Lidl übernimmt Aldi wegen “fehlerhafter” Preisumfrage

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Die Supermarktkette Lidl Ireland hat ein Verfahren vor dem High Court wegen einer von Aldi in Auftrag gegebenen fehlerhaften Preisumfrage eingeleitet, die Lidl auf den zweiten Platz gebracht hat.

Aldi beauftragte die Buchhalter Grant Thornton mit der Durchführung der Umfrage im Februar 2018. Die Ergebnisse, die über die Mainstream-Medien veröffentlicht wurden, besagten im Durchschnitt, dass Aldi der billigere Einzelhändler war.

Lidl behauptet, die Methodik der Umfrage sei fehlerhaft gewesen, weil sie in mehreren Fällen ähnliche Produkte nicht mit ähnlichen verglichen habe. Lidl behauptete auch, die Aldi-Preise seien keine “In-Store” -Preise, sondern stammten von einer Hauptliste.

In der Umfrage wurde ein durchschnittlicher Einkaufskorb mit 62 Artikeln in Aldi, Lidl, Tesco, SuperValu und Dunnes verglichen.

Laut Lidl stellten die Umfrageergebnisse die Unabhängigkeit, Objektivität und berufliche Integrität von Grant Thornton in Frage und reichten eine formelle Beschwerde bei Chartered Accountants Ireland (CAI) ein, der Regulierungsbehörde für Wirtschaftsprüfer.

Die CAI hat ein Verhaltenskomitee beauftragt, die Beschwerde zu prüfen. Grant Thornton bestritt die Ansprüche und lehnte die Beschwerde ab.

Der Ausschuss kam zu dem Schluss, dass die Umfrage trotz Schwachstellen in der Methodik nicht so fehlerhaft zu sein schien, dass sie eine schlechte berufliche Leistung von Grant Thornton bedeuten würde.

Eine unabhängige Überprüfung der Entscheidung des Komitees wurde von Andrew G. Webster QC, Rechtsanwalt in Edinburgh, durchgeführt. Er stellte fest, dass es Beweise dafür gab, dass die Preiserhebung nicht mit Gleichem verglichen worden war.

Er stellte fest, dass die Umfrage nicht sicher war und schickte sie zur weiteren Prüfung an das CAI-Komitee zurück. Er empfahl auch, weitere Beweise von Lidl einzuholen.

Das Komitee und die CAI entschieden jedoch im März letzten Jahres, dass Grant Thornton keinen Fall zu beantworten hatte.

Ashling Holden, Lidls Leiter für Recht und Compliance, sagte in einer eidesstattlichen Erklärung, dass die März-Entscheidung des Ausschusses irrational und grundlegend fehlerhaft sei. Aus zusätzlichen von Lidl angeforderten Beweisen ging hervor, dass es signifikante Beweise dafür gab, dass Grant Thornton aus irgendeinem Grund teurere Lidl-Produkte zum Vergleich mit der Aldi-Masterliste ausgewählt hatte, sagte sie.

Herr Richter Charles Meenan gewährte Feichin McDonagh SC für Lidl die Erlaubnis, ein gerichtliches Überprüfungsverfahren gegen die CAI und ihren unabhängigen Überprüfungsausschuss einzuleiten. Grant Thornton ist eine Benachrichtigungspartei. Die Bewerbung war ex parte, dh nur die Lidl-Seite war vertreten.

Der Richter sagte, die Angelegenheit könne im September vor Gericht gebracht werden.

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