemlich niedrigere Betriebskosten von jeweils 1,8 Milliarden gegenüber zwei Milliarden im Jahr 2020.

Mehrheitseigentümer einer Möbelkette

Aktienregister von DN zeigt, dass Andresen zum Jahreswechsel 93 Prozent der Anteile an Mime Invest besaß. Die restlichen sieben Prozent gehören Kaare Invest, die dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Berntsen in der Skeidar Living Group zusammen mit der bildenden Künstlerin Sofie Berntsen gehört.

Andresens größte Investition ist die Möbel- und Einrichtungskette Skeidar. Die Familie Andresen besitzt mehr als 70 Prozent der Anteile an Skeidar. Im vergangenen Jahr erzielte der Möbelkonzern einen Gewinn vor Steuern von 93 Millionen NOK. 2020 lag das Ergebnis nach mehreren Verlustjahren bei rund 209 Millionen.

Der Vorstand ist darauf vorbereitet, dass 2022 ein anspruchsvolles Jahr wird. Als Gründe nennen sie im Geschäftsbericht gestiegene Strompreise, den Krieg in der Ukraine und Logistikkosten.

„Auch die makroökonomischen Aussichten hinsichtlich der Zins- und Währungsentwicklung sind teilweise unsicher, und die Wettbewerbssituation in einer von Preis- und Margendruck geprägten Branche ist nach wie vor hart“, so der Vorstand weiter.

Musste 2020 mit Notkrediten aufs Feld

Im Jahr 2020 musste Andresen einen Notkredit aufnehmen, als die Möbelkette Skeidar in den beiden Vorjahren 190 Millionen NOK verloren hatte. Technisch gesehen hat das Unternehmen gegen die Kreditbedingungen verstoßen. Daher mussten die Besitzer auf dem Feld sein.

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Der Mehrheitseigentümer Martin Andresen musste seine eigene Geldtonne, das Unternehmen Birkelunden Investeringsselskap, verwenden, um der Skeidar-Gruppe nachrangige Darlehen in Höhe von 55,2 Mio. NOK zur Verfügung zu stellen.

2012 schlossen sich die beiden Möbelketten Living und Skeidar zum Möbelgiganten Skeidarliving Group zusammen. Beide Ketten kämpften separat, aber die Hoffnung war, dass sie gemeinsam Größenvorteile erzielen würden. Skeidarliving besteht derzeit aus rund 50 Kaufhäusern.

DN ist es nicht gelungen, Thomas Berntsen zu erreichen, der als Kontaktperson für Mime Invest aufgeführt ist.

Andresen war über seine Tochtergesellschaft Birkelunden Investeringsselskap auch einer der größten Anteilseigner der Instabank. Anfang dieses Jahres machte Danish Lunar ein Angebot für das Unternehmen in Höhe von 1,29 Milliarden NOK. Dies brachte Andresen und dem Unternehmen einen Papiergewinn von 33 Millionen NOK ein.

Am Mittwoch stellt sich jedoch heraus, dass die gesamte Transaktion den Bach runtergehen könnte, da Lunar noch nicht in der Lage war, das Kapital aufzubringen, das das Unternehmen nach Ansicht von Finanstilsynet benötigt, um die Übernahme abzuschließen. (Bedingungen)Copyright Dagens Næringsliv AS und/oder unsere Lieferanten. Wir möchten Sie bitten, unsere Fälle über einen Link zu teilen, der direkt auf unsere Seiten führt. Die Vervielfältigung oder anderweitige Nutzung des gesamten oder eines Teils des Inhalts darf nur mit schriftlicher Genehmigung oder im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erfolgen. Für zusätzliche Bedingungen sieh sie.

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