Nach der Prügelstrafe legten sich die Junioren fantastisch auf und zogen bei der Weltmeisterschaft in die Achtelfinalphase ein

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Die tschechischen Handballer zogen bei der Junioren-WM in Slowenien in die Achtelfinalgruppe ein. In einem Schlüsselduell besiegten sie Rumänien mit 32:25 und machten damit die vernichtende Niederlage am Freitag gegen Angola wett.

Der Aufstiegsschlüssel war vor dem letzten Spiel in der Grundgruppe E der U20-Handball-Weltmeisterschaft unerbittlich. Um den Aufstieg zu feiern, mussten die Tschechen die Rumänen mit mindestens sieben Toren Vorsprung gewinnen. Es war ein schwieriges Tor gegen einen favorisierten Gegner, den die Junioren noch nie besiegen konnten. Dank der fantastischen Abwehr von Torhüterin Adéla Srpová und einem effektiven Schießen hielten die Tschechen den nötigen Sieben-Tore-Vorsprung und die Sensation war geboren.

Im Gegensatz zum erfolglosen Spiel gegen Angola (25:36) starteten die Tschechen souverän, Machačová eröffnete bereits in der ersten Minute. Fast die gesamte erste Hälfte des Spiels war es ausgeglichen, beide Mannschaften kämpften um die Führung. In der 15. Minute prallten die Rumänen mit zwei Toren zurück, doch den Tschechen gelang der Ausgleich, Machačová brachte die Tschechen zum 9:8 zurück und Kuxová legte den zehnten Treffer nach. Noch vor Ende der Halbzeit drehte sich der Spielstand zugunsten der rumänischen Mannschaft, doch die Tschechen schafften den Ausgleich und gingen mit 14:14 in die Kabinen.

Die Tschechen flogen noch aktiver in die zweite Halbzeit, sie konnten die Rumänen verteidigen, und die sehr griffige Srpová verzeichnete wichtige Eingriffe. Obwohl die Rumänen vor allem durch die veränderten Freiwürfe langsam aufholten und abnahmen, erspielten sich die Tschechen nach dem Torwirbel von Kux, Cholev, Vostárková oder Smějová sieben Minuten vor Schluss die nötige Führung und konnten diese bis zum Schluss halten passen. Eine Minute vor Schluss führten sie sogar mit acht Toren, Gogirlaová verkürzte die Differenz per Strafwurf ganz am Ende auf sieben Tore, doch die Tschechen wussten bereits, dass sie sich freuen konnten.

“Ich bin gerührt, mir fehlen wirklich die Worte. Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und ich bin wirklich stolz auf die Mädels. Es war überhaupt nicht einfach, wir waren deprimiert von der vorherigen Niederlage, aber wir haben uns wieder erholt.” wir haben uns gegenseitig unterstützt und das war die Grundlage des heutigen Erfolgs”, freute sie sich mit Natálie Kuxová. “Die Abwehr hat in der zweiten Halbzeit definitiv entschieden. Wir haben übernommen, wir waren nachdrücklich, wir haben gebrochen. Die Rumänen sind vielleicht ein bisschen mental kompliziert geworden, und wir haben es einfach geschafft.”

Einen großen Anteil am Sieg hatte Torhüterin Srpová. “Ich habe viele gemischte Gefühle, es ist schwer, Worte zu finden. Wir wussten und sind in einen Kampf gegangen, dass wir die Rumänen nie besiegt haben. Es ging um alles oder nichts. Und wir haben alles”, freute sich Srpová. „Wir wussten, dass wir gewinnen würden, wir waren alle so aufgestellt und haben geglaubt, dass wir es schaffen können. Wir haben uns wie immer vorbereitet, nach Angola war es umso schwieriger. Vielleicht hat es uns geholfen, dass wir so geschlagen wurden. Wir wollten es den Menschen, die uns folgen. Sie verdienen einen unglaublichen Dank für ihre Unterstützung.“

Trainer Dušan Poloz sparte nicht mit lobenden Worten. „Die Mädels haben sich für die heutige Leistung eine Entlastung verdient. Ich war schon lange nicht mehr in einem solchen Mannschaftsfluss, ich habe das Gefühl, dass sich einige Spieler nicht einmal an die Hälfte des Spiels erinnern werden“, gab der tschechische Trainer zu. „Wir wollten zu Beginn des Spiels eine harte, kompromisslose Verteidigung investieren, um die Rumänen zu schlagen. Es war eine Investition der ersten 15 Minuten, in der wir alles gegeben haben, sowohl in Abwehrkämpfen als auch in der Umschaltung von Anfang an und zweite Wellen. Ich habe geglaubt und gehofft, dass es am Ende zu uns zurückkommen wird, und es ist passiert. Obwohl wir gegen Angola keine totale Taktik hatten, war es dieses Mal erstaunlich. Ich bin sehr glücklich, dass die Mädchen gekämpft haben. Wir sind unter ihnen die 16 besten Mannschaften der Welt und das Team gehört wirklich dazu“, ergänzte Poloz.

Junioren-Handball-Weltmeisterschaft in Slowenien:

Gruppe E: Tschechien – Rumänien 32:25 (14:14)

Abschlusstabelle:

1. Angola 3 2 0 1 90:69 4
2. CR 3 2 0 1 90:77 4
3. Rumänien 3 2 0 1 80:75 4
4. Litauen 3 0 0 3 54:93 0
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