Hilferuf von Arbeitgeberverbänden: Lehrermangel schädlich für die Wirtschaft

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Die Regierung muss sofort Millionen beiseite legen, um den Lehrermangel zu bekämpfen. Lehrer und Gewerkschaften haben schon seit einiger Zeit darum gebeten, aber in einem Brief an Premierminister Rutte erhalten sie jetzt Unterstützung von den Arbeitgeberverbänden VNO-NCW, MKB-Nederland und ORAM. Zusammen mit dem Amsterdamer Bildungsvorstand Moorman (PvdA) läuten sie die Alarmglocke über den Bildungsmangel.

Der Brief besagt, dass die Probleme nicht nur für Kinder schädlich sind, sondern dass die Wirtschaft geschädigt wird. Die Arbeitgeberverbände und der Stadtrat sind der Ansicht, dass die Niederlande im Vergleich zu den Nachbarländern zu wenig für die Grundschulbildung ausgeben.

“Die Arbeitgeber werden in Zukunft mit einem Mangel an qualifiziertem Personal konfrontiert sein, da die Grundlage derzeit nicht in Ordnung ist”, schreiben die Unterzeichner des Schreibens, darunter der Vorsitzende von VNO-NCW, Hans de Boer, und Jacco Vonhof von MKB- Niederlande. Sie sagen, dass die Lesefähigkeiten abnehmen und dass dies insbesondere für Kinder aus benachteiligten Stadtteilen gilt.

Zuschlag auf Gehalt

Es ist das erste Mal, dass Arbeitgeberverbände Bedenken hinsichtlich der Bildungsprobleme äußern. Sie nennen die finanzielle Zuführung in die Grundschulbildung “eine Investition, die sich durch die Verbesserung der Schülerergebnisse auszahlt, was langfristig die Produktivität und das Wirtschaftswachstum steigert”.

Die Arbeitgeberverbände warnen davor, dass Wissen erforderlich ist, um mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten und sich “internationalen Herausforderungen zu stellen”.

Der Lehrermangel ist in den vier großen Städten am größten. In Amsterdam sind es fast 400 Lehrer.

Amsterdam gibt Lehrern bereits Priorität bei der Suche nach einem Miethaus und der Vergabe einer Parkerlaubnis, aber laut den Autoren des Briefes ist mehr erforderlich. “Eine Aufstockung des Gehalts von Grundschullehrern in den Großstädten wäre eine Maßnahme, die der Zentralregierung sofort helfen könnte. Paris und London haben bereits eine solche Aufstockung.”

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