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Liveticker: Besuch des Kanzlers und Protestdemos beendet

17:35 | Unterschiedliche Meinungen ertragen

Eine Frau aus Chemnitz ärgert sich über die Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft, die Politiker nicht über Parteigrenzen hinweg vermitteln könnten, wie gut die Menschen in Deutschland leben. Der Kanzler glaubt, "wir haben etwas Toleranz verloren". Sie sagt, dass Sie unterschiedliche Meinungen ertragen müssen. "Der Wille zum Zusammenhalt der Gemeinschaft erfordert auch das Aushalten unterschiedlicher Meinungen."

17:23 Uhr | Demo trainiert draußen in Hörweite

Die Demo des rechten Flügels mit Pegida und Pro Chemnitz ist nach Angaben der Reporter auf rund 1.000 Teilnehmer angewachsen. Die Polizei rechnet derzeit mit 500 Teilnehmern. Genau wie das NS-Bündnis der Allianz rufen die rechten Teilnehmer "Nazis" auf. Reporter beschreiben das Hörszenario als grotesk. Besucher der Leser & # 39; Forum im Saal mit Angela Merkel hört gelegentlich die Rufe von der Straße.

17:16 | Einwanderung bleibt ein Thema

Die Chemnitzer Leser werden die Flüchtlingsfrage nicht aufgeben. "Wie machen wir das?", Fragt ein Mann im Hinblick auf den Zustrom von mehr als zehntausend Menschen pro Monat. Und er verweist auf eine Aussage von Merkel aus dem Jahr 2004, wonach Multikulti versagt hätten. Merkel sieht illegale Einwanderung als Problem und will mit anderen Ländern Abkommen aushandeln. "Ich bin mit dem derzeitigen Stand der Dinge nicht zufrieden, aber die Arbeit ist noch nicht abgeschlossen", sagte Merkel.

17:08 | Ärger über Satz "Wir können es schaffen"

Ein Leser fragt, warum Angela Merkel ihren Satz "Wir können es" nicht zurückgezogen haben und Fehler anerkennt. "Wir werden es tun", sagte ich, weil ich gesehen habe, dass wir einen besonderen Job haben, wir in Deutschland so viel gemacht haben und gesagt haben, dass wir das können Was für eine Art Kanzler wäre ich? Wenn ich das nicht gesagt hätte, saß ich bis dahin nicht untätig. «Sie begann sofort mit den Verhandlungen und versuchte, die Ursachen zu beseitigen.

17:02 Uhr | Erste Bewertung des Chemnitzer Besuchs

Die Diskussion auf dem Podium mit den Gästen ist nach einer Stunde beendet, jetzt beginnt der Teil der Bürger & # 39; Fragen. Merkel sagt über ihren Besuch in Chemnitz: "Ich habe heute ein Gesamtbild erhalten." Die Hintergrundbesprechung am Nachmittag hatte mit Vertretern der Polizei, des Theaters, einer jüdischen und einer kurdischen Gaststätte, mit den beiden Bischöfen, Vertretern der Universität, stattgefunden. Es hilft nicht, dass Chemnitz in irgendeiner Weise eine besonders auffällige Stadt ist. Wir sprachen über Lehrer, wir sprachen über politische Bildung, kulturelle Vernetzung und Integration der Muslime. "

16:44 | Kritik und Selbstkritik an politischer Vermittlung

Der Chemnitzer Unternehmer Dirk Richter wundert sich, warum politische Entscheidungen von Anfang an nicht vollständig erklärt werden könnten. "Ich habe das Gefühl, dass Sie bestimmte Entscheidungen nicht kennen." Der Kanzler antwortet: "Nein." Sie konnte nicht verlangen, dass alle ihren Reden im Bundestag folgen. In der Medienberichterstattung kamen manchmal Erklärungen zu kurz. Die Bürger haben das Recht auf Erklärungen. Selbstkritisch fügt Angela Merkel hinzu: "Vielleicht ist das Reden der Bürger zu kurz gekommen." Auch in ihrer eigenen Familie erlebt Merkel Fragen, die sie beantworten muss. Alle Abgeordneten des Bundestags und des Landtags hätten die Aufgabe, Entscheidungen zu erklären.

16:34 | Gegendemo auf den Straßen

Während die Leser & # 39; Forum in Chemnitz läuft, Menschen demonstrieren auf der Straße. Rund 100 rechte Teilnehmer versammelten sich am Hauptbahnhof. Die Polizei hat die Identität von Demonstranten, T-Shirts und Flaggen mit speziellen Symbolen erkannt und in Rot-Weiß-Schwarz-Farben verhindert. "Eine Strafanzeige ist nicht verfügbar", twitterte die Polizei. MDR-Reporter berichten, dass gelegentlich die Medienbeleidigungen gehört werden, die heute bei rechtsextremen Demos üblich sind.
Die Demo-Masse im "Aufstand gegen Rassismus" ist derzeit begrenzt, berichtet MDR-Reporter.

16:25 | Merkel über Flüchtlinge und Kriminalität

"Es gibt eine Menge schrecklicher Dinge, und wir müssen auf jeden eingehen, der sich verspätet", sagte Merkel. Gerichte müssen schneller handeln. "Aber ich denke auch, dass die Aufregung und die Aufregung darüber noch einmal keine weiteren Verbrechen rechtfertigen." Die Strafverfolgung ist Aufgabe der Polizei in einem Rechtsstaat. Im Jahr 2015 hatte Deutschland nicht in allen Punkten ausreichende Gesetze. "Aber wir haben uns viel verbessert und reagiert, und jeder, der seine Papiere verfälscht, verliert sein Aufenthaltsrecht."

16:14 | Merkel: "Ich wollte nicht polarisieren"

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt, sie habe lange darüber nachgedacht, nach Chemnitz zu kommen. Sie wollte nicht völlig aufgeheizt und noch weiter polarisieren, sondern in einer konstruktiven Atmosphäre sprechen. Sie wollte die Unzufriedenheit in Chemnitz hören. Der Unternehmer Dirk Richter weist darauf hin, dass viel Unzufriedenheit entstanden ist, was nicht auf schlechte Verkehrsverbindungen zurückzuführen ist, die Merkel während ihres Besuchs erlebt haben soll. Merkel sagt ihm, dass die Unzufriedenheit natürlich mit den Flüchtlingen und der Finanzierung zusammenhängt. "Es ist uns egal, dass sich die Menschen auf der Straße unsicher fühlen", sagte Merkel. Besonders in der Grenzkriminalität passiert viel, was Menschen bewegt.

16:08 | Anrufbeginn ist verzögert

Die Gesprächsrunde mit den Lesern in Chemnitz beginnt mit neun Minuten Verspätung. Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft in diesem Moment ein. Der Chefredakteur der Free Press, Thorsten Kleditzsch, erzählte den Lesern vorab den Lesern & # 39; Dialog, dass Demokratie ein Zentrum braucht, das sie unterstützt und offene Debatten ermöglicht.

16:00 Uhr: Livestream: Chemnitzer Gespräch mit Bundeskanzler

Die Leser & # 39; Forum in Chemnitz beginnt. Wir senden im Livestream:

15:40 | Was erwarten die Chemnitzer vom Gespräch mit Merkel?

16.00 Uhr beginnt das Leserforum der "Freien Presse". MDR SACHSEN fragte die Besucher am Eingang, warum sie zu Gesprächen nach Chemnitz gekommen seien und was sie erhofften. "Ich möchte hören, was die Kanzlerin zu den Vorfällen in Chemnitz zu sagen hat und ob dies letztendlich eine reinigende Wirkung hat, was die Kanzlerin zu sagen hat." Nach wie vor ist die Stimmung in Chemnitz nicht günstig ", sagte ein Besucher.

Ein anderer Mann sagte: "Ich bin hierher gekommen, um als Rentner zu leben, wie unsere Politik ist und wie und wie der Kanzler empfangen wird, denn ich habe gesehen, dass der Kanzler nicht immer gut aufgenommen wurde, nicht richtig Ton. "Eine Frau aus Chemnitz interessiert sich weniger für das Thema Umgang mit Migranten im Leserforum als für die Dieseldiskussion. "Ich mache mir Sorgen um den Diesel-Skandal. Weder als Bürger noch als Unternehmer hat man mehr Planungssicherheit. Von einem Tag auf den anderen werden neue Gesetze ausgearbeitet. Ich bin auch für den Schutz der Umwelt. aber Sie sollten Planungssicherheit haben. "

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