Massenschießerei in Oslo – Bittet um Unterstützung bei der Speicherung von Videos

Im Zusammenhang mit der Massenerschießung in Oslo in der Nacht zum Freitag will die Polizei, dass sämtliches Videomaterial aus einem gekennzeichneten Bereich gespeichert wird.

– Die Untersuchung des Terrorfalls in Oslo in der Nacht von Samstag, dem 25. Juni, befasst sich mit solch schwerwiegenden gesellschaftlichen Erwägungen. Auf dieser Grundlage ermutigt der Polizeibezirk Oslo öffentliche und private Akteure innerhalb des umschlossenen markierten Bereichs, Videoaufzeichnungen in der Zeit von Freitag, den 24. Juni um 18.30 Uhr bis Samstag, den 25. Juni um 01.30 Uhr zu speichern, schreibt die Polizei.

Sie verlangen, dass die Aufzeichnung nun acht Wochen lang gespeichert wird.

Das Gebiet erstreckt sich von Bislett und Slottsparken im Westen bis zum Alexander Kiellands Plass und von Torggata im Osten.

MASSENSKILAUF: Dies war der Ablauf der Massenerschießung im London Pub im Zentrum von Oslo in der Nacht zum 25. Juni 2022. Reporter: Vegard Krüger / Christina H. Korneliussen / Dagbladet TV
Meerblick

Erlaubt

– Sowohl die DSGVO als auch die Verordnungen zur Kameraüberwachung in der Wirtschaft geben öffentlichen und privaten Akteuren einen Handlungsspielraum, Videoaufzeichnungen länger als sieben Tage zu speichern, wenn dies für die Polizei erforderlich ist, um sozial schädliche Aktivitäten zu bekämpfen und schwerwiegende gesellschaftliche Erwägungen zu wahren, die Polizei schreibt weiter.

Die Polizei wird die auf Video aufgenommene Person kontaktieren, wenn sie eine gespeicherte Aufzeichnung in einem bestimmten Bereich benötigt.

– Über 70 neue Tipps

Polizeianwalt Børge Enoksen hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben, in der er ein letztes Update zu dem Fall gab.

Enoksen konnte nachweisen, dass die Polizei in dem Fall über 70 neue Hinweise erhalten hatte Am Mittwoch wurden neue Fotos veröffentlicht davon beschuldigte Zaniar Matapour.

Dann stellte sich unter anderem heraus, dass Matapour am Samstagabend mit der Straßenbahn zu CJ Hambro gefahren war.

Verweigert immer noch die Befragung

Am Donnerstagnachmittag konnte Enoksen auch mitteilen, dass der Mann, der wegen Mordes, Terrors und versuchten Mordes angeklagt ist, sich immer noch weigert, vernommen zu werden.

Polizeianwalt Enoksen sagt gegenüber Dagbladet, er habe noch nicht erklärt, warum er die Befragung immer noch ablehnt, obwohl die Polizei eine Befragung ohne Audio- und Videoaufnahmen angeboten hat.

Gleichzeitig sagt der Polizeianwalt, es sei noch unklar, ob es weitere Personen gibt, die an dem Vorfall beteiligt waren.

– Daher ist Video von großem Interesse, sagt Enoksen.

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