Mit Gummigeschossen und Tränengas getroffen – VG

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TRÄNENGAS: Bei der Demonstration in Istanbul soll eine Person verletzt worden sein. Mehrere sollen mit Tränengas besprüht worden sein.

Die türkischen Frauen gingen zu Tausenden auf die Straße, um gegen Gewalt gegen Frauen zu demonstrieren – wo die Polizei mit Pfefferspray und Waffen mit Gummigeschossen bereitstand.

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Vor weniger als 50 Minuten aktualisiert

– Wir sind nicht ruhig, haben keine Angst, hören nicht zu, rief eine Gruppe von Demonstranten laut Reuters.

Die Demonstration, die in Istanbul, Türkei, stattfand, versammelte Tausende, die meisten von ihnen Frauen, und sollte den Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen markieren.

– Als Frau fühle ich mich in der Türkei nicht sicher, sagt Cansu Ozkan Australisches ABC.

– Ich fühle mich nicht sicher, wenn ich zu jeder Tageszeit ausgehe, egal ob Tag oder Nacht, fügte sie hinzu.

AUF DEN STRASSEN GEBRACHT: Eine Frau ist über den Zaun der Straßensperre der Polizei geklettert.

Anfang des Jahres ist die Türkei aus der internationalen Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Gewalt in engen Beziehungen ausgetreten.

Die Entscheidung hat heftige Reaktionen hervorgerufen, und im März erklärte die vorherige norwegische Regierung, dass sie von der Entscheidung der Türkei “zutiefst enttäuscht” sei.

Die Konvention hat ihren Namen von der türkischen Stadt Istanbul und wurde 2011 als erstes Mitglied des Europarats von der Türkei angenommen. Die Istanbul-Konvention ist ein umfassender, rechtsverbindlicher Rahmen Ziel ist es, Frauen vor allen Formen von Gewalt und Missbrauch zu schützen.

Der Austritt wurde im Juli dieses Jahres formell genehmigt und damit begründet, dass die Türkei ihre eigenen lokalen Gesetze zum Schutz der Frauenrechte anwenden wird.

VG denkt: Ein schwerer Rückschlag

TEILNAHME: Mehrere Tausend gingen in der Türkei auf die Straße.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation We Will Stop Femicide wurden in diesem Jahr bisher 353 türkische Frauen getötet. 2020 waren es 409. Allein im Oktober sollen 18 Frauen von Männern getötet worden sein, schreibt er Abc Nachrichten.

Als die Demonstranten am Donnerstag angeblich versuchten, an den von der Polizei errichteten Barrikaden vorbeizukommen, um ein Weiterkommen der Demonstration zu verhindern, sollen sie mit Tränengas und Gummigeschossen reagiert haben. schreibt ABC Australien.

Bei der Kollision soll eine Person verletzt worden sein.

Ähnliche Proteste sollen auch in anderen türkischen Städten stattgefunden haben.

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Tolle Kampagne in den sozialen Medien

Die Ermordung des 27-jährigen Pinar Gültekin aus der Provinz Mugla im Sommer 2020 löste ein enormes internationales Engagement aus.

Gültekin wurde von einem abgelehnten Mann getötet, der zuerst versuchte, die Leiche zu verbrennen, bevor sie sie in einen Mülleimer warf und mit Zement füllte. Er war enthüllt von einer Überwachungskamera, als er einen Krug tankte.

Nach dem Mord wurden mehrere Porträts von Frauen in Schwarz-Weiß auf der ganzen Welt in den sozialen Medien hochgeladen. Die Kampagne wurde missverstanden am anfang aber an Stärke erhöht als die sehr ernste Kulisse bekannt wurde:

Die Kampagne hat ihren Ursprung in der Türkei und basierte auf der Tatsache, dass in den Nachrichtensendungen des Landes im Fernsehen Bilder von getöteten Frauen in Schwarzweiß gezeigt werden.

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«Global krise»

Fast jede dritte Frau auf der Welt hat körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt, von denen sie die überwiegende Mehrheit kannte, so UN Women, die Gleichstellungsorganisation der Vereinten Nationen.

– Gewalt gegen Frauen ist eine globale Krise. In allen Vierteln gebe es Frauen, die in Gefahr seien, sagt die Leiterin der Organisation, Sima Bahous.

Nicht nur in der Türkei gingen Frauen auf die Straße.

Demonstrationen fanden in Großstädten wie Paris, Madrid, Barcelona und London statt, am Donnerstag fanden auch Demonstrationen in lateinamerikanischen Ländern wie Chile, Venezuela, Mexiko, Guatemala und Honduras statt.

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