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Abschiebung nach Tunesien: Ausländeramt Bochum hat Einreiseverbot für Sami A.

Abschiebung nach Tunesien: Ausländeramt Bochum hat Einreiseverbot für Sami A.

DDer Rechtsstreit über die Abschiebung des mutmaßlichen Islamisten Sami A. scheint eine neue Wendung zu nehmen. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete am Montag unter Berufung auf Sicherheitskreise in Nordrhein-Westfalen, dass den Tunesiern ein Wiedereinreiseverbot auferlegt worden sei.

Dementsprechend muss das zuständige Ausländeramt Bochum beim Landeskriminalamt NRW, dem vermeintlichen Ex-Leibwächter des langjährigen Al-Qaida-Führers Osama Bin Laden sowie für die europäischen Schengen-Staaten für sogenannte Einreiseverweigerungen aufschreiben . Infolgedessen wird der abgeschobene Tunesier als unerwünschte Person in das Schengener Informationssystem für Sicherheitsbehörden (SIS) aufgenommen.

Mitte Juli deportiert

Der letzte in Bochum lebende A. war Mitte Juli nach Tunesien deportiert worden. Einen Tag vor der Deportation hatte das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen ein Abschiebungsverbot verhängt, weil die Tunesier, die von den deutschen Behörden als islamistische Täter eingestuft wurden, in ihrer Heimat mit Folter bedroht wurden. Diese Entscheidung wurde den Behörden bei der Abfahrt der Maschine mit A. aber nicht mitgeteilt. Das Verwaltungsgericht forderte daraufhin, A. nach Deutschland zu bringen.

In Tunesien wurde A. nach zwei Wochen Untersuchungshaft vorläufig freigelassen. Die Untersuchung in Tunesien läuft noch, der Pass von A. wurde zurückgehalten.

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+ Honorar +++ Am 01.08.2012 meldet sich Sami A. bei einer Polizeistation in Bochum. Sami A., Islamist und mutmaßlicher Vertrauter von Osama bin Laden, ist verpflichtet, den Behörden täglich Bericht zu erstatten. Trotz seiner bekannten Verbindungen zu aktiven, radikal-islamischen Kreisen unterrichtet Sami A. offenbar häufiger in Bochumer Moscheen. Im Bild: Sami A. hat sich bei der Polizei gemeldet und geht zu seinem Roller. Foto: Matthias Graben / FUNKE Foto Services

Islamistische Bedrohung

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