Laut Gesundheitsrat ist die Chance auf MIS-C geringer, wenn ein Kind bereits Corona hatte

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Kinder, die bereits eine Corona-Infektion durchgemacht haben, haben laut Gesundheitsrat ein noch geringeres Risiko, nach einer Neuinfektion schwer zu erkranken. Dies betrifft vor allem eine geringere Wahrscheinlichkeit, an der seltenen, aber schweren entzündlichen Erkrankung MIS-C (Multisystem Inflammatory Syndrome Children) zu erkranken. So heißt es in einer Aktualisierung der Impfempfehlung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren.

Im Dezember wurde im Rat noch nicht zwischen Kindern mit und ohne Corona unterschieden. Doch der Gesundheitsrat schlägt nun vor, dass Eltern, die nun vor der Entscheidung stehen, ihr Kind impfen zu lassen, diesen Unterschied berücksichtigen sollten.

„Denn Kinder, bei denen ein PCR-Test gezeigt hat, dass sie Covid-19 haben, sind durch ihr Immunsystem gegen MIS-C geschützt. Sie müssen deshalb aus diesem Grund nicht geimpft werden“, sagt Bart-Jan Kullberg, Vorsitzender des Gesundheitsamtes Rat.

„Zwei Drittel der Kinder sind bereits infiziert“

Die Experten des Gesundheitsrates haben zuvor errechnet, dass etwa die Hälfte der 1,2 Millionen 5- bis 11-Jährigen bereits an Corona erkrankt sind. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 4000, MIS-C als Ungeimpfte zu bekommen, müssten 150 Kinder an dieser Erkrankung erkranken, wenn sie nicht geimpft sind.

Aufgrund des Aufkommens der hochansteckenden Omikron-Variante geht das RIVM nun davon aus, dass zwei Drittel (800.000 Kinder) der Kleinkinder in den Niederlanden bereits infiziert sind. Aus diesem Grund wird erwartet, dass im vergangenen Monat etwa 50 (ungeimpfte) Kinder an MIS-C erkrankt sind oder werden.

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