Krankenversicherung: Drei Fragezeichen über Gesundheit Milliarden

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1. Fragezeichen: die Reserven

Minister Jens Spahn hält den Druck aufrecht. Das derzeitige Minus in den Bilanzen ist ein "falsches Defizit", das sich aus der Verringerung der Rückstellungen ergibt. "Beiträge sind jedoch keine Einsparungen", argumentiert der CDU-Politiker. Bei Registrierkassen mit besonders hohen Reserven müssten die Reserven schrittweise abgebaut werden. "Davon profitieren auch die Mitwirkenden." GKV-Chef Pfeiffer kritisiert hingegen die Verpflichtung, "Reserven jetzt stärker abzubauen, als es für eine nachhaltige Finanzplanung notwendig wäre".

Die Reserven der Krankenversicherungsausgaben könnten im kommenden Jahr noch teilweise abfedern, erwartet der Leiter der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas. Explosiver wird es jedoch mit Blick auf das Jahr 2021: "Wenn die steigenden Ausgaben, getrieben durch eine Reihe gesetzlicher Maßnahmen und eine möglicherweise schwächere Konjunktur, diese Reserven aufbrauchen, wird sich die Kostenentwicklung auf die Beitragssätze auswirken." Verbesserungen, zum Beispiel bei Arztterminen und Pflegepersonal, kosten 2020 mehr.

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