Luftfahrt beginnt Rückgang an der höheren Wall Street | Finanziell

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Der Leitindex Dow Jones endet 0,1% höher bei 34.695 Punkten. Der breite S&P 500 gewinnt 0,2% auf 4.368 Punkte und die Technologiebörse Nasdaq gewinnt um 0,4% auf 14.684 Punkte.

Die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosengeld stieg in der vergangenen Woche unerwartet um 419.000, während Ökonomen mit einem Rückgang auf durchschnittlich 350.000 Anträge gerechnet hatten. Die Zahl könnte darauf hindeuten, dass sich die Erholung des Arbeitsmarktes in den USA von der Corona-Krise durch den Vormarsch der Delta-Variante abschwächt. Die Erholung des Arbeitsmarktes spielt in der Zinspolitik der Federal Reserve, dem Dachverband der Zentralbanken in den USA, eine wichtige Rolle.

Die Aktie von Texas Instruments stürzt um 5,3% ab. Das Unternehmen legte starke Quartalsergebnisse vor, warnte jedoch davor, dass die Zahlen im dritten Quartal enttäuschend ausfallen könnten. AT&T klettert dank einer besser als erwarteten Performance im letzten Zeitraum um 0,2%.

Auch der Luftfahrt wurde Beachtung geschenkt. American Airlines verzeichnete im zweiten Quartal erstmals seit der Coronavirus-Krise einen positiven Cashflow und Nettogewinn. Die Ticketverkäufe erholten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, da die Amerikaner wieder häufiger Flüge innerhalb der USA buchten. Die Anleger hatten sich mehr erhofft und die Aktie um 1,1% tiefer gesetzt. Auch der Industriepartner Southwest Airlines hat Zahlen vorgelegt und ist um 3,5% gesunken.

Die in New York gelistete chinesische Taxi-App Didi Global ist um 11,5% gesunken. Chinesische Aufsichtsbehörden erwägen, Didi „beispiellose“ Maßnahmen aufzuerlegen. Eine gigantische Geldstrafe sei möglich, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg auf Basis von Insidern. Didi machte Ende letzten Monats einen Börsengang in New York. Zuvor war bekannt geworden, dass die chinesischen Behörden Didi verdächtigen, illegal personenbezogene Daten von Nutzern gesammelt zu haben.

NXP ist 2,4% niedriger. Die amerikanische Regierung leitet eine Untersuchung gegen Halbleiter des Eindhovener Chipkonzerns ein. Laut dem taiwanesischen Konkurrenten MediaTek setzt NXP seine patentierte Technologie illegal ein, daher will das Unternehmen ein US-Importverbot für bestimmte Chips. Die US-amerikanische International Trade Commission untersucht nun die Beschwerden.

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