Microsoft pumpt die Pausen bei der Einstellung

Microsoft zieht die Einstellungsquoten für seine Chat- und Konferenzsoftwaregruppen für Windows, Office und Teams zurück.

Das Unternehmen passt den Personalbedarf offenbar neu an, um auf eine Weltwirtschaft zu reagieren, die von steigenden Preisen, Lieferkettenproblemen und Spillover-Effekten des Krieges in der Ukraine gebeutelt wird. Der Umzug war zuerst von Bloomberg berichtet.

“Während Microsoft sich auf das neue Geschäftsjahr vorbereitet, stellt es sicher, dass die richtigen Ressourcen auf die richtige Gelegenheit ausgerichtet sind. Microsoft wird die Mitarbeiterzahl im kommenden Jahr weiter erhöhen und sich zusätzlich darauf konzentrieren, wohin diese Ressourcen fließen”, so das Unternehmen sagte in einer Erklärung.

Die Aktienkurse von Microsoft sind in diesem Jahr bisher gesunken, von etwa 337 US-Dollar pro Aktie Anfang Januar auf etwa 265 US-Dollar pro Aktie heute. laut Markets Insider. (Die Finanzmärkte insgesamt sind für das Jahr ebenfalls rückläufig.)

Microsoft ist nicht allein. Eine Handvoll anderer namhafter Technologieunternehmen haben ähnliche Einstellungen bestätigt – zuletzt Salesforce und der Software- und Grafikkartenhersteller Nvidia, der während seiner Telefonkonferenz am Mittwoch sagte: „Wir verlangsamen uns vorerst, diese neuen Mitarbeiter zu integrieren und zu Konzentrieren Sie unser Budget darauf, sich um bestehende Mitarbeiter zu kümmern, da die Inflation anhält.”

Andere Unternehmen, die eine Verlangsamung der Einstellung bekannt geben, sind Lyft, Snap, Uber, Meta, Salesforce und Coinbase – alle haben angesichts fallender Aktienkurse ähnliche Schritte unternommen. laut Protokoll.

Personalprobleme bei Microsoft und einer Handvoll anderer Unternehmen spiegeln nicht unbedingt den größeren Tech-Arbeitsmarkt als Ganzes wider. Die Zahl der offenen Stellen lag Ende März mit 11,5 Millionen auf einem Höchststand, nach Angaben des US Bureau of Labor Statistics (BLS). Inzwischen haben nach Angaben der Agentur in jedem der letzten sechs Monate mehr als 4 Millionen Menschen ihren Job gekündigt.

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In der Technologie ist der Talentmangel weitaus schlimmer als in den meisten anderen Branchen. Während die Arbeitslosenquote in den USA bei etwa 3,6 % liegt, sind es in der Technologiebranche laut CompTIA, einem gemeinnützigen Verband für die IT-Branche und Arbeitnehmer, 2 %.

Das hat Arbeitgeber in den USA dazu veranlasst, ihre Suche nach Arbeitskräften zu intensivieren – und die erforderlichen Qualifikationen (z. B. einen vierjährigen College-Abschluss) zu überdenken.

In der Zwischenzeit müssen laut Bloomberg alle Neueinstellungen von Executive Vice President Rajesh Jha und seinem Führungsteam bei Microsoft genehmigt werden.

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