Große Dinosaurier-Raubtiere – wie T. rex – haben unterschiedliche Augenhöhlenformen entwickelt, um stärkere Bisse zu ermöglichen

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass große Dinosaurier-Raubtiere unterschiedliche Augenhöhlenformen entwickelt haben, um besser mit hohen Beißkräften umgehen zu können.

Nach neuen Forschungsergebnissen sind große Dinosaurier-Raubtiere, wie z Tyrannosaurus Rex, verschiedene Formen von Augenhöhlen entwickelt, um besser mit hohen Beißkräften umgehen zu können.

Während bei vielen Tieren, einschließlich der meisten Dinosaurier, die Augenhöhle nur ein kreisförmiges Loch im Schädel ist, in dem sich der Augapfel befindet, ist dies bei großen Fleischfressern ganz anders.

Eine neue Studie zeigt, wie sich die ungewöhnlichen elliptischen oder ovalen Augenhöhlen, die in den Schädeln dieser Raubtiere gefunden wurden, entwickelt haben könnten, um dem Schädel zu helfen, den Aufprall zu absorbieren, wenn sie sich auf Beute stürzen. Diese Forschung von Wissenschaftlern an der Universität Birminghamwurde heute (11. August 2022) in veröffentlicht Kommunikationsbiologie.

Tyrannosaurus rex Augenhöhlen

Schädel- und Lebensrekonstruktion des Tyrannosaurus rex mit ursprünglicher Augenhöhle und Auge (links) und hypothetischer Rekonstruktion mit kreisförmiger Augenhöhle und vergrößertem Auge (rechts). Quelle: Dr. Stephan Lautenschlager, Universität Birmingham

Dr. Stephan Lautenschlager, Privatdozent für Paläobiologie an der

Universität Birmingham
Die University of Birmingham (auskunftrmell Birmingham University) wurde 1825 als Birmingham School of Medicine and Surgery gegründet und ist eine öffentliche Forschungsuniversität in Edgbaston, Birmingham, Vereinigtes Königreich. Es ist Gründungsmitglied sowohl der Russell Group, einer Vereinigung öffentlicher Forschungsuniversitäten im Vereinigten Königreich, als auch von Universitas 21, einem internationalen Netzwerk forschungsintensiver Universitäten.

” data-gt-translate-attributes=”[{“attribute=””>UniversitätBirmingham[{“attribute=””>UniversityofBirmingham und Autor der neuen Studie, analysierte die Form der Augenhöhlen von ca. 500 verschiedene Dinosaurier und verwandte Arten.

„Die Ergebnisse zeigen, dass nur einige Dinosaurier elliptische oder schlüssellochförmige Augenhöhlen hatten“, sagt Dr. Stephan Lautenschlager. „Allerdings waren das alles große, fleischfressende Dinosaurier mit Schädellängen von 1 m oder mehr.“

Computersimulationen hypothetischer Dinosaurierschädel

Computersimulationen hypothetischer Dinosaurierschädel. Farben zeigen Schädelstress an. Hohe Spannungen treten bei einem Schädel mit runder Augenhöhle (oben) auf, geringere Spannungen bei einem Schädel mit schlüssellochförmiger Augenhöhle (unten). Quelle: Dr. Stephan Lautenschlager, Universität Birmingham

Welchen Zweck diese ungewöhnlichen Augenhöhlenformen haben könnten, testete Dr. Lautenschlager mit Hilfe von Computersimulationen und Belastungsanalysen.

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Die Ergebnisse zeigten, dass ein Schädel mit einer kreisförmigen Augenhöhle anfälliger für hohe Belastungen beim Beißen war. Wenn diese jedoch durch andere Augenhöhlenformen ersetzt wurden, wurden die Spannungen signifikant reduziert. Dies erlaubte Top-Raubtieren, einschließlich Tyrannosaurus Rexum hohe Bisskräfte zu entwickeln, ohne die Schädelstabilität zu beeinträchtigen.

Die Studie zeigte auch, dass die meisten pflanzenfressenden Arten und jugendlichen Individuen eine kreisförmige Augenhöhle behielten. Nur große Fleischfresser nahmen andere Morphologien an, wie z. B. elliptische, schlüssellochförmige oder achtförmige Augenhöhlen.

Verschiedene Dinosaurierschädel

Schädel verschiedener Dinosaurier mit unterschiedlicher Form der Augenhöhle (gepunkteter Umriss). Quelle: Dr. Stephan Lautenschlager, Universität Birmingham

Dr. Lautenschlager ergänzt: „Bei diesen Arten war eigentlich nur der obere Teil der Augenhöhle vom Augapfel eingenommen. Dies führte auch zu einer relativen Verringerung der Augengröße im Vergleich zur Schädelgröße.“

Die Forscher untersuchten auch, was passiert wäre, wenn die Augengröße im gleichen Maße wie die Schädellänge zugenommen hätte. In einem solchen Fall werden die Augen von Tyrannosaurus rex hätte einen Durchmesser von bis zu 30 cm (12 Zoll) gehabt und fast 20 kg (44 Pfund) gewogen. Das sind statt schätzungsweise 13 cm (5 Zoll) und 2 kg (4,4 Pfund).

Referenz: „Funktionale und ökomorphologische Evolution der Bahnform bei mesozoischen Archosauriern wird durch Körpergröße und Ernährung gesteuert“ von Stephan Lautenschlager, 11. August 2022, Kommunikationsbiologie.
DOI: 10.1038/s42003-022-03706-0

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