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Hambacher Forst live: Polizei meldet Steinwurf und Zwillen-Beschuss

Hambacher Forst live: Polizei meldet Steinwurf und Zwillen-Beschuss

Hambacher Forst

Oliver Berg / dpa
Bild 1/3 – Die Polizei bringt eine Frau aus einem der Baumhäuser in Hambacher Forst

Hambacher Forst

Christoph Reichwein / dpa
Image 2/3 – Polizisten führen einen Umweltaktivisten aus

Barrikade

dpa / Oliver Berg
Bild 3/3 – Journalisten stehen in einer Barrikade im Hambacher Forst.


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Im Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlenrevier, das teilweise von Koalitionstruppen besetzt ist, läuft eine Polizeiaktion: Über die bevorstehende Evakuierung der Baumhäuser im Waldgebiet werden die Klimaaktivisten per Megaphon informiert.

  • Mission in Arbeit: Hambacher Forst ist geräumt
  • Größter Einsatz in der jüngeren Geschichte Nordrhein-Westfalens
  • Aktivisten werden aus dem Wald getragen

Polizei meldet Steinwerfen und Stechen

16:00 Uhr: Die Polizei hat inzwischen den Demonstranten aus dem Baumhaus entfernt, an dem sie so lange gearbeitet haben. Der Prozess dauerte knapp eine Stunde. Auf Twitter danken einige Nutzer der Frau für ihre Ausdauer.

Vor dem Wald warten Bagger seit einiger Zeit auf ihren Einsatz. Dafür müssen die Aktivisten jedoch erst aus dem Wald gebracht worden sein.

15:54: Über Twitter werden mehrere Demonstrationen gegen die Räumung und Räumung des Hambacher Waldes angekündigt. In Düsseldorf sollte ab 16 Uhr vor der Staatskanzlei demonstriert werden. Auf dem Mariannenplatz in Berlin beginnt um 18 Uhr eine Raddemonstration, ab 19 Uhr findet auf dem Kölner Rudolfplatz eine Demonstration statt.

15:42: Die Polizei war einige Minuten damit beschäftigt, eines der Baumhäuser zu säubern. Sie schütteln die Holzplatte und nehmen das Baumhaus Stück für Stück ab. Ob da noch Leute drin sind ist nicht erkennbar.

Ordnungsgemäße Fortschritte machen die Beamten nicht, sie gehen sehr vorsichtig an ein Seil. Außerhalb des Hambacher Waldes hat sich eine Mahnwache gebildet, wo "viele Leute" darauf warteten, in den Wald zu kommen.

15.06 Uhr: Die Polizei berichtete über Angriffe auf ihre Beamten. Die Offiziere wurden mit Stahlkugeln kugelförmig verwundet und mit Steinen beworfen. Es gab auch Versuche, Polizeiketten zu durchbrechen.

Der WDR berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass sie ihre Nutzung mit Einbruch der Dunkelheit beenden werden. Sie werden jedoch weiterhin den Zugang zum Wald kontrollieren, so dass kein Baumaterial hineingebracht werden kann.

14:47: Nach Angaben von Reportern vor Ort wurden mehrere Anträge gegen die Zwangsräumung beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht.

14.33 Uhr: Ein ortsansässiger Fotograf weist darauf hin, dass die eigentlichen Baumhäuser, von denen es etwa 50 gibt, nicht geräumt wurden. Was wir bisher gesehen haben, sind schnell errichtete Barrikaden, wie die dreibeinige Konstruktion, mit der die Polizei eine junge Frau aufhob. Kurz gesagt, die polizeiliche Räumung wird einige Zeit dauern. Derzeit läuft der Abbau des ersten "echten" Baumhauses.

14.05 Uhr: Die Polizei will nun offenbar das nächste große Baumhaus räumen. Ein Mann wartet immer noch oben. Der Lift fährt auf ihn zu.

Auch Räumpanzer im Einsatz

13:51: Die Polizei hat auch schwere Ausrüstung wie Räumpanzer.

13:43: Derzeit gibt es zwei Bereitschaftspolizeigruppen. Sie stehen immer noch vor dem Lastwagen. Andere Beamte sichern sich eine sogenannte "Mahnwache" in der Nähe des Waldes. Es ist auch berittene Polizei gesehen.

13:38: Derzeit ist es möglich zu sehen, wie ein Lastwagen mit einem großen Aufzug vorbereitet wird, vor dem die Bereitschaftspolizei steht. Parallel fordern Aktivisten auf Twitter, es werde gelegentlich Bäume gefällt, obwohl derzeit keine Räumsaison im Wald stattfindet und es keine Erlaubnis gibt. Bisher gibt es keine unabhängige Bestätigung. Update: Die Aktivisten haben jetzt korrigiert, es gab keinen Baum fällen.

13:27: Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa gibt es im Hambacher Wald etwa 50 Baumhäuser. Wie auch immer, jetzt gibt es eins weniger – das dreibeinige Baumhaus wird abgebaut. Das Dekret wurde von einer Abteilung der Stadt Kerpen begründet, die Baumhäuser hatten nicht die notwendigen Fluchtwege und der Brandschutz war ein Problem. Letzteres ist angesichts des Wetters ein etwas merkwürdiger Grund: Während des trockenen Sommers wurde der Brandschutz nicht bestanden, derzeit herrscht regnerisches Wetter.

13:13: Kräfte zerlegen jetzt das dreibeinige Baumhaus, auf dessen Plattform die Frau so lange gewartet hatte. Die Reihen der Bereitschaftspolizei sind in der Nähe – wahrscheinlich sollen die Beamten die Demontagearbeiten sichern.

Medienbericht: 3500 bis 4000 Polizisten in Aktion

13.07 Uhr: Der WDR berichtet, dass die Polizei im Wald mit rund 3.500 bis 4.000 Rettungskräften vertreten ist.

12:52: Die Polizei versammelt sich nun auf dem Boden, immer wieder zu sehen ist ein Hundert der Bereitschaftspolizei, hat sich aber noch nicht in Bewegung gesetzt. Laut Reportern vor Ort wollen die Beamten nun tiefer in den Wald, um mehr Baumhäuser zu räumen.

12:48: Unterstützergruppen haben eine sogenannte "Aktionskarte" veröffentlicht, in der die Baumhäuser und das Lager nach Namen aufgeführt sind. Die Karten sollen den Demonstratoren Orientierung von außen geben.

Polizei holt Frau von Baumhaus ein

12:42: Die Polizisten zerrten die Frau, die sich an einen Baumstamm klammerte, und brachten sie gewaltsam zum Lift, der nun herunterfährt.

Wie der WDR berichtet, wurde die Frau auf dem Boden festgehalten.

12:39: Die Polizei scheint jetzt entschlossen, das dreibeinige Baumhaus zu räumen. Einer steht jetzt auf der Plattform, der Aktivist klammert sich an einen der Stämme, aus denen das Baumhaus besteht. Das sieht nicht sehr sicher aus.

12:37: Ein Reporter berichtete, dass AFD-Politiker in Begleitung von zwei Polizisten in den Hambacher Wald gekommen seien und Aktivisten interviewen wollten. Sie hätten sich als "unabhängige parlamentarische Presse" ausgegeben, wurden aber ausgebuht. Dann sind sie wieder gegangen. Auch einige Aktivisten tweeten über den Vorfall, die Polizei hat sich zunächst nicht geäußert.

12:21: Nachtrag zum Eintrag von 11:04: Die Polizei sagt, dass die Frau, die von mehreren Polizeibeamten niedergeschlagen wurde, zuvor Polizeibeamten nachgegangen war. Das Video ihrer Verhaftung zeigte keine Anzeichen dafür und selbst die Journalisten, die die Verhaftung am Boden beobachteten, berichten nichts. Es ist jedoch vorstellbar, dass die Szene stattgefunden hat, bevor Journalisten zu filmen begannen oder sogar auf die Frau aufmerksam wurden. Korrektur dazu: Vielleicht meinte die Polizei nicht die Frau mit dem Tweet, sondern eine andere Aktivistin. Der möglicherweise auf Twitter zurückgerufene Vorwurf, er sei gewalttätig gegenüber der Polizei geworden.

12.19 Uhr: Auf dem dreibeinigen Baumhaus geht das Katz-und-Maus-Spiel weiter. Der Aktivist klettert immer wieder weg, wenn der Lift näher kommt. Es sieht so aus, als wäre die Plattform, auf der sie die meiste Zeit steht, mindestens vier Meter über dem Boden, möglicherweise viel höher.

12.17: Unterdessen ruft die Polizei auf Twitter alle Demonstranten dazu auf, friedlich zu bleiben.

12:14: Was jetzt passiert, ist schwer zu sehen. Die Frau ist offenbar auf die Spitze des Baumhauses geklettert und klammert sich dort fest. Der Lift ist auch höher gegangen – vielleicht möchten Sie versuchen, von oben auf die Frau zu klettern.

12:10: Der Lift fährt jetzt um das Baumhaus herum, die Männer scheinen sich dem Aktivisten näher zu nähern – er klettert weiter weg und dann weiter. Mindestens ein Polizist ist am Lift, alle scheinen mit der Frau zu sprechen.

Aktivist schiebt sich barfuß auf Baumhaus – jetzt sollte es geklärt werden

12:08: Ein Mann – vermutlich ein RWE-Mitarbeiter – beginnt, das Baumhaus zu sehen. Es besteht jedoch keine Gefahr für die Frau auf dem Bahnsteig, er sägt auf einem Ast am gegenüberliegenden Rand des Baumhauses.

12:04: Ein Kranich fährt nun zu dem Aktivisten auf dem dreibeinigen Baumhaus. Sie steht barfuß auf der Plattform und hält sich an einem Seil fest. Bis jetzt macht sie keine Anstalten zu klettern.

Sie steht jetzt ganz am Rand der Plattform. Sie sieht sehr jung aus, vielleicht in ihren frühen 20ern.

12:01: Aktivisten zufolge hat die Polizei eine kleine spontane Demonstration in der Nähe des Waldes erlaubt. Laut den Aktivisten gibt es etwa 100 Teilnehmer. Bilder auf Twitter zeigen viele Polizeiautos und Demonstranten in Regenkleidung.

11:59: Es gibt auch mehrere Staatspolitiker der Grünen und der Linkspartei vor Ort, die die Räumung beobachten. Der NRW-Abgeordnete Wibke Bruns appelliert an alle, friedlich zu bleiben.

11.42 Uhr: Die Frau auf dem dreibeinigen Baumhaus ist jetzt wieder auf dem Bahnsteig und macht keine Anstalten, sie zu verlassen. Anscheinend ist sie derzeit völlig ungesichert. Im Hintergrund sind Gesänge von anderen Aktivisten und Musik. Es sieht nicht so aus, als würde die Räumung schnell gehen.

11:34: Man kann sehen, wie ein Aktivist höher steigt, wahrscheinlich um der Räumung zu entkommen. Ein anderer Aktivist kann gesehen werden, der alles sehr wackelig und nicht sehr sicher aussieht. Früher war es leicht zu sehen, dass die Frau ein Seil gebunden hat, das an einem Ast befestigt ist. Das sah aber nicht wie ein Backup aus, wie man es beispielsweise aus den Berg- oder Klettersportarten kennt, sondern allenfalls provisorisch. Die Frau steht jetzt oben auf einem dreibeinigen Baumhaus.

Zuvor gab es offensichtlich noch einen Kuss von dem anderen Aktivisten:

Polizei meldet Räumung des ersten Hauses

11:29: Das erste Baumhaus wird geräumt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Ein Aktivist, der zuvor auf der Plattform auf dem Baumstamm saß, sei kurz vor der Polizeioperation am Donnerstag abgestiegen, sagte ein Polizeisprecher. Eine Festnahme gab es daher nicht.

Aktivisten rufen landesweit zum Protest auf

11:24: Auf Twitter haben mehrere Initiativen, die den Hambacher Wald erhalten wollen, eine bundesweite Mobilisierung gefordert. Es heißt, Blöcke und ähnliches zu setzen. Ob und wie viele Menschen dem Ruf folgen und ob sie angesichts der hohen Polizeipräsenz in den Wald kommen, bleibt offen.

11:21: Es gibt immer Schreie und Protestgesänge der Aktivisten zu hören. Soweit das zu sehen ist, warten noch viele in den Baumhäusern.

11:11: Ein Kran fährt nun zu den Baumhäusern, auf den Plattformen sind noch einige Aktivisten zu sehen. Ein WDR-Reporter berichtete parallel, die Polizei schob die Reporter weiter zurück, die Barrieren wurden immer weiter entfernt. Warum die Polizei so handelt, bleibt zunächst unklar.

Update: Die Aachener Polizei schreibt auf Twitter, es sei eine Vorsichtsmaßnahme wegen der schweren Ausrüstung, die zur Räumung notwendig sei. Die lokalen Pressevertreter beklagen, dass sie kaum beobachten können, wie die Räumung voranschreitet.

Reporter: Polizisten tragen Insassen weg, eine Frau wird zu Boden gebracht

11:04: Reporter vor Ort berichten, dass die Polizei den Aktivisten vor Ort jetzt einen robusteren Ansatz entgegenbringt. Ein WDR-Reporter fotografierte die Polizei mit Aktivisten weg.

Ein WDR-Reporter dokumentierte im Video, wie mehrere Polizisten einen Aktivisten zu Boden bringen. Sie können auch sehen, wie einer der Beamten für eine Weile den Mund hält. Ein ZDF-Reporter berichtete, dass die Frau die Räumung stören wollte.

Die Polizei stellt das Gerät zur Räumung in Position

10:55: Die Kräfte im Braunkohlerevier Hambacher Forst bereiten sich endgültig auf die Rodung einer ersten Plattform der Baumschützer vor. Eine Plattform wurde in Position gebracht und ein großes Luftkissen auf dem Boden aufgepumpt, wie dpa-Reporter am Boden beobachteten. Kräfte mit Kletterausrüstung für die Mission vorbereitet. Auf den Plattformen zwischen drei Baumstämmen befinden sich mehrere Aktivisten.

10:46 Uhr: Die Polizei ist im Hambacher Wald mit einem großen Kontingent zur Zwangsräumung nötigenfalls verpflichtet. Das nordrhein-westfälische Bauministerium hatte am Mittwochabend die Stadt Kerpen und den Landkreis Düren angewiesen, die Baumhäuser sofort zu räumen. Als Grund wurde der fehlende Brandschutz in den Baumhäusern genannt.

10:40 Uhr: Die Polizei hatte zuvor mit "Zwangsmaßnahmen" gedroht, sollte die Zwangsräumung nicht freiwillig sein. Aufgrund der Baumhöhen besteht ein besonderes Gefahrenpotential für alle, schrieb die Polizei Aachen im Kurznachrichtendienst Twitter. "Wir wollen nicht, dass Menschen geschädigt werden."

Alle Hintergründe zum Protest in Hambacher Forst:

Im Braunkohleabbaugebiet Hambacher Forst wollen die Behörden am Donnerstag (heute) Baumhäuser von Aktivisten räumen.

Dies wurde auf Anfrage von einer Sprecherin der zuständigen Stadt Kerpen bestätigt. Das nordrhein-westfälische Bauministerium hatte die Stadt am Mittwochabend angewiesen, die Baumhäuser sofort zu räumen. "Die Richtlinie wird jetzt umgesetzt", sagte die Stadtsprecherin. In der Nähe des Waldgebietes, das zum Symbol des Braunkohlenwiderstands geworden ist, hat die Polizei am Donnerstagmorgen massive Kräfte gebildet.

Im Herbst will der Energiekonzern und Waldbesitzer RWE mehr als die Hälfte der verbliebenen Waldfläche roden, um Braunkohle weiter auszubaggern. Auf der anderen Seite gibt es seit langem Proteste. Aktivisten haben Baumhäuser in großer Höhe gebaut und den Wald besetzt gehalten. Bevor es gelöscht werden kann, muss daher gelöscht werden. Dies ist aufgrund der Höhe der Hütten und des zu erwartenden Widerstands äußerst schwierig.

Worum es bei der Räumung geht

Die jetzt geplante Räumung geht rechtlich nicht um RWE und Braunkohle. Vielmehr argumentiert das Ministerium laut der Stadt Kerpen und auch des betroffenen Bezirks Düren unter anderem mit dem fehlenden Brandschutz in den Baumhäusern. Das Ministerium kam nach einem Termin vor Ort zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Hütten um bauliche Einrichtungen im Sinne des NRW-Baugesetzbuches handelt.

Nach der Bauordnung müssten die Baumhäuser Rettungstreppen und Geländer haben. Zusätzlich müssen Fluchtwege für Feuerwehr und Ambulanz zur Verfügung stehen. Weil dies nicht der Fall ist, gäbe es "konkrete Gefahren" für die Bewohner. Deshalb müssten die Bauämter der Stadt Kerpen und der Landkreis Düren die Baumhäuser ohne Zeitverzögerung räumen, argumentiert das Ministerium.

Dies muss von der Baubehörde der Stadt Kerpen und dem Landkreis Düren, auf dessen Gebiet der Hambacher Wald liegt, umgesetzt werden. Sie baten die Aachener Polizei um Durchsetzungshilfe, um die Häuser zu räumen und zu beseitigen.

Bereits am Mittwochabend hatten Aktivisten in den sozialen Netzwerken aufgerufen, die Proteste im Hambacher Wald zu unterstützen. Letzte Woche folgten Hunderte von Menschen dem Ruf nach einem "Wochenende des Widerstands" im Wald letzten Samstag und Sonntag.

Symbol des Kampfes für den Klimaschutz

Der Wald ist ein Symbol für den Kampf für den Klimaschutz und den Widerstand gegen Kohle. In ihm sind jahrhundertealte Buchen und Eichen. Hinzu kommen geschützte Arten wie die Bechsteinfledermaus. Mehrere Organisationen wollen unter anderem aus diesen Gründen ihre Freigabe verhindern. Aus Sicht von RWE ist eine Entwaldung unvermeidlich, um die Stromerzeugung in den Braunkohlekraftwerken zu sichern. Frühestens im Oktober könnte die Gruppe mit dem Clearing beginnen.

Immer wieder hat die Polizei Angriffe auf Polizeibeamte im Wald gemeldet. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) warnte, es handele sich um "extrem gewalttätige Linksextremisten", die aus ganz Deutschland und den Nachbarländern reisten.

Der Streit um den Hambacher Wald könnte auch die Arbeit der so genannten Kohlkommission stören, obwohl das Thema dort nicht offiziell auf der Tagesordnung steht. Die Wirtschaft, Klimakampagnen, Politiker und Betroffene sollten sich bis Ende des Jahres auf einen Ausstieg aus der Kohleproduktion einigen. Die involvierten Umweltorganisationen fordern eine Aufschiebung der Entwaldung bis dahin – sie glauben, der Wald könnte aufhören, wenn ältere Kraftwerke stillgelegt werden.

Die Umweltorganisationen der Kommission haben im Hambacher Forst symbolische Baumpatenschaften übernommen. Es ist denkbar, dass ein oder mehrere Umweltvertreter die Kommission verlassen, wenn RWE einräumt. Ein breiter gesellschaftlicher Konsens wäre dann gefährdet.

Video: Meteorologen erwarten "El Niño" Ende des Jahres – mit Auswirkungen in Deutschland

CP / AFX

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