Mars und Jupiter | Stardate online

Zwei planetarische Nachbarn werden in den nächsten Morgenstunden besonders nachbarschaftlich werden. Sie werden sich bis zu einem halben Grad aneinander drängen – weniger als die Breite eines Bleistifts, der auf Armeslänge gehalten wird.

Die Planeten stehen im Morgengrauen tief am östlichen Himmel. Der hellere ist Jupiter, der Riese des Sonnensystems. Nur der Mond und die Venus leuchten heller. Die andere Welt ist der Mars. Er steht morgen nahe dem unteren rechten Rand des Jupiters und am Sonntag sogar noch näher. Es leuchtet orange und ist daher kaum zu übersehen.

Jupiter könnte einen großen Einfluss auf die Entstehung des Mars gehabt haben.

Heute ist Jupiter fast eine halbe Milliarde Kilometer von der Sonne entfernt – mehr als dreimal so weit wie der Mars. Aber es gibt Hinweise darauf, dass sich Jupiter in der Zeit, als das Sonnensystem jung war, viel näher an die Sonne bewegt haben könnte – ziemlich nahe an der heutigen Position des Mars.

Zu den Beweisen gehört der Mars selbst. Der Planet ist nur etwa halb so groß wie die Erde – kleiner als er sein sollte. Es ist möglich, dass es von Jupiter kleiner gehalten wurde. Als er sich nach innen bewegte, hätte der Riesenplanet die kleinen Eis- und Gesteinsbrocken weggefegt, die sich zu Planeten verschmolzen. Das hätte den Mars in seiner jetzigen Größe festgehalten.

Jupiters Migration verstreute auch Material zwischen ihm und dem Mars, verhinderte die Geburt eines anderen Planeten – und bildete den Asteroidengürtel.

Mars und Jupiter bleiben noch einige Tage ziemlich nah beieinander. Danach zieht sich Jupiter zurück und lässt den Mars zurück.

siehe auch  Animations-, VFX- und Spielmarktentwicklungsanalyse 2022

Drehbuch von Damond Benningfield

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