Kim Jong Un: Eskalation mit Ankündigung (neue-deutschland.de)

Kim Jong Un: Eskalation mit Ankündigung

Foto: AFP / STR

Die Eskalation wurde erwartet, aber das macht es nicht weniger dramatisch. Mit der Ankündigung einer neuen strategischen Waffe und dem Ende des Moratoriums für Atom- und Interkontinental-Raketentests scheint eine historische Chance für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel vertan zu sein. Die Freundschaft zwischen Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump, verspottet als Roman zwischen zwei Egomanen, steckt in der Krise. Der berüchtigte Lügner Trump ist immer noch zuversichtlich, dass Kim sich an "sein Wort" halten wird. Aber es ist unwahrscheinlich, dass er sich in diesem Jahr auf eine weitere offizielle Überholung einlässt, selbst wenn Kim von den jetzt beschriebenen Waffentests Abstand nimmt: Im US-Wahlkampf würde jede Art der Anpassung von Trump an Nordkorea als Schwäche interpretiert. Dies ist auch der Grund, warum Kim 2019 vehement auf eine Einigung gedrängt hatte.

Es ist nicht abzusehen, wann es wieder eine solche Gelegenheit zum Frieden geben wird. Sollte Trump in den Vereinigten Staaten wiedergewählt werden, könnte er sich einer Annäherung anschließen. Es ist leicht einzusehen, wie sehr der US-Präsident eine Einigung mit Nordkorea begrüßen würde. Die unorthodoxe Diplomatie des US-Präsidenten hat aber auch Grenzen, die Kim nicht überschreiten sollte. Ein interkontinentaler ballistischer Raketentest sollte die Wahrscheinlichkeit einer Annäherung an Trump merklich verringern. Ein weiteres Jahrzehnt des permanenten Kalten Krieges droht.

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