Huawei: Telekom-Betreiber setzen die Regierung an die Wand

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Wird 5G mit oder ohne Huawei in Frankreich durchgeführt? Dieses Mal fordern Telekommunikationsbetreiber eine klare Antwort von der Regierung.
Eine Woche nach Inkrafttreten

    Im Rahmen des Gesetzes zur Sicherung künftiger 5G-Netze, das in der Branche allgemein als „Anti-Huawei-Gesetz“ bekannt ist, bereiten sich Telekommunikationsbetreiber darauf vor, bei den Diensten des Premierministers Genehmigungsanträge zu stellen, um herauszufinden, ob dies der Fall ist oder nicht Nein, 5G-Geräte des chinesischen Riesen, der weltweit größten in der Branche, können in deren Netzwerken eingesetzt werden.

Der erste, der die Regierung am Fuße der Mauer platziert hat, ist SFR. Der Betreiber von Patrick Drahi hat für seine beiden derzeitigen Zulieferer Huawei und Nokia eine Zulassung beantragt. Bei Bouygues Telecom ist das Senden von Dateien ebenfalls sehr besorgt, da Huawei die Hälfte seiner Netzwerke betreibt. " unmittelbar bevorstehend “. Selbst Orange, das in Frankreich kein Huawei in seinen 4G-Netzen einsetzt, will das Badewasser testen.

Der etablierte Betreiber hat drei Anfragen für Geräte von Huawei, Ericsson und Nokia, den drei großen Herstellern von Telekommunikationsgeräten, vorbereitet. " Wir wollen die Spielregeln verstehen, damit wir nicht weiter stecken bleiben. sagt man bei Orange. Selbst bei Anssi ist nicht alles klar … Alle warten auf Neuigkeiten. Also wollen wir den Mechanismus testen. Bei der Kontaktaufnahme antwortete Free nicht sofort auf unsere Informationsanfragen.

Ungeschriebene rote Linien

Seit Wochen kritisieren Telekommunikationsbetreiber die Regierung dafür, dass sie in dieser Frage vage bleibt. Offiziell erklärt die Exekutive lautstark ihre Neutralität. Anstatt den chinesischen Telekom-Champion im Prinzip zu blockieren
wegen seiner angeblichen Verbindungen zu Peking,

    Wie in den Vereinigten Staaten hat Frankreich ein Gesetz verabschiedet, das für alle Betreiber und alle Gerätehersteller gilt. Vor der Installation einer 5G-Antenne muss der Betreiber grünes Licht von Anssi erhalten, der für die Sicherheit der Informationssysteme in Matignon zuständigen Behörde. Anssis Cyber-Experten haben zwei Monate Zeit, sich zu entscheiden. Nach dieser Zeit wird sein Schweigen abgelehnt.

Die Betreiber befürchten jedoch, dass die Regierung diesen Mechanismus nur einsetzt, um Huawei effektiv zu verbieten, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Die ungeschriebenen roten Linien, die Huawei bisher in Frankreich eingeschränkt haben
könnte somit gestärkt werden.

    Die Ausrüstung des chinesischen Riesen ist bereits in Paris im Netzkern (dem strategischsten Teil) verboten und darf nicht mehr als 50% des Netzes eines Betreibers ausmachen. Ab sofort könnten Huawei-Geräte auch in strategischen Bereichen wie der Bretagne (wegen militärischer Stätten) oder der Region Toulouse (wegen Airbus-Fabriken) verboten werden.

Eine testwürdige Antwort

Das Ändern der Lieferanten auf einem geografischen Kennzeichen oder einem Teil davon ist ein langer und kostspieliger Prozess, und die Betreiber möchten wissen, wie die Spielregeln aussehen werden die Kasse, um die wertvollen 5G-Frequenzbänder zu kaufen,
eine Operation, die dem Staat mindestens 2,2 Milliarden Euro einbringen wird.

    Dann müssen die Betreiber 5G in mindestens der Hälfte des Territoriums in zwei Städten ihrer Wahl starten. Orange hat sich bereits verpflichtet, es "im Frühjahr 2020" anzubieten, während SFR bereits kommerzielle E-Mails zu diesem Thema an seine Abonnenten gesendet hat.

Die Antwort von ANSSI auf die verschiedenen Genehmigungsanträge wird daher ein Test für die Position der Regierung sein. Die nächsten zwei Monate versprechen angespannt zu sein.

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