Mindestens 30 Affen, die durch fliegende Laternen im Feuer des deutschen Zoos getötet wurden

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Feuerwehrleute vor dem brennenden „Affenhaus“ im Krefelder Zoo am 1. Januar.
Feuerwehrleute vor dem brennenden „Affenhaus“ im Krefelder Zoo am 1. Januar. Alexander Forstreuter / AP

Ein umstrittenes Feuer, dessen Opfer Dutzende von Affen sind, verwüstete in der Nacht vom 31. Dezember auf Mittwoch 1 einen Zoo in Deutschlandst Januar. Bedingt durch fliegende Laternen zerstörten die Flammen kurz nach Mitternacht das "Affenhaus" des Zoos im nordrhein-westfälischen Krefeld.

Mindestens 30 Affen sind gestorben, teilte die Polizei mit. Das Gebäude schützte insbesondere Gorillas, Orang-Utans, Krallenaffen und Schimpansen. Es überlebten nur zwei Schimpansen und eine Familie von Gorillas, die in einem angrenzenden Gebäude untergebracht waren. Feuerwehrleute konnten verhindern, dass sich das Feuer auf andere Zoo-Gebäude ausbreitete, die jedoch einen erheblichen Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro erlitten, sagte er.

Kerzen, Kuscheltiere und Blumen von Passanten am 1. Januar vor dem "Affenhaus" im Krefelder Zoo.
Kerzen, Kuscheltiere und Blumen von Passanten am 1. Januar vor dem "Affenhaus" im Krefelder Zoo. THILO SCHMÜLGEN / REUTERS

Viele Menschen, einige unter Tränen, sind am Mittwoch vor den Zoo-Fusseln oder Plakaten abgereist „Warum? " oder "Tot für deinen Neujahrsspaß", nach Angaben der DPA-Agentur. Der Zoo hat tausend Tiere und zieht jährlich mehr als 400.000 Besucher an.

Verbotene Laternen

Den ersten Elementen der Untersuchung zufolge wurde das Feuer durch fliegende chinesische Laternen verursacht, die in dieser Region seit 2009 verboten sind. Drei dieser Laternen mit handschriftlichen Grüßen wurden in den Trümmern des Gebäudes entdeckt. Die Polizei, die gegen a ermittelt "Nachlässige Brandstiftung", wurden am späten Mittwoch von mehreren Personen kontaktiert, die diese Laternen benutzt haben könnten. Ermittler überprüfen ihre Aussagen, sagte Krefelder Polizei.

Luftaufnahme nach dem "Affenhaus" Brand im Krefelder Zoo am 1. Januar.
Luftaufnahme nach dem "Affenhaus" Brand im Krefelder Zoo am 1. Januar. CHRISTOPH REICHWEIN / AFP

Der Deutsche Tierschutzbund trat sofort an die Tafel und forderte ein Feuerwerksverbot in der Nähe von Zoos, Höfen und Zwingern. Nach Angaben des Vereins bringt dieses Feuer "Schreckliche Beweise für die dramatischen Folgen für Tiere, die haben können" diese Art von Feiern „Unkontrollierte“.

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Die Deutschen lieben besonders Silvesterfeuerwerke und Feuerwerkskörper, die oft aus Polen importiert werden. Diese pyrotechnischen Geräte verursachen jedes Jahr schwere Handverletzungen und sogar den Tod. Allein für die Stadt Berlin meldeten die Rettungskräfte am Mittwoch 22 Handverletzungen, von denen einige zu Amputationen führten. Ein Saldo, der in etwa den Vorjahren entspricht.

Zwei Monate Straßenverkehr über Nacht

Der ökologische Fußabdruck dieser Feuerwerkskörper, Feuerwerkskörper und fliegenden Laternen löst in einem Land, in dem die Gefahr des Klimawandels immer größer wird, ebenfalls Diskussionen aus. Deutsch: www.germnews.de/archive/gn/1996/03/29.html. Englisch: www.germnews.de/archive/dn/1996/03/29.html Bei einem Silvesterfeuerwerk in Deutschland werden nach Angaben der Bundesanstalt für Verkehr in einer Nacht rund 5.000 Tonnen Feinstaub in die Luft befördert UBA-Umgebung.

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Die in die Luft freigesetzten Feinstaubpartikel sind bekanntermaßen gesundheitsschädlich für Mensch und Tier. Mehrere Marken, wie die Ketten Rewe oder Edeka, haben daher beschlossen, ihren Verkauf in diesem Jahr zu verbieten. Einer der großen Baumärkte des Landes, Hornbach, wird ab 2020 die Pyrotechnik verbieten. Gleiches gilt für den Konkurrenten Bauhaus, der sein Feuerwerksangebot im nächsten Jahr überdenken will "Berücksichtigung der Umwelt".

Die Nachfrage ist jedoch nach wie vor hoch und die Deutschen sollten in diesem Jahr nach Prognosen des VPI-Verbandes 133 Millionen Euro für pyrotechnische Gegenstände an Silvester ausgeben.

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