Musk zeigte pompös die europäische Fabrik. Er weiß nicht, ob er es öffnen kann

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Obwohl größere Veranstaltungen in Deutschland wegen des Covids auf maximal 5.000 begrenzt sind, versammelten sich am Samstag in Grünheide, wenige Kilometer von Berlin entfernt, 9.000 Menschen. Eine Ausnahme für das sogenannte Giga-Fest der Chef von Tesla Musk hat es auf dem Gelände seiner fast fertiggestellten Elektroauto-Fabrik arrangiert.

„Wir wollen euch mit dem, was wir hier machen, begeistern, vielen Dank an alle, die die Giga-Werke Berlin-Brandenburg unterstützen. Diese Party ist für euch“, sagte Elon Musk auf Deutsch zu Beginn der Veranstaltung aus einem provisorisch errichteten Bühne.

Der Effekt war Musik aus Transformatoren und Essen für Vegetarier

Musl wählte aus Personen aus, die sich im Internet mit Interesse an der Teilnahme an der Veranstaltung registriert hatten, hauptsächlich Einheimische. Sie mussten einen Impfnachweis, Covid oder einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als zwei Tage war. Elektronische Musik, die auf Teslas berühmte Transformatoren wartete, Speisewagen mit vegetarischen Snacks und Jahrmarktsattraktionen wie ein Riesenrad oder eine Teststrecke für Elektroautos und kleine Go-Karts, wartete schon vor Ort auf sie.

Für geladene Anwohner aus der Umgebung, sowie beliebte deutsche Influencer und Elektromobilitäts-Enthusiasten war alles kostenlos, außerdem war für jede Gruppe eine ca. 1,5-stündige Werksführung geplant. Ziel von Elon Musek und Tesla war es, lokale Gegner von der Fertigstellung der fast fertiggestellten Fabrik auch aus den Reihen der Umweltbefürworter zu überzeugen und zu gewinnen.

Fast fertige Fabrik und fast ohne Genehmigung

Das Unternehmen begann mit dem Bau der Gigafactory 4 bzw. Gigafactory Berlin neben einer geschützten Wasserquelle, nur auf Basis einer vorläufigen Genehmigung aus dem Jahr 2019. Die endgültige Genehmigung durch die örtliche Umweltschutzbehörde steht noch aus.

Nach Angaben des brandenburgischen Wirtschaftsministers hat die Fabrik eine 95-prozentige Chance, sie zu bekommen, aber Musk will wohl alles tun, um die Risiken des Widerstands von Anwohnern und Umweltschützern zu minimieren. Teslas erstes Werk in Europa ging an 6,9 Milliarden US-Dollar, dh etwa 150 Milliarden Kronen. Trotz ihrer Bemühungen versammelten sich auch mehrere Demonstranten vor dem Giga Fest.

Tesla will im Werk Grünheide zunächst rund 150.000 Elektroautos pro Jahr produzieren. Sukzessive will es aber das jährliche Produktionsvolumen auf eine halbe Million Autos steigern, zudem soll das Werk rund 12.000 Arbeitsplätze für die Bewohner schaffen. Sie würden das Model Y zusammenbauen, das in Tschechien für 1,72 Millionen Kronen verkauft wird.

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