Jetzt sind die Schweden aufgewacht: Mehr als 27.000 Freiwillige werden Schweden verteidigen

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Die Angst vor dem Krieg ist dabei, Schweden zu erwecken. Jetzt gibt es eine Warteschlange, um militärisch beizutragen.

– Die große Zahl der Bewerbungen zeigt großes Engagement und einen starken Willen, die Gesellschaft zu verteidigen. Das ist sehr positiv, sagt Peter Öberg, Abteilungsleiter von Rikshemvärnsavdelningen Die bewaffneten Streitkräfte.

Angst vor Putins Angriffskrieg – will der NATO beitreten

Gemeinsam mit Finnland hat Schweden nach mehr als 200 Jahren Blockfreiheit die Mitgliedschaft in der Nato beantragt. Grund ist Putins brutaler Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Die schwedischen Behörden wagen es nicht länger, allein zu stehen, und bewerben sich daher um den Beitritt zur NATO-Gemeinschaft, in der 30 Länder für eine gemeinsame Verteidigung zusammenstehen.

Bisher haben sich die Türkei und Ungarn geweigert, Schweden und Finnland den Mitgliedsstatus zu gewähren, aber die Verhandlungen dauern noch an.

Gleichzeitig üben schwedische Streitkräfte gemeinsam mit Verbündeten. Mehrere Nato-Staaten, darunter die USA, Großbritannien und Norwegen, haben Schweden Sicherheitsgarantien gegeben, falls sie angegriffen werden.

Leitet Kräfte um – stärkt gefährdete Positionen

Inzwischen ist in Schweden der Alarm losgegangen. Das Bereitschaftsniveau wurde erhöht, die Gesamtverteidigung wurde trainiert und die schwedischen Streitkräfte wurden umgeleitet, um Gebiete zu verteidigen, die als gefährdet gelten, beispielsweise die Insel Gotland in der Ostsee.

Inzwischen gibt es deutliche Signale, dass der Wille zur Verteidigung der schwedischen Bevölkerung intakt ist. Schweden hat wie Norwegen und mehrere andere europäische Länder seine Verteidigung über mehrere Jahre zurückgefahren.

Jetzt, wo die Sicherheitslage deutlich verschärft wird, steigt der Personalbedarf. Schweden hat daher eine großangelegte Aufrüstung der schwedischen Verteidigung angekündigt.

– Wir verstehen, dass es frustrierend sein kann

Aber ein verstärkter Fokus auf die Verteidigung ist nicht ganz unproblematisch. Das schwedische Hemvärnet arbeitet jetzt auf Hochtouren, um die vielen Menschen empfangen zu können, die zur Verteidigung Schwedens beitragen wollen.

– Es ist eine Herausforderung, die Anträge so schnell zu bearbeiten, wie wir wollen. Wir verstehen, dass es frustrierend sein kann, wenn der Prozess lange dauert oder wenn Sie keinen Platz in den Sicherheitseinheiten in Hemvärnet bekommen, sagt der Abteilungsleiter von Rikshemvärnsavdelningen, Peter Öberg.

Mehr als 27.000 schwedische Bürger haben sich bisher freiwillig für Hemvärnet gemeldet. Das sind bis zu zehn normale Jahre. Die schwedischen Streitkräfte haben Dutzende von zusätzlichem Personal eingesetzt, um den explosionsartigen Anstieg der Zahl der Freiwilligen zu bewältigen.

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