In-vitro-Evolution der Remdesivir-Resistenz zeigt die Genomplastizität von SARS-CoV-2

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Abstrakt

Remdesivir (RDV) wird trotz unterschiedlicher Ergebnisse in jüngsten klinischen Studien häufig bei COVID-19-Patienten eingesetzt. Hier zeigen wir, wie seriell SARS-CoV-2 in vitro in Gegenwart von RDV passagiert wird, das für arzneimittelresistente Viruspopulationen ausgewählt wurde. Wir stellten fest, dass die E802D-Mutation in der RNA-abhängigen RNA-Polymerase ausreichend war, um eine verminderte RDV-Empfindlichkeit zu verleihen, ohne die virale Fitness zu beeinträchtigen. Die Analyse von mehr als 200.000 Sequenzen global zirkulierender SARS-CoV-2-Varianten zeigt keine Hinweise auf eine weit verbreitete Übertragung von RDV-resistenten Mutanten. Überraschenderweise beobachteten wir auch Veränderungen im Spike (dh H69 E484, N501, H655), die Mutationen entsprechen, die in neu auftretenden SARS-CoV-2-Varianten identifiziert wurden, was darauf hinweist, dass sie in vitro ohne Immunselektion auftreten können. Diese Studie veranschaulicht die Plastizität des SARS-CoV-2-Genoms und bietet neue Perspektiven für die Überwachung viraler Varianten.

Konkurrierende Interessenerklärung

Die Autoren haben kein konkurrierendes Interesse erklärt.

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