Hier dürfen Frauen keine „Burkini“ – Dagsavisen – mehr tragen

Bis Dienstag konnten sich Frauen in Grenoble in öffentlichen Schwimmbädern nach Belieben eindecken. Damit ist nun Schluss mit der französischen Stadt, berichtet sie Der Wächter und andere Medien.

Die Entscheidung kam vom Obersten Gerichtshof für Verwaltungssachen in Frankreich, Conseil d’Etat, am 21. Juni 2022. Diese Entscheidung bestätigt ein früheres Urteil eines niedrigeren Gerichts.

– Die neuen Verfahrensregeln für die öffentlichen Schwimmbäder in Grenoble beeinträchtigen (…) die ordnungsgemäße Funktion des öffentlichen Dienstes und untergraben die Gleichbehandlung der Nutzer, so dass die Neutralität des öffentlichen Dienstes gefährdet ist, so das Gericht.

Der Stadtrat von Grenoble stimmte am 16. Mai dieses Jahres für die weitere Verwendung von Burkini, was zu Protesten von konservativen und rechtsextremen Politikern führte.

– Ein Sieg für unser “Separatismus”-Gesetz, für den Säkularismus und vor allem für die Republik, sagte der französische Innenminister Gérald Darmanin nach dem heutigen Urteil.

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Das ist ein Burkini:

Ein Badeanzug für Frauen, entwickelt von der libanesisch-australischen Firma Aheda Zanetti

Der Name ist eine Mischung aus Burka und Bikini

Der Polyesteranzug bedeckt alles außer Gesicht, Händen und Füßen, in Übereinstimmung mit den traditionellen muslimischen Regeln der Ehre und des Anstands

siehe auch  Logan Robertson ist Absolvent der Shenandoah University

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