Massiv auf den Straßen für das Klima kurz vor der Bundestagswahl

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Junge Wähler in der Minderheit

Gerade für junge Wähler ist das Klima das zentrale Thema bei den diesjährigen Wahlen. Allerdings stellen sie nur einen kleinen Teil der deutschen Wählerschaft: Nur 14 Prozent der Wahlberechtigten sind jünger als 29 Jahre, knapp 40 Prozent sind älter als 60 Jahre. Dies ist einer der Gründe, warum Angela (71) und Angelika (66) gibt es auch heute. “Gerade weil wir älteren Wähler in der Mehrheit sind, müssen wir uns mit den Jungen solidarisieren”, sagt Angela. “Im Leben geht es nicht nur um mehr, mehr, mehr.”

Angelika fügt hinzu, dass eine solche Demonstration eine große Solidarität zwischen den Generationen zeige: „In der Politik achtet jeder nur auf Widersprüche. Aber hier sind so viele verschiedene Menschen zusammen, die nur eines wollen: gemeinsam mehr für das bessere Klima tun.“ “

Den politischen Einfluss der Jugendlichen sieht man hier genau, sagt Klaus Hurrelman, Professor für Soziologie an der Hertie School of Governance in Berlin: „Als Wähler sind sie zwar zahlenmäßig etwas unterrepräsentiert, aber mit ihrem Idealismus haben sie schon politischen Einfluss am Küchentisch: “Sie reden mit ihren Eltern und Großeltern, und sie gehen zur Wahl. Sonst würden die Grünen jetzt nicht ihre Sitze im Bundestag verdoppeln.”

Irgendwo auf dem großen Feld vor dem Reichstag steht auch Ulrike – Mitte Dreißig – mit ihren beiden Kleinkindern. “Ich finde es wichtig, dass meine Kinder, egal wie jung sie sind, buchstäblich sehen, dass wir für das Klima einstehen müssen. Es gibt nur eine Erde, wir haben keine Alternative”, sagt sie.

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