Heutige Nachrichten: Deutscher Vater stirbt nach Lawine in Österreich

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Ein kurzer Überblick über die Nachrichten:

  • Deutscher stirbt in Österreich an Lawine (17:32)

  • Spanisches Dorf bevorzugt Neujahr (15.32 Uhr)

  • Opernregisseur Harry Kupfer ist tot (12.02 Uhr)

  • Demonstranten greifen US-Botschaft im Irak an (10:57 Uhr)

  • Flugbegleiterstreik bei Germanwings geht weiter (10:26 Uhr)

  • Flammeninferno in Australien spitzt sich zu (6.35 Uhr)

Die heutigen Nachrichten in Star-Ticker:

+++ 20.50 Uhr: Iran bestreitet Beteiligung an Angriff auf US-Botschaft in Bagdad +++

Der Iran hat vehement bestritten, dass es irgendetwas mit den Unruhen in der amerikanischen Botschaft in Bagdad zu tun hat. "Die USA sollten mit diesen politischen Fehleinschätzungen und irrationalen Reaktionen vorsichtig umgehen", sagte Abbas Mousavi, Sprecher für auswärtige Angelegenheiten. Anstatt anderen Ländern die Schuld zu geben, sollten die USA ihre "destruktive Politik" im Irak überdenken. Die Amerikaner sollten auch akzeptieren, dass sie von den Irakern als "Besatzungsmacht" in einem souveränen Staat angesehen werden – und deshalb protestieren sie laut der Nachrichtenagentur More dagegen.

Demonstranten zündeten ein Wachhaus auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad an<video id="video_videoPlayer56061" poster="https://image.stern.de/9068422/16x9-940-529/ea9856155e48ba86cfedd085763cc445/uA/us-botschaft-irak-bagdad.jpg" data-x-account="1203065853" data-x-player="Byqs6Rblz" data-x-video-id="ref:e82e2cd4-96d4-4c27-a652-9db67e0f1905" data-x-embed="default" data-element-id="video_videoPlayer56061" data-x-setup="{"controls":true,"plugins":{"pip":{"url":"https://players.brightcove.net/videojs-pip/1/videojs-pip.js","params":{"closeable":true,"viewable":"0.66","height":255,"width":400,"posX":"right","posY":"bottom","manualContainerSize":true}},"chartbeat":{"url":"https://static.chartbeat.com/js/chartbeat_video.js","params":{"uid":"30537","domain":"stern.de"}}},"ima3":{"debug":false,"requestMode":"onplay","numRedirects":10,"timeout":8000,"hardTimeouts":true},"currentArticle":({"id":9068588,"url":"https://www.stern.de/politik/ausland/news-im-video--demonstranten-greifen-us-botschaft-in-bagdad-an-9068588.html","kicker":"Bagdad","title":"Demonstranten attackieren US-Botschaft im Irak – Spezialkräfte verhindern Schlimmeres","staticTitle":"9068588:Video-Demonstranten attackieren US-Botschaft im Irak","seoTitle":"News im Video: Demonstranten greifen US-Botschaft in Bagdad an","teaserText":" Wegen eines US-Luftangriffs, bei dem 25 Menschen getötet wurden, ist es vor der US-Botschaft in Bagdad zu gewaltsamen Protesten gekommen. Irakische Spezialkräfte mussten Botschaftsangehörige in Sicherheit bringen.","imageUrl":"https://image.stern.de/9068422/16x9-940-529/ea9856155e48ba86cfedd085763cc445/uA/us-botschaft-irak-bagdad.jpg","videoUrl":"ref:e82e2cd4-96d4-4c27-a652-9db67e0f1905","duration":83,"sources":(("FEEDAGENTUREN","Reuters"),("STERN","stern-online")),"technicalTags":()}),"noAds":false,"autoplay":false,"logoUrl":"https://www.stern.de/resource/blob/7231600/ca70b2f1ed53b999a1824c536aa08914/logo-stern-white-25x34-png-data.png","duration":83893,"embedLink":"https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?videou003d9068588","pipEnabled":false,"defaultTargetParams":"u0026fwd_j4u003d1:2u0026fwd_j5u003d2:3:4u0026fwd_n2u003d3:4u0026fwd_n3u003d3:4u0026fwd_a0u003d2u0026fwd_b1u003d2u0026fwd_b2u003d2u0026fwd_n7u003d3:4u0026fwd_a9u003d2u0026fwd_b8u003d2u0026fwd_b6u003d2u0026fwd_n0u003d3:4u0026fwd_j3u003d3:4u0026fwd_a1u003d2","share":"ems_stern/panorama","embedded":true,"adb":true}" class=" video-js vjs-aspectratio-16x9 embedded" controls=""/>

+++ 20.11 Uhr: Party vor dem Brandenburger Tor voll – alle Eingänge geschlossen +++

Tausende Touristen und Berliner strömen zu Deutschlands größter Party am Silvesterabend: Die Eingänge zur Festivalmeile vor dem Brandenburger Tor seien nach Angaben der Veranstalter gegen 20 Uhr geschlossen worden. Kurz nach Eintrittsbeginn waren nach vorliegenden Informationen mehrere tausend Menschen zum Brandenburger Tor gekommen, um gemeinsam den Übergang zum Jahr 2020 zu feiern. Besucher mussten mit strengen Sicherheitskontrollen rechnen. Feuerwerkskörper, Flaschen, scharfe Gegenstände und größere Taschen sind auf dem Gelände verboten.

Kerstin Ott, die Boygroup East 17, Popstar Frank Zander und die schwedische Rockband Mando Diao haben sich für den Abend angemeldet. Sie wollen die letzten Stunden des Jahres 2019 mit vielen anderen Musikern und Künstlern feiern.

+++ 19.23 Uhr: US-Armee schützt Botschaft in Bagdad mit Kampfhubschraubern +++

Die US-Armee setzte nach dem Angriff auf die amerikanische Botschaft in Bagdad Kampfhubschrauber ein, um den riesigen Komplex zu schützen. "Wir haben angemessene Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit der amerikanischen Bürger zu gewährleisten", twitterte der Sprecher der von den USA geführten Militärkoalition im Irak. "Wir entsenden zusätzliche Kräfte, um unsere Mitarbeiter in der Botschaft zu unterstützen."

Der Militärsprecher veröffentlichte Videos eines Apache-Kampfhubschraubers, der mehrere Signalraketen über die US-Botschaft abgefeuert hatte. Hunderte von Demonstranten hatten heute die amerikanische Botschaft im Irak angegriffen und mehrere Wachhäuser in Brand gesteckt. US-Quellen zufolge wurde ein vollständiger Sturm der Botschaft verhindert.

+++ 18.28 Uhr: Papst fordert die Kirche auf, sich in den Kampf zu stürzen +++

Zum Jahreswechsel forderte Papst Franziskus die Kirche auf, sich "in den Kampf zu stürzen" und sich wieder den Menschen zu nähern. "Wir sind aufgerufen, andere zu treffen und ihre Existenz zu hören, ihren Hilferuf", sagte der Papst bei der traditionellen Vesper Ende des Jahres in der Petersbasilika in Rom. Menschen und die Kirche sollten zuhören und miteinander reden. "Auf diese Weise breitet sich tatsächlich neue Luft in der Stadt und auch in der Kirche aus, der Wunsch, wieder auf die Straße zu gehen, die alte Logik der Opposition und der Grenzen zu überwinden, zusammenzuarbeiten und ein gerechteres und gerechteres Leben aufzubauen brüderliche Stadt. "

Vor der Messe hatte Franziskus spontan eine Kirche in Rom besucht, um an der Trauerfeier für einen persönlichen Freund teilzunehmen. Am 1. Januar wird der katholische Führer das neue Jahr mit einer Messe in der Petersbasilika einläuten.

+++ 17.32 Uhr: Deutscher Familienvater stirbt in Österreich in Lawine +++

Ein Mann aus Deutschland starb in der Lawine in Tirol in Österreich. Der 58-Jährige sei von einem Snowboard im Freien erwischt und mehrere hundert Meter weit getragen worden, teilte die Polizei mit. Der Mann war mit seiner Frau und zwei Söhnen auf einer Skitour.

Die Lawine ging gegen 13.30 Uhr los. auf dem Gebiet der Gamskarspitze im Verwall bei St. Anton am Arlberg. Der Mann wurde im Schnee begraben und konnte dann frei geschaufelt werden. Helfer versuchten immer noch, ihn wiederzubeleben. Letztendlich starb der 58-Jährige. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Frau und zwei Kinder am Unfallort. Außerdem wurden zwei Hubschrauber, der Bergrettungsdienst und die Polizei eingesetzt. Woher das Opfer aus Deutschland kam, ist noch nicht bekannt.

+++ 17.14 Uhr: Die Mindestlöhne in Großbritannien werden 2020 um 6,2 Prozent steigen +++

In Großbritannien wird der Mindestlohn im nächsten Jahr deutlich angehoben. Wie die Regierung von Premierminister Boris Johnson mitteilte, wird der Mindestlohn von April an um 6,2 Prozent auf 8,72 GBP für alle Arbeitnehmer über 25 Jahre erhöht. Die konservative Regierung von Johnson sprach von der bedeutendsten Erhöhung des Mindestlohns seit 2016. Nach Angaben der Regierung werden drei Millionen Menschen von der Erhöhung profitieren. Die jährliche Inflationsrate in Großbritannien liegt derzeit bei 1,5 Prozent.

Johnson hatte die Wahl am 12. Dezember gewonnen und sich die Unterstützung der Arbeiter in traditionell linken Regionen wie Nordengland gesichert. Sein zentrales Wahlversprechen war jedoch der Austritt Großbritanniens aus der EU zum 31. Januar.

+++ 16.06 Uhr: Polizei ermittelt wegen Drohbriefen an FDP-Abgeordneten Skudelny +++

Die Stuttgarter Polizei untersucht einen Drohbrief, den die FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny erhalten haben soll, wie ein Regierungssprecher bestätigte. Skudelny hatte zuvor auf ihrer Facebook-Seite ein Foto des Briefes veröffentlicht, das auch eine Patronenhülle zeigt, die dem Brief offensichtlich beigefügt war. Unter anderem schreiben die Autoren, dass das "angehängte kleine Weihnachtsgeschenk als Warnung dienen soll, dass wir ein Auge auf Sie und Ihre schädlichen Aktivitäten haben". Die Autoren nennen sich "Revolutionäre Aktionszellen (RAZ), die mit der MIEZE (MIlitantE ZElle) vereint sind" und beziehen sich auf "unseren verstorbenen Genossen Holger Meins". Das Mitglied der Terroristengruppe Rote Armee starb 1974 nach einem Hungerstreik im Gefängnis.

Skudelny kommentierte den Brief mit den Worten: "Haben sie noch alle? Um mir zu drohen?" Der FDP-Generalsekretär für Baden-Württemberg fügte hinzu: "An alle da draußen: Sie können mich nicht einschüchtern. Ich kämpfe zurück."

+++ 15.35 Uhr: Trump gibt die Unterzeichnung von Handelsabkommen mit China für den 15. Januar bekannt +++

Der erste Teil eines Handelsabkommens mit China soll am 15. Januar im Weißen Haus unterzeichnet werden. Peking wird einen hochrangigen Vertreter dafür entsenden, sagte US-Präsident Donald Trump auf Twitter. Er würde später nach Peking reisen, um ein zweites Follow-up-Abkommen auszuhandeln.

Es ist das erste Mal, dass eine der Streitparteien einen bestimmten Zeitpunkt für die Unterzeichnung der Vereinbarung bekannt gibt. Beide Seiten hatten Mitte Dezember erklärt, sie hätten sich nach langem Kampf auf ein erstes Handelsabkommen geeinigt. Der genaue Inhalt der Teilvereinbarung wurde noch nicht veröffentlicht.

+++ 15.32 Uhr: Spanisches Dorf zieht den Jahreswechsel zwölf Stunden vor sich +++

In einem Dorf in Spanien begannen die Bewohner das neue Jahrzehnt um die Mittagszeit. In der Mini-Gemeinde westlich von Madrid sind nur rund 30 Personen registriert, die meisten von ihnen sind über 80 Jahre alt. Die Älteren wollen einfach nicht vor Mitternacht wach bleiben und feiern deshalb seit 2004 den Jahreswechsel zwölf Stunden früher. Mittlerweile kommen die Zuschauer auch zur neugierigen Silvesterparty am helllichten Tag. Zusammen mit den Bewohnern versammelten sie sich heute auf dem Dorfplatz und aßen nach spanischer Neujahrstradition zu jedem der zwölf Glockenspiele des Rathausturms eine Weintraube. Die so genannten "Uvas de la Suerte" sollen, wie der Name schon sagt, für das nächste Jahr viel Glück bringen. Danach wollten die Senioren ein "Feliz Año Nuevo" – und konnten später beruhigt ins Bett gehen.

Villar de Corneja leidet wie viele andere Städte in Spanien seit Jahrzehnten unter der Landflucht. Jüngere ziehen in die Metropolen, die Geburtenraten sinken. Villar de Corneja hatte in den 1950er Jahren noch mehrere hundert Einwohner.

+++ 15.25 Uhr: Hubschrauberabsturz in Österreich – drei Verletzte +++

Drei Menschen wurden in Österreich verletzt, als ein Hubschrauber abstürzte. Wie die regionale Sicherheitszentrale des Burgenlandes der österreichischen Nachrichtenagentur APA mitteilte, wurde eine schwer verletzte Person ins Krankenhaus geflogen. Die beiden leicht Verletzten wurden zur Behandlung in eine Unfallklinik gebracht.

Der Vorfall ereignete sich um 14 Uhr. auf dem Flugplatz Punitz in der Gemeinde Tobaj nahe der österreichisch-ungarischen Grenze. Zunächst war nicht bekannt, wie der Absturz auftrat.

+++ 15.11 Uhr: Verschüttete in Tirol +++

Mindestens eine Person wurde in einer Lawine in Österreich beigesetzt. Wie die Polizei der österreichischen Nachrichtenagentur APA mitteilte, war die Person bereits gerettet worden und wird nun wiederbelebt. Es war zunächst unklar, ob es noch weitere Verschüttete gab.

Die Lawine ging im Verwallgebirge bei St. Anton am Arlberg los. Zwei Hubschrauber sind im Einsatz, der Bergrettungsdienst und die Alpenpolizei. Die Rettungsdienste wurden um 13.30 Uhr alarmiert.

+++ 14:46 Uhr: Kein Lösegeld: Junge Entführungsopfer in Äthiopien erschossen +++

Brutale Lösegeld-Erpresser haben in Äthiopien sechs Teenager getötet, nachdem ihre Behauptungen erfolglos geblieben waren. Ihre Leichen wurden jetzt begraben, sagte der staatliche Amharische Regionalsender. Insgesamt acht junge Menschen im Alter von 10 bis 16 Jahren wurden kurz vor Weihnachten in der Region Gondar entführt. Ein Teenager konnte jedoch entkommen, ein anderer erlitt schwere Verletzungen und wird im Krankenhaus behandelt. Die Entführer hatten ein Lösegeld von 120.000 Birr gefordert – das entspricht rund 3.500 Euro.

+++ 13.30 Uhr: Umstrittener belgischer Kernreaktor Tihange 1 bis Juli aus dem Netz +++

Der umstrittene belgische Kernreaktor Tihange 1 unweit von Aachen wird aufgrund einer regelmäßigen Inspektion bis Juli stillgelegt. Die Nachrichtenagentur Belga berichtete unter Berufung auf die Betreibergesellschaft Engie Electrabel.

Das Kraftwerk sollte ursprünglich im August stillgelegt werden. Der Betreiber hat die Wartung jedoch verschoben. Die Kapazität von rund 1000 Megawatt soll im November und Dezember zur Verfügung stehen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Jetzt bleibt der Ofen vom 31. Dezember 2019 bis zum 10. Juli 2020 ausgeschaltet.

+++ 13.28 Uhr: Das neue Jahr beginnt mit Nebel und Sonne +++

Erst neblig, dann zunehmend sonnig – so startet 2020 laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes. Nur im Norden ist die Sonne meist von einer Wolkendecke bedeckt, sollte aber trocken bleiben. Sogar in Talgebieten und Flussniederungen sollte es den ganzen Tag neblig und bewölkt bleiben, hieß es. Wenn Sie das neue Jahr mit einem Spaziergang begrüßen oder einen Silvester-Kater an der frischen Luft verbringen möchten, herrschen gute Wetterbedingungen mit Maximalwerten zwischen null und sechs Grad.

Die Meteorologen erwarten auch am Donnerstag ein ruhiges Wetter, auch wenn es im Norden und Westen zunehmend bewölkt wird. Nach den Informationen bleibt es jedoch meist trocken, nur im Saarland könnte es etwas regnen. Am nördlichen Alpenrand und im Erzgebirge sind milde zwölf Grad möglich, ansonsten liegen die Temperaturen zwischen drei und acht Grad. Es sollte erst am Freitag nasser werden. Dann erfrischt der Wind merklich.

+++ 12.58 Uhr: Razzien gegen IS-Verdächtige in der Türkei – mutmaßliche Attentate geplant +++

Die Anti-Terror-Polizei in Ankara hat fünf mutmaßliche Anhänger der Terror-Miliz Islamischer Staat festgenommen, die Anschläge an Silvester geplant haben sollen. Sie sind Ausländer, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Einzelheiten zur Herkunft der Verdächtigen und zu den Angriffsplänen sind nicht bekannt. Die türkische Polizei hatte gestern bereits 100 mutmaßliche IS-Anhänger bei landesweiten Razzien festgenommen.

Silvesterfeiern in der Türkei fanden seit einem schweren Terroranschlag vor drei Jahren unter erhöhter Sicherheit statt. Nach Angaben des Innenministeriums sind landesweit mehr als 300.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, allein in Istanbul mehr als 60.000. Am Silvesterabend 2016/2017 stürmte ein Angreifer den bekannten Istanbuler Club Reina und erschoss 39 Menschen.

+++ 12.55 Uhr: Streikende in Frankreich trainieren Führer +++

Der Nah- und Fernverkehr ist am Silvesterabend wegen des permanenten Streiks gegen die Rentenreform in Frankreich ebenfalls extrem gestört. In Paris verkehrt die U-Bahn nur in begrenztem Umfang. Hunderttausende von Menschen kommen zur Silvesterfeier an die Champs-Élysées – das Reisen mit dem Zug war jedoch für Touristen in diesem Jahr aufgrund der Absagen sehr schwierig.

In der Zwischenzeit sorgt ein Video für Aufsehen, das zeigt, wie ein Zugführer in Paris von Streikenden angesprochen wird. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge gestern in einer U-Bahnstation im Süden der Stadt. Es ist zu sehen, wie die Sicherheitskräfte die Frau zu ihrer Morgenschicht auf dem Bahnsteig begleiten. Hinter ihr stehen zahlreiche Menschen, die sie brauen und pressen. "Gestern Morgen wurde die Lokführerin einer U-Bahn von Streikenden eingeschüchtert, als sie ihre Arbeit aufnahm. Dies ist nicht akzeptabel. Eine interne Untersuchung wurde eingeleitet", sagte das Pariser Transportunternehmen RATP.

+++ 12.13 Uhr: Wegen Protesten: Hongkong sagt städtisches Feuerwerk ab +++

Hongkong feiert wegen der anhaltenden Proteste Silvester ohne Feuerwerk. Die Tourismusbehörde der chinesischen Sonderverwaltungsregion gab bekannt, dass aus Sicherheitsgründen auf das Feuerwerk der Stadt aufgrund von zu erwartenden Protesten verzichtet wird. Die Kündigung wurde in letzter Minute bestätigt, nachdem bereits Mitte Dezember ein bevorstehender Verzicht gemeldet worden war.

Stattdessen findet eine spezielle Neujahrsversion der nächtlichen Lichtshow statt. Es ist das erste Mal in der zehnjährigen Geschichte des Feuerwerks, dass das Spektakel vor der Skyline der Hafenstadt abgesagt wurde. Presseberichten zufolge hatte die Polizei Bedenken geäußert, dass sie im Falle von Protesten am Silvesterabend nicht in der Lage sein werde, für Recht und Ordnung zu sorgen.

+++ 12.02 Uhr: Opernregisseur Harry Kupfer ist im Alter von 84 Jahren in Berlin gestorben +++

Harry Kupfer, einer der erfolgreichsten Opernregisseure Deutschlands, ist tot. Kupfer starb am Montag im Alter von 84 Jahren in Berlin, wie seine Agentur Arsis in Wien mitteilte. Kupfer, 21 Jahre lang Chefdirigent der Komischen Oper Berlin, hatte mit seinen Produktionen bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth großen Erfolg.

Einer der Meilensteine ​​seiner Karriere war die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Richard Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden unter der Leitung von Daniel Barenboim.

+++ 22.57 Uhr: Demonstranten greifen US-Botschaft im Irak an +++

Im Irak griffen am Dienstag mehrere tausend Demonstranten die US-Botschaft in Bagdad an. Sie marschierten durch Kontrollpunkte, die den Zugang zur Hochsicherheitszone in der Stadt regeln, riefen "Tod Amerika", verbrannten US-Flaggen und rissen Überwachungskameras von den Wänden, als irakische Sicherheitskräfte versuchten, sie zu stoppen, berichteten Journalisten der AFP-Nachrichtenagentur . Hintergrund ist die Wut vieler Iraker über tödliche US-Luftangriffe am vergangenen Wochenende, bei denen am Sonntag 25 paramilitärische Kämpfer getötet wurden. Die Totenprozession konnte am Dienstag alle Kontrollpunkte der Grünen Zone passieren, in der sich die US-Botschaft befindet. Als die Demonstranten gewalttätig wurden, umzingelten irakische Sicherheitskräfte das Botschaftsgebäude.

Die Angriffe am Wochenende reagierten auf den Tod eines US-Zivilisten bei einem Raketenangriff auf eine US-Militärbasis im Irak. Bei dem Angriff im nordirakischen Kirkuk wurden mehr als 30 Raketen abgefeuert. Die US-Vergeltungsschläge richteten sich gegen Positionen radikaler Hisbollah-Brigaden im Irak. Die Reaktion der USA stieß in Bagdad, Teheran und Moskau auf scharfe Kritik.

+++ 22.35 Uhr: In Zentralchina ist eine mysteriöse Lungenerkrankung ausgebrochen +++

In der zentralchinesischen Metropole Wuhan ist eine mysteriöse Lungenkrankheit ausgebrochen. Bisher wurden 27 Personen identifiziert, berichtete die Gesundheitskommission der Stadt am Dienstag. Die "Volkszeitung" widersprach Gerüchten im Internet, dass es sich um einen neuen Ausbruch der Lungenkrankheit von Sar handeln könnte. Das Parteiorgan zitierte Experten, dass die Ursache derzeit unklar sei. Es kann jedoch nicht der Schluss gezogen werden, dass es sich um das Sars-Virus handelt, schrieb das Papier. "Andere schwere Lungenentzündung ist wahrscheinlicher."

Die Gesundheitskommission berichtete, dass viele der Infektionen auf einen Besuch des Fischmarktes in Wuhan Huanan zurückzuführen seien. Die Kranken wurden unter Quarantäne gestellt. Sieben Patienten sind in ernstem Zustand.

+++ 22.26 Uhr: Flugbegleiterstreik bei Germanwings geht weiter +++

Aufgrund des Flugbegleiterstreiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings sind am Dienstag zahlreiche Flugzeuge am Boden geblieben. Rund 60 Verbindungen, von denen der Großteil Inlandsflüge waren, wurden gestrichen, wie das Unternehmen Eurowings auf seiner Website bekannt gab. Germanwings fliegt für die Lufthansa-Tochter Eurowings. Der Streik hatte am Montagabend um Mitternacht begonnen und soll am Mittwoch bis Mitternacht andauern. Germanwings fliegt mit 30 Flugzeugen für Eurowings und macht damit rund 20 Prozent des Flugbetriebs aus. Insgesamt mussten rund 180 Flüge gestrichen werden. Der Tarifstreit betrifft die Teilzeitregelung für "fast ausschließlich weibliche Flugbegleiter" nach Angaben der UFO-Gewerkschaft. Germanwings hat am Samstag den Lufthansa-Teilzeit-Tarifvertrag "vollständig und mit sofortiger Wirkung" angeboten. UFO lehnte das Schiedsangebot sofort ab.

Es gibt einen erbitterten Streit zwischen der Flugbegleitergewerkschaft und Lufthansa, der hinter dem UFO-Arbeitskampf steht: Die Gruppe bezweifelt die Erlaubnis des UFO, die Kabinenbesatzung zu vertreten, und sieht den "Gewerkschaftsstatus" als ungelöst an. Das Vertrauensverhältnis ist dauerhaft gestört.

+++ 9.39 Uhr: Sieben Festnahmen in Mexiko nach tödlichem Angriff auf Mormonen +++

Die mexikanischen Behörden nahmen nach dem tödlichen Angriff auf US-Mormonen Anfang November in Mexiko sieben Verdächtige fest. Die Generalstaatsanwaltschaft teilte am Montag mit, drei der Verdächtigen seien am 26. Dezember festgenommen worden. Sie würden verdächtigt, an der organisierten Kriminalität beteiligt gewesen zu sein. Vier weitere Verdächtige waren zuvor festgenommen worden. Die Vorwürfe gegen sie wurden nicht erwähnt. Laut lokalen Medienberichten ist auch ein lokaler Polizeichef unter den Verhafteten. Er wird daher verdächtigt, Verbindungen zur organisierten Kriminalität zu haben.

Bei dem Anschlag Anfang November kamen drei Frauen und sechs Kinder ums Leben. Sie gehörten einer mormonischen Gemeinde an, die sich aus mormonischen Nachkommen zusammensetzte, die im 19. Jahrhundert aufgrund von Verfolgung aus den USA flohen. Die Opfer waren Bürger beider Länder. Die Ermittler glauben, dass Mitglieder eines Drogenkartells fälschlicherweise dachten, die Familien seien Mitglieder eines rivalisierenden Kartells. Die Angehörigen der Opfer hingegen gaben an, dass die Familien ins Visier genommen wurden.

Nach dem Anschlag forderte US-Präsident Donald Trump einen "Krieg" gegen die Drogenkartelle und bot der mexikanischen Regierung US-Hilfe an. Zeitweise drohte er, Drogenkartelle als terroristische Gruppen einzustufen.

+++ 20.24 Uhr: Umfrage: Die Obamas begeistern die US-Bürger am meisten +++

Die Obamas inspirieren das amerikanische Volk nach einer Umfrage noch Jahre, nachdem sie das Weiße Haus verlassen haben. Gefragt nach der inspirierendsten Frau des Jahres nannten zehn Prozent die ehemalige First Lady Michelle Obama (55). Dies wurde von der Wahlfirma Gallup angekündigt. Bei den Männern standen sich Barack Obama und sein Nachfolger Donald Trump mit jeweils 18 Prozent gegenüber.

Das Jahr war "eine so wichtige und anregende Fahrt", sagte Michelle Obama kürzlich. Die 55-Jährige ging mit ihrer Lebenserinnerung "Becoming: My Story" auf US-Tournee und wurde für einen Grammy nominiert. Die aktuelle First Lady Melania Trump belegte in der Umfrage den zweiten Platz (3 Prozent). Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel fand 2019 ein Prozent der Amerikaner inspirierend – Platz zehn.

+++ 06.35 Uhr: Mindestens zwölf Tote: Flammeninferno in Australien spitzt sich zu +++

Die Buschbrände im Südosten Australiens werden immer dramatischer und haben inzwischen mindestens zwölf Menschenleben gekostet. Laut Regierungsbeamten wurden ein Vater und sein Sohn unweit der Küste von New South Wales tot aufgefunden: Sie hatten versucht, ihr Haus in Cobargo vor dem Brand zu schützen. Es fehlten noch fünf weitere Personen. Im Bundesstaat Victoria flohen Tausende von Urlaubern an den Strand, um Schutz vor dem nahenden Flammenmeer zu suchen.

Waldbrände in Australien

Bei den Buschbränden im Südosten Australiens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen

Die Buschbrände in Australien toben seit Oktober, aber die Situation schien nicht so extrem wie jetzt. Allein in New South Wales ist ein Gebiet von der Größe Belgiens niedergebrannt, fast 1.000 Häuser wurden zerstört. Und für das Inferno ist kein Ende in Sicht – im Gegenteil: Für heute wurden weitere Temperaturerhöhungen auf weit über 40 Grad und Stürme mit starken Windböen erwartet, die das Feuer weiter befeuern könnten.

Freiwillige: Stärkste Buschbrände seit Jahren: Tiere in Australien kämpfen ums Überleben<video id="video_videoPlayer44418" poster="https://image.stern.de/9067508/16x9-940-529/8e2834135ca63c68d301fe896635282e/gO/30-tiere-in-australien-kaempfen-ums-ueberleben-6118836948001-1.jpg" data-x-account="1203065853" data-x-player="Byqs6Rblz" data-x-video-id="ref:1319c3cd-dac4-430f-a439-4cce34eeea50" data-x-embed="default" data-element-id="video_videoPlayer44418" data-x-setup="{"controls":true,"plugins":{"pip":{"url":"https://players.brightcove.net/videojs-pip/1/videojs-pip.js","params":{"closeable":true,"viewable":"0.66","height":255,"width":400,"posX":"right","posY":"bottom","manualContainerSize":true}},"chartbeat":{"url":"https://static.chartbeat.com/js/chartbeat_video.js","params":{"uid":"30537","domain":"stern.de"}}},"ima3":{"debug":false,"requestMode":"onplay","numRedirects":10,"timeout":8000,"hardTimeouts":true},"currentArticle":({"id":9067506,"url":"https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/buschbraende-seit-jahren--tiere-in-australien-kaempfen-ums-ueberleben-9067506.html","kicker":"Freiwillige Helfer","title":"Stärkste Buschbrände seit Jahren: Tiere in Australien kämpfen ums Überleben","staticTitle":"9067506:Video-Tiere in Australien kämpfen ums Überleben","seoTitle":"Buschbrände seit Jahren: Tiere in Australien kämpfen ums Überleben","teaserText":" Zahlreiche Koalas, Opossums und Kangaroos sind bei den seit September wütenden Buschbränden ums Leben gekommen. Freiwillige Helfer kümmern sich um überlebende Tiere.","imageUrl":"https://image.stern.de/9067508/16x9-940-529/8e2834135ca63c68d301fe896635282e/gO/30-tiere-in-australien-kaempfen-ums-ueberleben-6118836948001-1.jpg","videoUrl":"ref:1319c3cd-dac4-430f-a439-4cce34eeea50","duration":160,"sources":(("STERN","stern-online"),("FEEDAGENTUREN","Reuters")),"technicalTags":("weiteres")}),"noAds":false,"autoplay":false,"logoUrl":"https://www.stern.de/resource/blob/7231600/ca70b2f1ed53b999a1824c536aa08914/logo-stern-white-25x34-png-data.png","duration":160170,"embedLink":"https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?videou003d9067506","pipEnabled":false,"defaultTargetParams":"u0026fwd_j4u003d1:2u0026fwd_j5u003d2:3:4u0026fwd_n2u003d3:4u0026fwd_n3u003d3:4u0026fwd_a0u003d2u0026fwd_b1u003d2u0026fwd_b2u003d2u0026fwd_n7u003d3:4u0026fwd_a9u003d2u0026fwd_b8u003d2u0026fwd_b6u003d2u0026fwd_n0u003d3:4u0026fwd_j3u003d3:4u0026fwd_a1u003d2","share":"ems_stern/panorama","embedded":true,"adb":true}" class=" video-js vjs-aspectratio-16x9 embedded" controls=""/>

+++ 17.08 Uhr: Die Renten von 2010 bis 2018 sind offenbar stärker gestiegen als die Preise +++

Zwischen 2010 und 2018 stiegen die Renten in Deutschland im Durchschnitt stärker als die Preise im Land. Dies berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland anhand von Daten des Bundesarbeitsministeriums und der Rentenversicherung, die von der linken Politikerin Sabine Zimmermann ausgewertet wurden. Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente stieg im gleichen Zeitraum um 22,4 Prozent von 740 Euro im Monat (2010) auf 906 Euro im Monat (2018). Auch das Preisniveau ist laut Arbeitsministerium um 11,4 Prozent gestiegen.

+++ 05.03 Uhr: Deutschland exportiert weniger Strom +++

Die deutschen Stromexporte gingen 2019 stark zurück. Da gleichzeitig mehr Strom aus dem Ausland nach Deutschland floss, war 2019 der geringste Exportüberschuss seit sechs Jahren, wie die Zahlen der Bundesnetzagentur belegen. Deutschland ist jedoch nach wie vor ein bedeutender Stromexporteur.

Bis Mitte Dezember wurden im grenzüberschreitenden Stromhandel rund 57.000 Gigawattstunden Strom exportiert. Im Vergleich zu den im Jahr 2018 exportierten 73.000 Gigawattstunden war dies ein Rückgang um fast 22 Prozent.

+++ 04.47 Uhr: Anzahl der Ausschreibungen im Bundestag auf höchstem Niveau seit Jahrzehnten +++

Laut einem Zeitungsbericht ist die Zahl der Bestellungen im Deutschen Bundestag auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Seit der Bundestagswahl 2017 hat der Bundestag insgesamt 19 Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen gezählt, mehr als in allen vier vorangegangenen Legislaturperioden zusammen, berichtete die "Augsburger Allgemeine" unter Berufung auf eine vorhandene Liste der Bundestagsverwaltung und des Parlamentsprotokolls.

Allein im Jahr 2019 erließ die Bundestagspräsidentschaft elf Aufforderungen zur Verfügung und vier Verweise gegen Abgeordnete. Dem Bericht zufolge betrafen die meisten regulatorischen Maßnahmen die AfD. Sie richteten sich entweder direkt gegen Abgeordnete der Partei oder gegen Mitglieder anderer Fraktionen, die mit einer Intervention gegenüber AfD-Sprechern reagierten, sagte Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) der Zeitung.

+++ 16.03 Uhr: Russland und die Ukraine unterzeichnen neues Gastransitabkommen +++

Russland und die Ukraine haben nach äußerst schwierigen Verhandlungen ein neues Gastransitabkommen unterzeichnet. Der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskyj kündigte auf seiner Seite im Facebook-Online-Netzwerk eine Laufzeit von fünf Jahren an.

Laut russischen Medien, dem Chef des russischen Energieriesen Gazprom, Alexei Miller, wird das neue Abkommen die Fortsetzung der russischen Gasversorgung in der Ukraine nach dem Jahreswechsel ermöglichen.

Das bisherige Gastransitabkommen zwischen Russland und der Ukraine ist an diesem Dienstag ausgelaufen. In der EU gab es Befürchtungen, dass die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew scheitern könnten und in mehreren Ländern Energieengpässe aufgetreten sein könnten. Rund 18 Prozent des gesamten Gasverbrauchs in der Europäischen Union stammen aus Russland und werden durch die Ukraine geleitet.

+++ 15.18 Uhr: Anzahl der Vorfälle mit Drohnen an Flughäfen sinkt +++

Die Anzahl potenziell gefährlicher Behinderungen durch Drohnen an Flughäfen ist im Jahr 2019 bis Ende November zurückgegangen. Demnach verzeichnete die deutsche Flugsicherung in den ersten elf Monaten 120 solcher Vorfälle, im gleichen Zeitraum des Jahres 2018 waren es noch 152. 2019 musste der Flugbetrieb auf mehreren deutschen Flughäfen wegen Drohnen-Spekulation unterbrochen werden.

+++ 14.09 Uhr: Ex-Autoboss Ghosn ist überraschend im Libanon aufgetaucht +++

Der frühere Top-Auto-Manager Carlos Ghosn, der in Japan gegen Kaution freigelassen wurde, soll überraschenderweise das Land verlassen und in den Libanon gereist sein. Dies wurde von libanesischen Medien wie dem LBC-Fernsehsender berichtet. Demnach war Ghosn bereits am Sonntagabend mit einem Privatjet auf dem internationalen Flughafen Beirut gelandet. Libanesische Sicherheitskreise bestätigten dies der Deutschen Presseagentur ohne weitere Angaben. Zunächst war unklar, ob vor dem Ausscheiden eine Einigung mit den japanischen Behörden erzielt wurde oder ob der 65-Jährige von sich aus gegen die Kaution verstoßen hatte.

Ghosn, ein Libanese, Franzose und Brasilianer, der in Beirut eine Luxusimmobilie besitzt, wurde im April in Japan auf Kaution freigelassen, unter strengen Bedingungen, um ihn an der Flucht oder der Vertuschung von Beweisen zu hindern. Unter anderem durfte er das Land nicht verlassen.

+++ 01.16 Uhr: Zwei Männer in St. Petersburg in Haft wegen mutmaßlicher Angriffspläne +++

Die russische Justiz hat zwei Männer festgenommen, die während der Neujahrsfeierlichkeiten in St. Petersburg einen Anschlag geplant haben sollen. Nach Angaben eines Stadtgerichts wurden die beiden russischen Staatsbürger im Alter von 22 und 23 Jahren in Gewahrsam genommen. Nach Angaben des heimischen Geheimdienstes FSB hätten sie die Planung des Angriffs gestehen sollen. Die Männer sollen Anhänger der dschihadistischen Miliz des Islamischen Staates (IS) sein.

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