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Katar lockert Ausreisebestimmungen für Wanderarbeitnehmer | ZEIT ONLINE

Das Emirat Katar begann mehr als zwei Jahre zuvor Fussballweltmeisterschaft Im eigenen Land wurden die Ausreisebestimmungen für Wanderarbeitnehmer weiter gelockert. Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) der Vereinten Nationen bezeichnete die Entscheidung als “wichtigen Meilenstein” in der Arbeitsmarktreform der Regierung von Katar. Mit der Gesetzesänderung, die am Donnerstag in Kraft getreten ist, können nun fast alle Wanderarbeitnehmer in Katar das Land ohne Erlaubnis ihres Arbeitgebers verlassen. Das Kafala-System hatte dies zuvor in vielen Fällen verhindert.

Katar wurde international wiederholt wegen der Bedingungen für viele Wanderarbeiter kritisiert. Es wurde wiederholt über Ausbeutung ausländischer Arbeitnehmer und andere Menschenrechtsverletzungen im Land berichtet.

Die Regierung des Emirats hatte bereits im Oktober 2018 die Ausreisebestimmungen für ausländische Arbeitnehmer in einigen Wirtschaftsbereichen gelockert. Seitdem benötigen die meisten Arbeitnehmer im privaten Sektor keine Ausreisegenehmigungen ihrer Arbeitgeber mehr. Das Innenministerium kündigte an, dass Hausangestellte und Arbeitnehmer in anderen Bereichen, wie dem Öl- und Gassektor oder der Landwirtschaft, ebenfalls von der neuen Gesetzesänderung profitiert haben.

Die katarische Führung beschrieb das Dekret als einen wichtigen Schritt für ein modernes System mit gestärkten Arbeitnehmerrechten und Schutzrechten für alle ausländischen Arbeitnehmer. Unternehmen könnten jedoch weiterhin für fünf Prozent ihrer Belegschaft festlegen, dass sie noch eine Ausreisegenehmigung beantragen müssen – zum Beispiel, wenn sie für den Betriebsprozess wichtig sind. Arbeitnehmer mit einem katarischen Pass sollten ihren Arbeitgeber 72 Stunden vor der Abreise benachrichtigen, hieß es.

Amnesty international hatte kürzlich kritisiert, dass die Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter weiterhin katastrophal seien. Das Emirat sei trotz der Reformverpflichtungen von 2018 “eine Spielwiese für skrupellose Arbeitgeber” geblieben, berichtete die Menschenrechtsorganisation im September letzten Jahres. Amnesty International zufolge leben in Katar rund zwei Millionen Wanderarbeiter. Sie kommen aus armen Ländern wie Bangladesch oder Nepal.

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