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Hotels in Zeiten von Corona: Bitte reservieren Sie Sofas!

E.Gute Nachrichten im Voraus: Die Reservierung von Liegen in diesem Jahr ist kein Fauxpas, aber an vielen Orten sogar willkommen. Denn wenn Sie liegen bleiben, ist der Aufwand geringer: Ob Tische und Stühle im Restaurant, Hocker und Theken in der Bar oder die Sonnenoase am Pool – alles muss desinfiziert werden, sobald ein Gast abreist und ein neuer eintrifft.

Dies gilt auch für Türklinken, Aufzugsknöpfe, Folienmenüs, Verkaufsautomaten, kurz gesagt: Für jedes Hotelinventar mit glatten Oberflächen, auf denen – wenn sie nicht behandelt werden – Koronaviren bis zu neun Tage lang bestehen können.

Die Hoteliers fordern massiv zusätzliche Desinfektions- und Hygienemaßnahmen; Sie sind so umfangreich, dass der Gründer der Berliner Haushaltsgruppe a & o, Oliver Winter, von dem Versprechen mitgerissen wurde: “Bei uns geht der Gast – fühlt – gesünder als er eingecheckt hat.”

Keine Maskenanforderung für Gäste im Hotel

Sein Kollege aus der Top-Hotelbranche, Benedikt Jaschke, CEO von Kempinski, erstellte einen 50-seitigen Leitfaden speziell für die Wiedereröffnung der Grand Hotels und beauftragte den italienischen Designer von Hoteluniformen Maurel mit der Herstellung weißer Handschuhe und Masken für das Personal. Sie erhalten auch eine Marken-Gesichtsmaske – falls Sie eine tragen möchten.

Unter neuen Sicherheitsanforderungen: Eine junge Frau checkt in einem Hotel der Marriott Group ein

Quelle: Marriott International

Weil es für Hotelgäste keine landesweite Verpflichtung gibt, im Restaurant eine Maske zu tragen, nicht im Fünf-Sterne- und nicht im Ein-Sterne-Hotel. Rheinland-Pfalz ist eine Ausnahme, bei der sich die Gäste beim Betreten des Restaurants maskieren müssen. Letzteres gilt auch in Bayern, die Mund-Nasen-Abdeckung darf nur am Tisch entfernt werden.

In den übrigen Bundesländern muss nur der Betreiber Masken tragen, in Thüringen und Brandenburg nicht. Dies ergibt sich aus den Vorschriften der Bundesländer zur Wiedereröffnung des Restaurant- und Hotelgeschäfts.

Im Restaurant gelten andere Regeln

Die Staaten regeln beispielsweise auch die Frage, ob Buffets erlaubt sind: Gäste in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen können sich wie in der Vor-Corona-Krise, aber in Nordrhein-Westfalen, am Frühstücksbuffet bedienen Dazu muss eine Gesichtsmaske getragen werden. Bayern erlaubt nur verpackte Lebensmittel am Buffet; In den übrigen Bundesländern gibt es ein striktes Verbot von Buffets.

Hotels und Restaurants öffnen wieder – es gelten jedoch Einschränkungen

Die ersten Hotels und Restaurants können ihre Türen wieder für Gäste öffnen. Es gelten jedoch weiterhin Einschränkungen: In Hotels können beispielsweise nur 50 Prozent der Betten belegt werden.

Quelle: WELT / Sandra Saatmann

Nur die Entfernungsanforderung ist bundesweit gleich geregelt – mindestens 1,5 Meter. Mit kleinen Ergänzungen: In Rheinland-Pfalz muss der Mindestabstand auch “zwischen den Stühlen von einem Tisch zu den Stühlen des nächsten Tisches” liegen.

Sachsen legt großen Wert auf „Gänge“ für die Kellner. Das Saarland geht noch weiter und schreibt vor: “Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Trennwände installiert werden.”

Corona definiert das Konzept des Luxus neu

Mundschutz am Buffet und Trennwände im Restaurant – sind das nicht große Anforderungen an Urlauber, umso mehr an Gäste der gehobenen Hotelbranche? Michaela Belling vom Presseteam der internationalen Marriott-Gruppe mit 30 Marken bejaht die Frage.

Deshalb wollten die deutschen Marriott-Häuser “Möbel entfernen oder neu anordnen, um mehr Platz zu schaffen”. Sie glauben sogar, dass “persönlicher (freier) Raum in Zukunft Teil der Definition von Luxus sein wird”.

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Urlaub in der Corona-Krise

Auch bei Kempinski werden Möbel „in öffentlichen Bereichen anders angeordnet“, um Platz zu schaffen, und neue „Datenschutzschilder“ werden ausgestanzt. Gäste, die sich im Zimmer am sichersten fühlen und daher keinem Mitglied des Hotelteams den Zugang gewähren möchten, können das Schild an die Tür hängen und trotzdem alle Dienste des Hauses nutzen – “vor der Wohnung”.

Luxushotels erweitern ihren Zimmerservice

Für die Dauer Ihres Aufenthalts völlig ungestört in Ihrem eigenen Zimmer zu sein – dies ist eine neue Konzession aufgrund der Koronapandemie, die Hotels aller Sternekategorien ihren Gästen gewähren. Es gibt noch frische Handtücher, sie sind dann an der Tür.

Wenn Sie beispielsweise in den Althoff Hotels einchecken, können Sie für den gesamten Aufenthalt an der Rezeption das Verfahren “Mein Zimmer nicht betreten” anfordern.

Auf jeden Fall ist Thomas H. Althoff, Gründer und Geschäftsführer der Gruppe mit derzeit zwei Marken (Althoff Collection, Ameron Hotels), davon überzeugt, dass der Zimmerservice an Bedeutung gewinnt und dass „die Gäste aufgrund des sozialen Distanzierungsverhaltens dies wünschen in Zukunft öfter im Zimmer essen “. Seine Hotelküchen würden daher die Auswahl an Gerichten erhöhen.

Luxushotels wie das “Waldorf Astoria Berlin” der Hilton Group möchten sogar “zu jeder Tageszeit auf dem Zimmer speisen” – und damit ab 22 Uhr. wenn in der Hauptstadt und in fünf weiteren Bundesländern (Brandenburg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein) die Restaurants bereits geschlossen werden müssen. Diese Schließzeiten, die erheblich kürzer sind als in der Zeit vor Corona, gelten für Gastronomen und Hoteliers gleichermaßen.

Die Schutzmaßnahmen haben auch Vorteile

Umso glücklicher ist es für die Hoteliers an der Ostseeküste, dass in Mecklenburg-Vorpommern bis 21 Uhr Es macht keinen Spaß mehr, die Öffnungszeiten werden vom 25. Mai bis 23 Uhr verlängert. Neun Bundesländer (Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Hamburg, Bremen, Baden-Württemberg) hatten von Anfang an auf Beschränkungen der Öffnungszeiten verzichtet.

Die Etiketten unterscheiden sich von Hotel zu Hotel, aber die Entfernungen, die Besucher einhalten sollten, sind gleich

Die Etiketten unterscheiden sich von Hotel zu Hotel, aber die Entfernungen, die Besucher einhalten sollten, sind gleich

Quelle: Flemings Hotels

Alle Vorschriften haben aber auch eine gute Seite, sie ebnen den Weg für etwas Neues: Lindner Hotels & Resorts ermöglichen beispielsweise das Einchecken per Smartphone oder an Terminals in der Hotellobby; Die Radisson Hotel Group entwickelt ein kontaktloses Express-Check-out-System. Die Hotelgruppe Fleming verspricht “überall bargeldloses Bezahlen”. Die Accor Hotelgruppe setzt zunehmend „intelligente Geräte als Ersatz für Drucksachen“ ein.

Und die Deutsche Hospitality – sie vereint fünf Hotelmarken unter einem Dach, darunter Steigenberger Hotels & Resorts – entfernt mit Verve Staubfänger wie dekorative Kissen und Wolldecken aus den Zimmern.

Tipps für Urlauber vor der Ankunft

Es bleibt die Frage nach möglichen Nachteilen der neuen Regeln. Die Gäste müssen flexibler sein, manchmal etwas toleranter als zuvor.

Oder – noch besser – sie setzen sich vor der Ankunft mit dem Hotel in Verbindung und stellen verschiedene Fragen: Dauert der Check-in aufgrund der Entfernungsregeln länger? Welche persönlichen Kontaktinformationen werden wie lange gespeichert?

Gibt es ein Buffet oder Frühstück zum Mitnehmen? Arbeiten die Restaurants mit Zeitfenstern und können Sie mit anderen Gästen an einem gemeinsamen Tisch sitzen?

Müssen in allen öffentlichen Hotelbereichen Masken getragen werden? Erhalten Gäste kostenlose Desinfektionsmittel? Sind Schönheits- und Körperbehandlungen bereits buchbar? Und was kann im Wellnessbereich eingesetzt werden?

Hotels entwickeln ihre eigenen Hygienekonzepte

Fragen, die meist die Vorschriften der Bundesländer regeln. Die 16 Texte haben aber nicht nur unterschiedliche Inhalte, ihre Gültigkeit ist auch inkonsistent; Einige Vorschriften laufen im Mai aus, andere im Juni oder nur im September.

Darüber hinaus lassen sich einige Hotelunternehmen von Zertifizierungsunternehmen beraten und entwickeln eigene Hygienekonzepte, die über die offiziellen Anforderungen hinausgehen.

Zum Beispiel erwägen die MP Hotels der FTI Group auch “Temperaturregelungen am Hoteleingang”. Die oben genannte Deutsche Hospitality hat ihre Mitarbeiter angewiesen, “beim Servieren und Aufräumen nicht zu sprechen, da sich das Virus über die Atemwege verbreitet”.

Und wenn Sie eine Behandlung buchen, sollten Sie darauf vorbereitet sein, von Spa-Mitarbeitern behandelt zu werden, die einen Gesichtsschutz, eine FFP2-Maske und einen Einwegumhang tragen, wie z. B. die Meranobäder in Südtirol.

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