Nachrichten, Wirtschaft | Die Demonstration war eine Enttäuschung: – Nur elf Personen. Absolut haarsträubend

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Unter den Black-Friday-Angeboten streikte am Freitag eine Gruppe Klimabegeisterter gegen Überkonsum und Kaufdruck. Unter den Studenten waren keine Norweger zu sehen.

– Ich hoffe, dass sich diese Initiative bald auf die Norweger ausweitet, sagt Anna Perktold.

Perktold ist Austauschschülerin aus Österreich und Mitglied von „Fridays for Future Bergen“ – einer neu gestarteten Initiative für eine nachhaltigere Zukunft. Name und Zweck der Gruppe sind stark von der Klimaaktivistin Greta Thunberg inspiriert.

Die Gruppe wurde ausschließlich von Austauschstudenten gegründet und betrieben, und nicht nur Perktold reagiert darauf.

Maria Rabbe ist eine der Passanten, die in Torgallmenningen angehalten haben, um die Botschaft der Klimaaktivisten zu hören. Neben der Tatsache, dass nur Austauschstudierende vor Ort sind, reagiert sie auch darauf, wie wenige es sind.

– Es ist haarsträubend zu sehen, dass hier nur elf Leute sind, sagt Rabbe.

Mehrere Tausend in Österreich, elf in Bergen

Perktold sagt, dass das österreichische Äquivalent von Fridays for Future Bergen bei seinen größten Veranstaltungen normalerweise bis zu mehreren tausend Demonstranten versammelt.

In Bergen ist die Zahl während der wöchentlichen Streiks, die sie seit Ende September dieses Jahres organisiert haben, bei einem Dutzend geblieben.

– Ich habe eine richtig organisierte Klimabewegung in Bergen vermisst. In der Vergangenheit habe es offenbar ähnliche Gruppen gegeben, aber sie seien alle ausgestorben, sagt Perktold und verweist auf Gruppen, die sie auf Facebook gefunden hat.

Die Hoffnung von Perktold und den anderen von Fridays for Future Bergen ist es, durch regelmäßige Streiks im Zentrum von Bergen eine Klimabewegung zu schaffen, die Bestand hat und sich auf die Norweger ausbreitet.

– Mein Wunsch ist es, den Menschen zu zeigen, dass es möglich und wichtig ist, aufzustehen und sich Gehör zu verschaffen, sagt Perktold.

Nachhaltige Maßnahmen

Obwohl die Klimabewegung in Bergen noch nicht ganz das Niveau Österreichs erreicht hat, werden auch hier konkrete Maßnahmen für eine nachhaltigere Zukunft ergriffen.

Bergen Storsenter ist einer von denen, die die Angebotsparty der schwarzen Woche mit nachhaltigen Maßnahmen ausgleichen wollen.

– Wir haben die Schwarze Woche am Sonntag mit einem Tag für den Gebrauchtwarenhandel eröffnet, sagt Odd Rune Bjørge, Zentrumsleiter bei Bergen Storsenter.

Es war der Second-Hand-Markt von Landåspikene, der am Sonntag das Storsenteret eroberte und Tausende von Menschen zu einem nachhaltigeren Handel anlockte. Auf den Second-Hand-Markt am Sonntag folgte eine ganze Woche lang reguläre Angebote der Schwarzen Woche.

Laut Bjørge ist dies ein nachhaltigerer Ansatz als der traditionelle Black Friday, bei dem sich alle Angebote auf nur einen Tag konzentrieren.

– Auf diese Weise verringern wir das Risiko eines Panikhandels am Freitag und fördern einen ausgewogeneren Handel, der gleichmäßig über die Woche verteilt ist, sagt Bjørge.

Abenteuerlicher Verkauf

Auch wenn die Angebote über einen längeren Zeitraum verteilt sind und einige Leute Einwände gegen das Konzept haben, hat die Black Week den Eindruck, dass sie begonnen hat.

– Die Verkäufe in der ersten Stunde am größten Online-Shopping-Tag des Jahres waren 989 Prozent höher als an einem durchschnittlichen Tag, sagt Thomas Elvestad, Marketingleiter bei Klarna Norwegen. in einer Pressemitteilung.

Sie liefern Zahlungs- und Einkaufslösungen an mehr als 13.000 norwegische Online-Shops.

Genau gegen diesen explosiven Handel wollen die Austauschstudenten von Fridays for Future Bergen mit ihrem Streik demonstrieren. Denn obwohl sie jeden Freitag streiken, ist ihnen der Black Friday besonders wichtig.

– Ich habe eine schwierige Beziehung zum Black Friday. Für mich wird es nur ein weiteres Zeichen dafür sein, wohin wir gehen. Es macht mir Angst, sagt Perktold.

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