Kreml-Menschenrechtskommission kritisiert Mobilisierung von Reservisten | JETZT

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Der Leiter der Menschenrechtskommission des Kremls, Valery Fadeyev, hat die Mobilisierung von Reservisten für den Kampf in der Ukraine kritisiert. Der russische Präsident Wladimir Putin hat diese Woche den Auftrag erteilt.

Fadejew forderte den russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf, die strenge Vorgehensweise vieler Personalvermittlungsagenturen im Land zu beenden. Sogar Männer, die keine Erfahrung im bewaffneten Kampf hatten, wurden zum Militärdienst befohlen.

Etwa 300.000 Menschen müssen mobilisiert werden. Während der Prozedur geht alles schief. Der Führer der sibirischen Republik Jakutien, Aysen Nikolajew, räumte Fehler ein. “Reservisten wurden fälschlicherweise einberufen. Sie müssen zurückgebracht werden. Die Arbeiten sind bereits im Gange”, sagte er.

Auch in Russland wird in den sozialen Medien über Menschen ohne militärischen Hintergrund berichtet, die ohnehin einberufen wurden. Gleiches gilt für alte oder chronisch kranke Reserveoffiziere. Zuvor war angekündigt worden, dass Soldaten bis zum Alter von 35 Jahren rekrutiert werden könnten.

Duma will Reservisten einen Bonus geben

Ob Fadejews Anruf etwas ändern wird, bleibt abzuwarten. In der Duma, dem russischen Parlament, scheint die Mobilisierung dieser 300.000 Reservisten ganz oben auf der Tagesordnung zu stehen. So wurde am Samstag ein Gesetzentwurf eingebracht, um Soldaten, die in die russische Armee eintreten, einen einmaligen Bonus zu gewähren.

Der Bonus würde sich auf 300.000 Rubel (rund 5.450 Euro) belaufen, berichtete die russische staatliche Nachrichtenagentur. Ria Nowosti vertraut.

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