Klassiker in Nahaufnahme: Alles, was Sie über Beethoven wissen müssen

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Beethoven wurde im dezember 1770 (wahrscheinlich als sonntagskind) in einen normalen dysfunktionalen musikerhaushalt aus dem späten 18. jahrhundert hineingeboren. Der Vater ist Sänger und Hofmusiker des in Bonn lebenden Kölner Kurfürsten. Die Mutter ist überwältigt, der Vater steht dem Alkohol immer nahe. Beethoven, der Älteste, fühlt sich schon früh verantwortlich. Ein schüchternes, besonderes, einfallsreiches Kind, das Bewegung in der Natur sucht und seine Freiheit in der Musik findet. Um vier steht er auf einer kleinen Bank am Klavier.

Er wird gleich mit Mozart verglichen. Eine Wunderkinderkarriere geht jedoch sanft an ihm vorbei. Die Schulbildung ist schlecht. Latein, Religion, Lesen, Rechnen, Schreiben. Zählt man, so heißt es später über den ständig klammen Komponisten, kann er besser als rechnen. Das Revolutionärste an ihm könnte seine abenteuerliche Schreibweise sein, selbst für diese Tage. Zum Glück bleibt er in allen Bereichen der Bildung aufgeschlossen. Mit elf Jahren wurde er Vertreter seines Lehrers am Hof. Frühmorgendlicher Organist in der Messe, Wiederholer vor Mittag, Continuo nach Mittag. Die Kindheit ist vorbei. Beethoven wächst über Bonn hinaus.

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