Mit der prozeduralen Ausstellung Das langsame Schwein gräbt eine tiefe Wurzel, beginnt der Veranstaltungszyklus Konsolidierung/Sparen/Tag

Die Ausstellungsreihe „Saugšana/Saudzeņot“ wurde mit der Absicht geschaffen, die Bedeutung der gegenseitigen Beziehungen im Prozess des künstlerischen Schaffens hervorzuheben und die bildende Kunst mit anderen kulturellen Formen – Poesie, Musik, Performance – zu vereinen. Innerhalb des Projekts schaffen Vertreter verschiedener Kunstdisziplinen neue Kunstwerke sowie Veranstaltungen und laden das Publikum ein, an Vorträgen, Konzerten, Workshops, Performances, Lesungen und rituellen Zeremonien teilzunehmen. Insgesamt sind fünf Etappen des Zyklus geplant, die von anerkannten und geschätzten Künstlern gestaltet werden: Reinis Bērziņš und Kate Krolle, Marija Luīze Meċķe, Edvards Schouten (Edd Schouten), Kirils Đcis, Jana Jacuka, Sandijs Ruċuks und Jurģis Peters.

Die erste Ausstellung „Langsames Schwein gräbt eine tiefe Wurzel“ entsteht als Gespräch zwischen zwei Menschen, das sich im Schaffensprozess materialisiert. In der gemeinsamen Erfahrung, sich in die Umwelt zu bewegen, die eine Rückkehr zu einem relativ primitiven Anfang beinhaltet, werden die umgebenden Materialien und Aktivitäten zu grundlegenden Alltagsbausteinen und Inspirationsquellen. Die Künstlerin Kate Krolle kommentiert: „Ich interessiere mich für die Natur und ihre Verflechtung mit menschlichem Leben, Erfahrungen und Urinstinkten. In meinen Arbeiten betrachte ich die Verbindung zwischen kollektiver Erfahrung und persönlichen Geschichten.” Im Rahmen der Ausstellung wechseln sich Erde, Stein, Baum, Wolle, Ast, Dach und andere räumliche Objekte mit ihren Abbildern und Repräsentationen in der Ebene ab und erfahren eine weitere Transformation im nichtlinearen Raum. Reinis Bērziņš fährt fort: „In der Kunst suche ich nach Lösungen, um Malerei, Skulptur und Klang zu einer durchgehenden (metaphysischen) Gefühlsform zu verbinden. Meine Arbeiten umfassen eine eingehende visuelle Untersuchung der Ambiguität der Kunst, Elemente des Absurden sowie halbkonstruierte und dekonstruierte Objekte.”

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Kate Krolle (1984) absolvierte die lettische Kunstakademie und die renommierte Schule für zeitgenössische Kunst „Le Fresnoy“ in Frankreich. Der Künstler wurde zweimal für den Purvīša-Preis nominiert. Krolles Arbeiten wurden bei NOASS, Homo Novus, Survival Kit in Riga sowie bei verschiedenen Kunstveranstaltungen in anderen europäischen Ländern gezeigt. Reinis Bērziņš (1989) absolvierte das Unterfach Malerei der Lettischen Akademie der Künste. Im vergangenen Jahr gewann er mit seiner Masterarbeit den „BDO Nachwuchskünstlerpreis 2021“. Das Künstlerduo hat an Gruppenausstellungen „Savvaļa/Savage“, Arsenal, Riga Art Space, RIBOCA2 teilgenommen und Arbeiten für das Dirty Deal Teatro, das Performancefestival „Starptelpa“ und das Valmiera Theatre Festival entwickelt.

Der Ausstellungsraum TUR ist täglich von geöffnet 16.00 bis 21.00 Uhr in der Tallinas-Straße 10, Riga. Sie können die Neuigkeiten der Ereignisse auf dem IG-Konto sowie auf der FB-Seite verfolgen. Die Künstler wechseln jeden zweiten Dienstag – 5. Juli, 19. Juli, 2. August, 16. August und 30. August.

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