In den Niederlanden sind etwa 15 „schwule Heiltherapeuten“ aktiv

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In den Niederlanden gibt es ungefähr fünfzehn Therapeuten und Organisationen, die versuchen, Homosexuelle zu „heilen“. Wie oft dies genau passiert, kann nicht gesagt werden. Diese Heiler präsentieren sich beispielsweise im Internet nicht als solche.

Es ist klar, dass diese Art von Versuch der „Homo-Heilung“ viele psychische Schäden mit schwerwiegenden Folgen bis hin zu Depressionen und Selbstmord verursachen kann. Insbesondere in bestimmten orthodoxen Religionsgemeinschaften (einschließlich evangelischer und pfingstlicher Kirchen, aber auch innerhalb des Islam) werden nicht heterosexuelle Gefühle entmutigt oder unterdrückt. Einige bleiben daher jahrelang im Schrank. In einigen Gemeinden wird Homosexualität als Dämon angesehen, der “vertrieben” werden muss.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie der Agenturen Beke und Ateno über homosexuelle Therapien, die Minister De Jonge heute Abend an das Repräsentantenhaus geschickt hat. Das Haus hatte eine solche Untersuchung aus Sorge um junge und schutzbedürftige LGBT-Personen, insbesondere die dieser „Konversionstherapie“ ausgesetzt sind, gefordert.

Wenn es an dem Haus liegt, wird Homosexualität zu einer Straftat. Ob dies sinnvoll ist und wenn ja, wie ein solches gesetzliches Verbot gestaltet werden sollte, wird erst in einem zweiten Teil der Studie erörtert. Das wird bald abgeschlossen sein.

Nur wenige Minderjährige

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass homosexuelle Therapien kaum Minderjährigen gegeben werden. Homosexualität wird in einigen religiösen Kreisen in keiner Weise akzeptiert, weshalb junge Schwule zunächst versuchen, diese Gefühle so lange wie möglich zu verbergen. Sie hoffen, dass es eine Phase ist, die vergeht und dass sie schließlich heterosexuell werden. Wenn diese Gefühle nicht mehr geleugnet und unterdrückt werden können, sind sie oft etwa 20 Jahre alt oder manchmal sogar älter.

Die Forschung basiert unter anderem auf Interviews mit Homosexuellen, die sich einer „Konversionstherapie“ unterzogen haben. Oft hatten sie sich selbst an den Therapeuten gewandt. Wer in dem Glauben aufgewachsen ist, dass Gott Homosexualität nicht akzeptiert und nur Menschen kennt, denen es genauso geht, möchte seine Orientierung loswerden. Darüber hinaus wurde eine Umfrage unter Religionsgemeinschaften und Gruppen von LGBT-Personen durchgeführt.

Symbolgesetzgebung

Die NOS sprach mit einem dieser Befragten. Er warnt vor zu hohen Erwartungen an ein Verbot homosexueller Therapien. “In der Praxis wird das leider nur eine Symbolgesetzgebung sein. Der Inhalt der Therapie ist leicht zu verschleiern. Sie nennen es einfach ‘Behandlung von Depressionen’ oder ähnlichem. Und Sie werden nicht viele Berichte über ‘Opfer’ erhalten. In den meisten Fällen wollen sie ihre Homosexualität hinter sich lassen. Das war auch bei mir der Fall. “

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