Kuba stimmt für die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe | JETZT

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Die Kubaner haben in einem Referendum überzeugend für ein neues Familiengesetz gestimmt. Dieses Gesetz beinhaltet die Legalisierung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner. Leihmutterschaft ist ebenfalls legalisiert.

Mehr als 3,9 Millionen Wähler (66,9 Prozent) stimmten für den Gesetzentwurf und 1,95 Millionen Wähler (33 Prozent) dagegen, wurde am Montag bekannt gegeben. Das neue Familiengesetzbuch ist laut Präsident Miguel Díaz-Canel „ein fairer, notwendiger, aktueller und moderner Standard, der allen Menschen Rechte und Garantien gibt“.

Die Entscheidung gilt als großer Schritt in einem Land, in dem Macho-Gehabe stark ausgeprägt sind. In den 1960er und 1970er Jahren schickten die Behörden sogar schwule Männer in Arbeitslager.

Kuba ist das achte lateinamerikanische Land, das die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt. Dies ist bereits in Costa Rica, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Uruguay und Chile der Fall.

2019 hatten LGBTQ+-Aktivisten bereits versucht, die gleichgeschlechtliche Ehe in die kubanische Verfassung aufzunehmen, als diese im selben Jahr überarbeitet wurde. Dieser Plan scheiterte am starken Widerstand bestimmter Kirchen und konservativer Gruppen im Land.

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