Landwirt, der Müll auf der A18 entsorgt hat, erhält achtzig Stunden gemeinnützige Arbeit | JETZT

Der 42-jährige Tim K. aus der gelderländischen Gemeinde Oost-Gelre wurde am Donnerstag zu einem Zivildienst von achtzig Stunden und einer Bewährungsstrafe von einer Woche verurteilt, weil er Müll auf der A18 bei Westendorp deponiert hatte. Diese Strafe wurde im Eilverfahren vom Gericht in Arnheim gegen ihn verhängt.

K. sitzt bereits seit acht Stunden in Untersuchungshaft. Deshalb muss er nur 72 Stunden Zivildienst leisten.

Paletten, Abfälle, Asbest und Holz wurden am 28. Juli und 1. August an verschiedenen Orten in den Niederlanden auf der Autobahn abgeladen und in Brand gesteckt. Bei Frieschepalen kollidierte ein Fahrzeug mit deponiertem Müll und wurde schwer beschädigt.

K. wurde bei einer solchen Aktion am 28. Juli auf frischer Tat ertappt. Vor Gericht gestand er seine Tat. K. sagte gem der Gelderländer dass er mit seinem Traktor und einem Kipper nur Stroh ausbringt. Welche weiteren Personen an der Gruppenaktion beteiligt waren, wollte der Mann nicht sagen.

Die Staatsanwaltschaft (OM) wirft K. vor, eine gefährliche Situation verursacht zu haben. Die Mülldeponie war nicht angekündigt und es war dunkel. Zudem wurde die Schranke so platziert, dass Verkehrsteilnehmer die Auffahrt nicht mehr normal nutzen konnten.

Deshalb forderte die Staatsanwaltschaft einen Zivildienst von 100 Stunden. Außerdem beantragte die Staatsanwaltschaft eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Wochen mit einer Bewährungszeit von zwei Jahren.

Rijkswaterstaat machte wegen des erlittenen Schadens eine Forderung von mehr als 3.000 Euro geltend. Das Gericht gewährte es. K. und die Staatsanwaltschaft werden gegen das Urteil keine Berufung einlegen.

Seit Ende Juli landesweit mehrere Festnahmen

Die Polizei hat seit Ende Juli mindestens sechs Verdächtige wegen des Verdachts der Beteiligung an Mülldeponien auf Autobahnen festgenommen. Landwirte und Sympathisanten haben diese gefährlichen Situationen geschaffen, um ihre Unzufriedenheit mit der Stickstoffpolitik des Kabinetts zum Ausdruck zu bringen.

Am Dienstag ein zwanzigjähriger Mann aus Gorredijk in Friesland und ein neunzehnjähriger Bewohner von Opende inhaftiert im Zusammenhang mit Dumping auf der A7. Noch früher war ein 32-jähriger Mann aus der Groninger Gemeinde Westerkwartier inhaftiert wegen möglicher Beteiligung. Er bleibt zwei Wochen länger festsitzen.

Im Eilverfahren wird ein Verdächtiger innerhalb von siebzehn Tagen einem Richter vorgeführt. Beim Superbeschleunigten Recht ist dies innerhalb von drei bis sechs Tagen. Bei Eilverfahren und Schnellgerichten folgt das Urteil in der Regel am Tag der mündlichen Verhandlung.

Die Staatsanwaltschaft teilt NU.nl mit, dass K. der erste Verurteilte im Fall der Sperrung der A18 ist. Eine Anhörung mit einem zweiten Verdächtigen ist für den 18. August geplant.

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