Handball-Europameisterschaft: Weltmeister Dänemark scheitert in der Vorrunde

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Weltmeister Dänemark scheitert in der Vorrunde

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Dänemark - Ungarn Dänemark - Ungarn

Dänemarks Torhüter Niklas Landin Jacobsen enttäuschte am zweiten Spieltag nach dem Spiel gegen Ungarn

Bildnachweis: dpa / Andreas Hillergren

Die Handball-Europameisterschaft hat ihren nächsten Lieblingssturz: Dänemark und Weltmeister sowie Olympiasieger sind bereits vor dem letzten Gruppenspiel ausgeschieden. Die erhoffte Hilfe Islands gegen Ungarn blieb aus.

DDer dänische Weltmeister um Superstar Mikkel Hansen verfolgte mit versteinertem Gesichtsausdruck den Jubel der Ungarn, deren Fans, so hoffnungsvoll sie am Anfang auch waren, mit Tränen gekämpft hatten. Bei der Handball-Europameisterschaft war der nächste Titelanwärter nach Frankreich bereits in der Vorrunde gescheitert – weil Islands erhoffte Schießhilfe bei der 18: 24-Niederlage gegen Ungarn (12: 9) nicht zum Tragen kam.

Bevor sich die dänischen Spieler für ihr unbedeutendes letztes Gruppenspiel in Malmö gegen Russland aufwärmen konnten, mussten sie die ungarischen Tänze um den hervorragenden Torhüter Roland Mikler beobachten. Das Spiel gegen die Russen in der Vorrunde war für den Olympiasieger nur ein Jahr nach dem WM-Triumph im eigenen Land eine lästige Pflicht.

Eine Niederlage gegen Island und ein Unentschieden gegen Ungarn reichten den Dänen nicht aus. Der dreifache Europameister Frankreich war zuvor gescheitert, nachdem er gegen Portugal und Norwegen als Zweiter verloren hatte.

Ungarn kämpft um das Halbfinale

Trotz des Sieges gegen die Dänen nimmt Island in der zweiten Phase des Turniers keinen Punkt ein, während Ungarn in den nächsten Spielen um das Halbfinale mit zwei Punkten kämpft. Norwegen, Portugal, Slowenien und Schweden vervollständigen die Gruppe. Neben Mikler war Bence Banhidi der ungarische Sieger mit acht Toren.

Bis zur Pause sah es für Island unter den Augen der dänischen Spieler gut aus. Doch nach dem Wechsel machte die Mannschaft um den Ex-Kieler Aron Palmarsson, der in elf Würfen nur vier Tore erzielte, zu viele Fehler – die laute Unterstützung der dänischen Fans half nicht. Nur sechs Tore in der zweiten Halbzeit waren eindeutig zu wenig. Die Isländer konnten einfach kein Spiel gegen Mikler finden, der das Spiel gewonnen hatte. Die enttäuschten Dänen und ihre Fans litten darunter.

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