Ein Drittel der Weltbevölkerung ist unterernährt oder übergewichtig. Zwei Seiten derselben Medaille, die zeigen, dass Kinder unterernährt sind: Sie essen keine hochwertigen Lebensmittel und werden daher weniger gesund. Während chronische Unterernährung bei Kindern – mit Ausnahme von humanitären Notfällen wie in Afghanistan, Jemen oder Nigeria – zunehmend abnimmt, wird der Bericht veröffentlicht Weltzustand der Kinder 2019 Das von Unicef ​​entwickelte Konzept zeigt, dass Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern als erstklassige Themen erster Ordnung gelten.

Fettleibigkeit: Die Pandemie wächst

Unausgewogene Ernährung ohne Nährstoffe und übermäßig gesättigte Fette sowie ein weit verbreiteter Mangel an körperlicher Aktivität sind weltweit zu einer Epidemie geworden, von der zunächst nur Industriestaaten und Industrieländer betroffen waren. Ein Beweis dafür ist, dass sich der Anteil der Weltbevölkerung zwischen 5 und 19 Jahren, die an Übergewicht leidet, in nur 15 Jahren von 10,3% im Jahr 2000 auf derzeit 18 verdoppelt hat 4%.

"Die Zahlen sind besorgniserregend: Eine unzureichende Ernährung unserer Kinder und Jugendlichen birgt Risiken für ihre Gesundheit", sagt Javier Martos, Geschäftsführer des spanischen Unicef-Komitees. Die NGO betont, dass eine ungesunde Ernährung nicht nur zu einer Zunahme der Körpermasse führt, sondern auch die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine Verschlechterung der Nachtruhe und der schulischen Leistungen sowie ein erhöhtes Risiko für Leiden mit sich bringt des Selbstwertgefühls.

Es gibt jetzt 10-mal mehr Mädchen und 12-mal mehr Kinder, die an Adipositas leiden als 1975, so die Entität. In Katalonien sind zum Beispiel 31,2% der unter 17-Jährigen übergewichtig und im Bundesstaat 35%, so die PASOS-Studie der Gasol Foundation.

35% der Minderjährigen sind übergewichtig oder fettleibig

Der Bericht von Unicef, der 20 Jahre lang nicht die Beziehung zwischen Ernährung, Ernährung und Kindheit analysierte, zeigt, dass der Grund für diesen Ausbruch ein Mangel an Diäten ist: Sie enthalten nur wenige essentielle Mikronährstoffe, wie z Vitamin A und Mineralien wie Eisen. Ein Mangel, der den Namen Hunger versteckt bekommt und in der Regel unbemerkt bleibt, insbesondere in Ländern mit durchschnittlichem und hohem Einkommen. "Millionen Jungen und Mädchen essen sehr wenig von dem, was sie brauchen, und Millionen essen viel von dem, was sie nicht brauchen", sagt Henrietta Fore, Geschäftsführerin von Unicef.

In Europa nehmen beispielsweise schätzungsweise 25% der Schüler mehr Kalorien auf, als sie verbrennen können, und in den südlichen Ländern sind die Kinder am stärksten übergewichtig, obwohl dies am besten berücksichtigt wird Welternährung: das Mittelmeer

Der Einfluss des Familieneinkommens

Unterernährungsprobleme können bereits in den ersten Lebensmonaten auftreten. Fachleute empfehlen, dass Säuglinge unter sechs Monaten ausschließlich Muttermilch zu sich nehmen, aber nur 42% dieser Säuglinge werden nur gestillt. Wenn sie anfangen, weiche oder feste Lebensmittel zu essen, essen 45% kein Obst oder Gemüse, und 60% essen keine Eier, Milchprodukte, Fisch oder Fleisch. "Wenn Kinder schlecht essen, leben sie schlecht", sagt Fore, der betont, dass viele "mit einer ungesunden Ernährung überleben, weil sie keine besseren Alternativen haben".

Fettleibigkeit und Übergewicht: die andere Unterernährung

Der Einfluss des Einkommens und der Kaufkraft der Familie ist nach Angaben des Unternehmens sehr stark. Immer mehr verarmte und kleinere Haushalte konsumieren nährstofffreie Lebensmittel, die billiger sind als frisches Obst oder Gemüse oder Fleisch und Fisch. Die frühe Exposition von Säuglingen gegenüber ungesunden Nahrungsmitteln – Fast Food, zuckerhaltigen Getränken und ultraprozessierten Nahrungsmitteln – hat die Häufigkeit von Zuständen ausgelöst, die so zustandsbedingt sind, dass sie übergewichtig sind.

Unicef ​​betont, dass Kinder, die in Häusern mit weniger Ressourcen leben, ein bis zu dreimal höheres Risiko für Fettleibigkeit haben als Kinder, die zu bevorzugten Familien gehören: Sie bewegen sich weniger, haben einen sitzenderen Lebensstil und verbringen mehr Zeit vor sich von Bildschirmen wie Telefonen oder Videospielen.

"Grün- und Sportflächen werden in benachteiligten Stadtteilen benötigt"

Die NGO verteidigt die Schaffung eines "gesunden und fairen" Ernährungsumfelds für alle Kinder. Eine Transformation, die die Nachfrage nach gesunden und nahrhaften Lebensmitteln in den Familien fördert und sie so erzieht, dass sie gebackenes, gedämpftes oder gesalzenes Hähnchen anstelle von gebratenem bevorzugen. Die Veränderung kann jedoch von Herstellern und Lieferanten nicht ignoriert werden und weist auf die Verringerung des Verkaufs gesättigter Lebensmittel und die attraktive Präsentation gesunder Produkte als Schlüsselelemente zur Förderung einer gesunden Ernährung hin.

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