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News: Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Großeinsatz der Polizei

News: Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Großeinsatz der Polizei

Die wichtigsten Neuigkeiten in der Kurzübersicht:

  • Geiselnahme in Köln beendet – Täter "unter Kontrolle", Geisel leicht verletzt (15.12 Uhr)
  • Explosionen in Köln – SEK Sturmapotheke im Hauptbahnhof (14.59 Uhr)
  • Polizei hat Kontakt zu Geiselnehmern (14:23 Uhr)
  • Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Großpolizeiliche Operation (13.22 Uhr)
  • Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten erstes Kind (9:46 Uhr)

Das
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des Tages in der Star-Ticker:

+++ 15.12 Uhr: Geiselnahme in Köln beendet – Täter "unter Kontrolle", Geisel leicht verletzt +++

Die Polizei hat den Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof nach eigenen Angaben "unter Kontrolle" genommen. Die Geiselnahme ist vorbei. Die weibliche Geisel wurde leicht verletzt, sagte die Polizei.

Im Großbetrieb wurden zunächst zwei Explosionen gehört. Ob es sich um Schüsse oder möglicherweise Betäubungsgranaten handelte, war zunächst unklar, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Mehrere Offiziere des Sondereinsatzkommandos vor Ort liefen dann über den Breslauer Platz zur Rückseite des Bahnhofs.

+++ 14:59: Explosionen in Köln zu hören – Polizeisturmapotheke im Hauptbahnhof +++

Die Polizei hat begonnen, zur Apotheke im Kölner Hauptbahnhof vorzudringen. Aufnahmen vor Ort zeigten Explosionen oder Schüsse. Ob es sich dabei möglicherweise um Polizei-Blendgranaten gehandelt haben könnte, ist derzeit unklar. Vorläufig hat die Polizei nur angegeben, dass "Zugangsmaßnahmen" im Zusammenhang mit der Geiselnahme verwendet werden.

+++ 14.50 Uhr: Mädchen verletzt, Ermittler überprüfen Verbindung mit Entführung +++

Medien berichten, dass der Geiselnehmer auch einen Jugendlichen verletzt hat, kann derzeit von der Polizei nicht bestätigt werden. Obwohl es im Bereich des Hauptbahnhofs ein verletztes Mädchen gab, "Aber wenn die Verletzung mit der Geiselnahme zusammenhängt, überprüfen wir gerade"sagte eine Sprecherin der Polizei StarDie Identität des Geiselnehmers ist derzeit unbekannt. Die Polizei ruft in diesem Zusammenhang erneut dazu auf, keine Gerüchte oder falsche Berichte über Social Media (weiter) zu verbreiten und auf die offiziellen Informationen zu warten.

Auch Spezialeinheiten der Polizei sind am Kölner Hauptbahnhof im Einsatz

Auch Spezialeinheiten der Polizei sind am Kölner Hauptbahnhof im Einsatz

+++ 14:39: Zugverkehr komplett eingestellt +++

Der Zugverkehr am belebten Kölner Hauptbahnhof wird nach Angaben der Deutschen Bahn eingestellt. "Die Polizei hat den Hauptbahnhof komplett gesperrt, dementsprechend werden die Züge großräumig umgeleitet – das gilt für den Fernverkehr", sagte eine Sprecherin der DB NRW. "Alle RE-Linien und Nahverkehrszüge werden umgeleitet und / oder enden vorzeitig", schrieb die Bahn auch auf Twitter.

+++ 14.30 Uhr: Polizei ruft zur Vorsicht auf +++

Wie es oft in solchen oder ähnlichen Situationen der Fall ist, muss die Polizei zahlreichen Spekulationen und Anschuldigungen in sozialen Netzwerken entgegenwirken.

Beamte drängen Nutzer von Social Media, keine Gerüchte zu verbreiten. Außerdem sollten keine Fotos oder Videos hochgeladen oder gestreamt werden, was dem Täter einen Einblick in die Taktik der Rettungsdienste geben könnte.

+++ 14:23: Die Polizei hat Kontakt zu Geiselnehmern +++

Die Polizei hat Kontakt mit dem bisher unbekannten Geiselnehmer. Das sagte Sprecher Christoph Gilles der Nachrichtensender N-TV. Berichte von Augenzeugen, nachdem eine Rauchbombe explodiert und Schüsse gefallen waren, bestätigte der Sprecher ausdrücklich nicht. Für weitere Maßnahmen der Polizeikräfte machte er aus taktischen Gründen keine Angaben. Die oberste Priorität ist der Schutz des Lebens der Frau, die in der Gewalt des Täters ist.

+++ 14.15 Uhr: Zusammenfassung der Veranstaltungen in Köln +++

Die Polizei ist mittags für eine Geiselnahme in einer Apotheke, die zu einer Großoperation am Kölner Hauptbahnhof außer Betrieb ist. "Wir gehen derzeit von einer Geiselnahme", sagte ein Polizeisprecher vor Ort AFP. Laut einem Mann mit mindestens einer Frau in einer Apotheke im Hauptbahnhof. Augenzeugenberichte über Gewehrfeuer und eine detonierte Rauchbombe wollten von der Polizei nicht bestätigt werden.

Der Mann ist laut Polizei offenbar "bewaffnet". Die Polizei hat ihn kontaktiert. Die Station wurde nach Beginn der Mission um 12.45 Uhr abgesperrt und geräumt, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Es wurde gebeten, "das Bahnhofsgebäude auf dem schnellsten Weg zu verlassen".

Der Polizeisprecher wollte Spekulationen über einen terroristischen Hintergrund nicht bestätigen. Die Polizei und die Feuerwehr wurden mit einem großen Kontingent eingesetzt, auch eine spezielle Einsatzgruppe war vor Ort. Vor dem Bahnhof brannte es. Die Identität der mutmaßlichen Täter habe der Polizei zunächst keine Beweise nach Angaben des Sprechers gegeben.

Reisende wurden gebeten, den Kölner Hauptbahnhof zu verlassen

Reisende wurden gebeten, den Kölner Hauptbahnhof zu verlassen

+++ 14.03 Uhr: Situation in Köln "verwirrend" +++

Die Polizei bezeichnete die Situation am Kölner Hauptbahnhof als "verwirrend". Ermittler untersuchen Zeugenaussagen, dass ein bewaffneter Mann eine Apotheke im Bahnhofsgebäude betrat. Welche Art von Waffe es ist, ist nicht bekannt. Es wird von einer "Geiselnahme" ausgegangen, sagte ein Polizeisprecher. Neben einem großen Polizeikontingent sind auch Sanitäter und die Feuerwehr vor Ort. Laut einem Reporter der Nachrichtenagentur AFP wurde vor dem Bahnhof Brandgeruch wahrgenommen.

+++ 13.50 Uhr: Deutsche Bahn meldet zahlreiche Zugstornierungen in Köln +++

Aufgrund der Polizeioperation am Kölner Hauptbahnhof ist der Zugverkehr beeinträchtigt. Die Deutsche Bahn hat via Twitter bekannt gegeben, dass zahlreiche S-Bahn- und Regionalzüge den Bahnhof nicht erreichen können und fordert die Reisenden auf, sich vor Antritt ihrer Reise über die Verbindungen zu informieren.

+++ 13:22: Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Großeinsatz der Polizei +++

Wegen einer Geiselnahme ist die Polizei in Köln zu einer größeren Operation am Hauptbahnhof entkoppelt. Wie eine Sprecherin dafür Star Den Beamten wurde zunächst eine "Bedrohungslage" gemeldet, die sich später als Geiselnahme herausstellte, möglicherweise in einer Apotheke. Die Polizei spricht derzeit von "Beweisen für Geiselnahmen in einem Geschäftslokal".

Medienberichte über Aufnahmen am Kölner Hauptbahnhof konnten die Sprecherin nicht bestätigen. "Wir haben derzeit keine Beweise für Schüsse!", tweeted die PolizeiAllerdings gibt es Hinweise, dass es in der Zwischenzeit Rauch gab. Zu den Hintergründen der Tat sowie zu Geiseln und Tätern ist noch nichts bekannt.

Die Polizei forderte, das Gebiet um den Breslauer Platz zu meiden. Der Platz liegt zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und dem zentralen Busbahnhof der Domstadt. Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" wird der Hauptbahnhof evakuiert, entsprechende Anfragen werden über Lautsprecherdurchsagen gestellt. Die Truppen schlossen das Gebiet um den Breslauer Platz im hinteren Teil des Bahnhofs ab. Ein Reporter der Deutschen Presseagentur (DPA) berichtete, dass sie über den Haupteingang weiterhin den Hauptbahnhof betreten könnten. Die meisten Plattformen sind gesperrt. Bahnangestellte schickten Reisende zurück.

+++ 13:11: Britischer Premierminister kündigt Brexit-Erklärung im Parlament +++ an

Die britische Premierministerin Theresa May möchte das Parlament heute in London über den Stand der Brexit-Verhandlungen informieren. Die Regierung kündigte überraschend an. Der Mai wird vor 16.30 Uhr vor den Abgeordneten stattfinden, hieß es.

Die ungewöhnliche Ankündigung kommt zwei Tage vor einem entscheidenden EU-Gipfel an diesem Mittwoch, der einen Deal für den Austritt Großbritanniens aus der Staatengemeinschaft peitschen soll. Eigentlich berichtet der Mai erst nach einem EU-Gipfel beim Parlament – aber die Hoffnung auf einen Durchbruch schwindet.

Verhandlungen in Brüssel: Shivering: Irland-Streit überschreitet Brexit-Abkommen

Trotz intensiver Verhandlungen trennten sich der britische Brexit-Minister Dominic Raab und der EU-Unterhändler Michel Barnier am Sonntag ohne ein Abkommen. Die Haupthürde ist nach wie vor die Frage, wie Kontrollen an der künftigen EU-Außengrenze zwischen der Republik Irland und Nordirland vermieden werden können.

+++ 13.10 Uhr: Mindestens 13 Tote bei schlechtem Wetter in Südfranken +++

Jüngsten Daten zufolge verloren mindestens 13 Menschen bei den schweren Gewittern in Südwestfrankreich ihr Leben. Dies wurde von den Rettungsteams angekündigt. Zuallererst gab es sechs Todesfälle, besonders das Departement Aude.

+++ 12:58: Opel: Fahrzeuge entsprechen den Vorschriften +++

Trotz der laufenden Betrugsuntersuchungen im Zusammenhang mit Dieselabgasen besteht der Automobilhersteller Opel darauf, dass seine Fahrzeuge den geltenden Vorschriften entsprechen. Das Unternehmen bestätigte die Ermittlungen an den Standorten Rüsselsheim und Kaiserslautern, äußerte sich jedoch nicht zu Einzelheiten. Es arbeitet voll mit den Behörden zusammen.

Seit dem Vormittag durchsucht die Polizei das Hessische Landeskriminalamt im Auftrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft des Autoherstellers, die im vergangenen Jahr von der französischen PSA-Gruppe übernommen wurde. Laut "bild.de" sind es rund 95.000 Dieselfahrzeuge der Marken Insignia, Zafira und Cascada aus den Baujahren 2012, 2014 und 2017. Die Ermittler vermuten einen Betrugsverdacht, weil Opel möglicherweise Dieselfahrzeuge mit manipulierter Abgassoftware im Umlauf hat gebracht.

+++ 12.13 Uhr: Dieselüberfall bei Opel +++

Wegen eines spezifischen Verdachts auf Betrug im Zusammenhang mit Dieselautos durchsucht die Polizei Büros des Automobilherstellers Opel. Das Hessische Landeskriminalamt hat am Montag laufende Maßnahmen bestätigt. Laut "bild.de" handelt es sich um etwa 95.000 Dieselfahrzeuge mit möglicherweise unzulässig beeinflusster Software.

+++ 11.53 Uhr: Starkes Hochwasser in Norwegen +++

Im Südwesten Norwegens wurden nach schweren Überschwemmungen mehr als 100 Menschen in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB mussten mehrere Menschen mit Helikoptern aus Sperrgebieten gerettet werden. Starke Regenfälle und Schneeschmelze hatten am Sonntag die Flüsse in Oppland, Sogn og Fjordane und Hordaland überflutet. Seit Freitagabend waren bis zu 182 Liter Regenwasser pro Quadratmeter teilweise gefallen.

Besonders betroffen war die Gemeinde Skjåk in der Region Oppland. Hier wurden mehrere Häuser überflutet, die Wassermassen rissen eine Brücke mit. Bisher wurden den Menschen keine Schäden zugefügt, im Dorf Luster wurden nach früheren Erkenntnissen 13 Ziegen aus einer abgewaschenen Scheune gerettet.

Nach Überschwemmungen und Erdrutschen wurden viele Straßen und Brücken für den Verkehr gesperrt, in einigen Gebieten ist die Stromversorgung unterbrochen. Eine Sprecherin der zuständigen Wasser-und Energiedirektion (NVE) sagte am Montagmorgen im staatlichen Fernsehen NRK, der Höhepunkt der Flut wird jetzt überschritten. Bis das Wasser angesammelt wurde, besteht aber weiterhin Gefahr, selbst durch Erdrutsche.

+++ 11.26 Uhr: Todesfälle des Flugunfalls auf der Wasserkuppe sind Mutter und ihre beiden Kinder +++

Die drei Opfer des Flugunfalls auf der Wasserkuppe in Hessen sind eine Mutter und zwei jugendliche Kinder. Dies führte zu neuen und genaueren Identitätsuntersuchungen, teilte die Polizei mit. Zuerst waren zwei Frauen und ein Kind angenommen worden. Sie waren am Sonntag von einem Kleinflugzeug auf dem Bürgersteig einer Autobahn getroffen worden.

Laut Ermittler starb eine 39-Jährige, ihr elfjähriger Sohn und ihre Tochter vermutlich ein Jahr älter. Die Cessna musste nach früheren Erkenntnissen bei einem Landeanflug starten und war über die Landebahn geschossen. Sie durchbrach eine Barriere, rollte über den Highway und fing die Menschen dort ein. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Experten der Kriminalpolizei und des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchungen sollten ihre Ermittlungen am Montag am Unfallort fortsetzen. Die Polizei bat auch Zeugen, eventuell vorhandenes Material über den Vorfall zur Verfügung zu stellen. Es gab drei Insassen in der Cessna neben dem Piloten. Sie wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

+++ 11:11: Umzug nach Deutschland stärker als Abflug +++

Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 416.000 Menschen mehr nach Deutschland als links. Der Zustrom von 1,551 Millionen Menschen war der Abzug von 1,135 Millionen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ankündigte. Im Jahr 2016 betrug der sogenannte Wanderungsüberschuss rund 500.000 Menschen.

Unter den Neuankömmlingen waren 2017 fast 90 Prozent (1,384 Millionen) Ausländer. 865.000 der Verstorbenen hatten auch einen ausländischen Pass.

Die Zahl der Deutschen – einschließlich Spätaussiedler – ist von 146.000 auf rund 167.000 gestiegen. Gleichzeitig sind 249.000 weniger Deutsche ins Ausland umgezogen (2016: 281.000). Dies bedeutet einen Totalverlust von 82.000 Menschen bei deutschen Bürgern.

+++ 10.36 Uhr: Deutschland in Solarenergie in Europa weit voraus +++

Deutschland ist Europameister in der Stromerzeugung aus Solarenergie – weit entfernt von den Mittelmeerländern Italien und Spanien. Deutsche Solaranlagen haben in diesem Jahr bereits 38,1 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, so das Internationale Wirtschaftsforum für Erneuerbare Energien (IWR) in Münster.

Im Länderranking auf Platz zwei liegt Italien mit 15,6 Milliarden Kilowattstunden vor Spanien mit 10,7 Milliarden Kilowattstunden. Der Verband der deutschen Solarindustrie hat im vergangenen Monat bekannt gegeben, dass die Solarenergieproduktion im Jahr 2018 ein Rekordhoch erreichen wird.

In ganz Europa wurden bisher 100 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom produziert. Bis Ende des Jahres erwartet das IWR eine Gesamtproduktion von 113 Milliarden Kilowattstunden, 9 Milliarden mehr als im Jahr 2017. Das IWR hat Daten von europäischen Übertragungsnetzbetreibern ausgewertet.

+++ 10:34 Uhr: Der britische Außenminister glaubt weiterhin an den Brexit-Deal +++

Der britische Außenminister Jeremy Hunt glaubt, dass er trotz der Rückschläge in den Brexit-Verhandlungen eine Einigung mit der Europäischen Union erzielen wird. "Natürlich ist das eine schwierige Zeit", sagte Hunt in Luxemburg. "Ein solcher Moment war immer zu erwarten, aber wir sollten nicht vergessen, welche großen Fortschritte gemacht wurden." Es gibt noch ein oder zwei sehr schwierige Themen. "Aber ich denke wir können es schaffen, ob diese Woche oder nicht, wer weiß."

Trotz intensiver Verhandlungen schafften der Ministerpräsident Dominic Raab und der EU-Unterhändler Michel Barnier am Sonntag keinen Durchbruch für eine britische Austrittsvereinbarung. Die Haupthürde ist nach wie vor die Frage, wie Kontrollen an der künftigen EU-Außengrenze zwischen der Republik Irland und Nordirland vermieden werden können.

Verhandlungen in Brüssel: Shivering: Irland-Streit überschreitet Brexit-Abkommen

+++ 10.17 Uhr: Zug rammte Lastwagen auf dem Bodensee – zwölf leicht verletzt +++

Bei einem Zugunglück am Bodensee wurden nach ersten Erkenntnissen zwölf Menschen leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei rangierte ein Lastwagen in Sipplingen (Baden-Württemberg) an einem Bahnübergang und kam mit seinem Anhänger auf die Gleise. Ein mit etwa 100 Personen belegter Interregio Express der sogenannten Bodensee-Gürtelbahn konnte nicht rechtzeitig halten und rammte den Anhänger. Der Fahrer des Triebwagens, der LKW-Fahrer und zehn Fahrgäste der Bahn waren mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Die Bahnlinie Friedrichshafen-Singen ist gesperrt. Weitere Details waren zunächst unklar.

+++ 10.05 Uhr: Ecuador will die Kommunikation von Assange zur Außenwelt teilweise wiederherstellen +++

Ecuadors Regierung hat zugestimmt, Wikileaks-Gründer Julian Assange wieder mit der Außenwelt aus seinem Emigranten-Exil in London kommunizieren zu lassen. Die Regierung hat Assange gesagt, "dass es den gegen ihn etablierten Isolationismus beseitigen wird", sagte Wikileaks am Sonntag. Der Entscheidung gingen Treffen zwischen zwei hochrangigen UN-Beamten mit dem ecuadorianischen Präsidenten Lenin Moreno voraus.

Ecuadors Nachricht hatte Assanges Kommunikationsmittel im März blockiert. Damit soll verhindert werden, dass sich der Wikileaks-Gründer in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischt, ist es dann gerechtfertigt. Assange hatte zuvor im Kurznachrichtendienst Twitter die britische Schuld für Russland im Fall Skripal in Frage gestellt. Er kritisierte auch die Verhaftung des ehemaligen katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont in Deutschland.

+++ 9.56 Uhr: 18-Jährige greift in Niedersachsen mit Küchenmessern auf die Polizei +++

Ein 18-Jähriger hat in Rotenburg, einer Stadt an der Wümme in Niedersachsen, einen Polizisten mit einem Küchenmesser angegriffen. Der Beamte habe zu seinem eigenen Schutz "gezieltes" Pfefferspray gegen die Jugend eingesetzt, sagten die Beamten. Danach wurde sie überwältigt und in eine Klinik gebracht. Nach anfänglichen Untersuchungen ist ein "Gesundheitsproblem" das Motiv.

Der Vorfall ereignete sich in einer Ambulanzmission für einen Freund der jungen Frau. Sie wollte ihre Freundin auf dem Weg ins Krankenhaus begleiten. Als die Polizei vorher ihren Bauchbeutel untersuchen wollte, weigerte sie sich. Dann zog sie das Messer aus ihrer Tasche und rannte schreiend auf einen Polizisten zu.

+++ 9.46 Uhr: Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten erstes Kind +++

Prinz Harry und seine Frau Meghan erwarten im kommenden Frühjahr Nachwuchs. "Ihre Königlichen Hoheiten, der Herzog und die Herzogin von Sussex freuen sich, bekannt zu geben, dass sie im Frühjahr 2019 ein Baby erwarten", sagte Kensington Palace. Das Paar heiratete im Mai.

+++ 8:46: Mehr Amerikaner vertrauen Trump 2020 Wahlsieg +++

Mehr und mehr Amerikaner vertrauen US-Präsident Donald Trump im Jahr 2020 wieder zu wählen. Nach einer Umfrage am Sonntag (Ortszeit) von CNN, 46 Prozent glauben, dass es, während 47 Prozent glauben, dass ihre Chancen skeptisch sind. Im März waren es immer noch 54 Prozent der Amerikaner, die an eine zweite Amtszeit Trump nicht glaubten.

Insbesondere ist der Anteil unter Männern, unabhängigen Wählern und an den "Midterm" -Wahlen Anfang November gestiegen. Bei den Zwischenwahlen stimmen die Wähler über alle 435 Sitze der Abgeordnetenkammer und über 35 der 100 Senatoren ab.

Unter den demokratischen Rivalen von CNN führt ehemaliger US-Präsident Barack Obama (Barack Obama) 's ehemaliger Abgeordneter Umfragen. Dreiunddreißig Prozent der Demokraten oder Demokraten-freundlichen Wähler sehen Joe Biden als einen Kandidaten.

+++ 8.43 Uhr: Fünf Tote bei Überschwemmungen in Südfrankreich – Schulen geschlossen +++

Bei starkem Regen und Überschwemmungen sind fünf Menschen in Südfrankreich gestorben. Dies berichtete der Fernsehsender BFMTV unter Berufung auf den zuständigen Präfekten. Die Schulen in der betroffenen Aude blieben geschlossen, viele Straßen wurden geschlossen, wie die Präfektur auf Twitter ankündigte. Die Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen. Drei der Toten wurden Berichten zufolge in Villardonnel und Villegailhenc, zwei Gemeinden nördlich der Stadt Carcassonne, gefunden.

Fernsehbilder zeigten Straßen, die sich in reißende Flüsse verwandelt hatten. Autos wurden weggespült. Der Präfekt teilte LCI mit, dass in der Nacht zum Montag innerhalb weniger Stunden so viel Regen gefallen sei wie normalerweise in einem halben Jahr. In einigen Gemeinden war das Wasser sechs Meter hoch.

+++ 08.02 Uhr: Süd- und Nordkorea sprechen über grenzüberschreitenden Verkehr und kulturellen Austausch +++

Vertreter Süd- und Nordkoreas haben erneut über die Verbesserung ihrer Beziehungen und einen dauerhaften Frieden gesprochen. Auf der Tagesordnung des Treffens in der Grenzstadt Panmunjom standen unter anderem der Grenzverkehr, die Bildung eines gemeinsamen Militärkomitees sowie humanitäre Fragen und der Austausch in Kultur und Sport. Der südkoreanische Verbandsminister und Leiter der Delegation, Cho Myoung Gyon, eröffnete die Hoffnung, dass beide Seiten sich auf praktische Maßnahmen einigen könnten.

Moon Jae In, Präsident von Südkorea (2. von rechts) und seine Frau Kim Jung Sook (r) stehen zusammen mit Kim Jong Un, einem nordkoreanischen Herrscher, und seiner Frau Ri Sol Ju auf dem Vulkan Paektu.

Der südkoreanische Präsident Moon Jae In und
Nord Korea
Der Regierungschef Kim Jong Un hatte in Pjöngjang eine Reihe von Projekten für ihr drittes Gipfeltreffen in diesem Jahr vereinbart, um die Zusammenarbeit voranzutreiben. Dies beinhaltete die Absicht, noch vor Jahresende die Grundlagen für die Wiederherstellung der Schienen- und Straßenverbindungen zu schaffen. Beide Länder wollen auch eingefrorene Wirtschaftsprojekte wiederbeleben.

+++ 7.36 Uhr: 30 Festnahmen bei Protesten gegen den nicaraguanischen Anführer Ortega +++

In Nicaragua ist das
Polizei
erneut gewaltsam gegen Proteste gegen Staatsoberhaupt Daniel Ortega vorgegangen. Es seien am Sonntag in der Hauptstadt Managua 30 Demonstranten festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Granaten ein und schlugen Männer, Frauen und ältere Menschen. Laut unabhängiger Medien wurden Journalisten ebenfalls geschlagen und vorübergehend inhaftiert.

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) kritisierte scharf die Aktionen der Polizei. "Wir fordern von der Regierung
Nicaragua
eine Freilassung der verhafteten Demonstranten, Respekt für das Recht auf friedliche Demonstrationen und ein Ende der Repression und Einschüchterung von politischen Führern und der Zivilbevölkerung ", schrieb OAS-Generalsekretär Luis Almagro über den Kurznachrichtendienst Twitter.

+++ 7:03 Uhr: tödliche Flugzeuglandung – Identität zweier unbekannter Unbekannter +++

Nach der tödlichen Landung in der hessischen Rhön sind die Identitäten von zwei der getöteten Wanderer noch unbekannt. Das sagte ein Sprecher der Polizei Ostfulda. Zwei Frauen und ein Kind wurden am Sonntag vom Flugzeug getroffen und tödlich verletzt. Obwohl die Polizei am Sonntagabend die erste tote Frau identifizieren konnte, wurde nichts über die 1978 geborene Frau gesagt oder ob die drei Opfer verwandt sind. "Bislang ist nichts bestätigt", sagte der Polizeisprecher.

Experten des Bundesamtes für Flugforschung wollen am Montag die Ursache der fatalen Landung ermitteln. Auf der Wasserkuppe hatte am Sonntagnachmittag eine Maschine über das Ende der Startbahn geschossen. Auf einer Straße unmittelbar dahinter hob das Flugzeug die drei Kinderwagen auf. Der 56-jährige Pilot hatte zuvor versucht, nach einem ersten Landeversuch zu starten

+++ 6.30 Uhr: Ärzte: Australiens Regierung soll Migrantenkinder aus Nauru +++ holen

Die Australian Medical Association (AMA) hat die australische Regierung in Canberra aufgefordert, 80 Migrantenkinder aus der Pazifikinsel nach Nauru zu bringen. Die meisten Kinder sind traumatisiert, sagte AMA-Sprecher Paul Bauer. "Sie brauchen dringend Untersuchung und Behandlung, also ist es ein Wunder, dass wir noch keinen Tod hatten", sagte Bauer. Ungefähr 6.000 Ärzte fordern eine Änderung in einem Brief an Premierminister Scott Morrison
Australien
harte Migrationspolitik.

Asylsuchende, die auf dem Seeweg in Australien ankommen, werden seit 2013 in die Inselrepublik Nauru geschickt, ebenso wie auf die Insel Manus, die zu Papua-Neuguinea gehört. Nauru liegt im Pazifischen Ozean etwa 3000 Kilometer nordöstlich von Australien und hat etwa 13 Kilometer.

000 Einwohner. Gegenwärtig gibt es etwa 900 Flüchtlinge. Einige sind dort seit fünf Jahren festgefahren. Canberra hat bisher eine Änderung seiner Migrationspolitik abgelehnt.

+++ 5.34 Uhr: Kfz-Gewerbe: Unternehmen leiden unter Diesel-Krise +++

Der Wertverlust von gebrauchten Leasingfahrzeugen im Zuge der Diesel- krise belastet die Automobilindustrie zunehmend. Die so genannte Leasingrendite, die in der Regel nach drei Jahren wieder in den Handel zurückkehrte, konnte nur zu einem deutlich niedrigeren Marktwert verkauft werden, sagte ein Sprecher des Zentralverbandes der Deutschen Kraftfahrzeugwirtschaft (ZDK) der Deutschen Presse-Agentur. Die Verluste würden im Durchschnitt bei 25 Prozent liegen. Hinzu kämen neue Wechselprämien von Herstellern, um älteren Diesel von der Straße zu holen – was dann die Gerichte der Autohändler überschwemmte, warnte der Verbandssprecher.

Video: Scheuer wendet sich an "Hardware-Retrofit-Fetischisten"

+++ 5.08 Uhr: Studentenwerk ruft Bafög für mehr Studenten auf +++

Das deutsche Studentenwerk fordert zu Beginn des Semesters, dass mehr Studierende in Deutschland Bafög erhalten. Es sei ein "riesiges Problem", dass die Zahl derjenigen, die finanziert werden könnten, zurückgeht, sagte der Generalsekretär des Studentenwerks Achim Meyer vom Redaktionsnetz Deutschland (RND). Das Elterngeld sollte daher deutlich erhöht werden.

"Wir haben ein Problem der unteren Mittelklasse", sagte Meyer und kritisierte die Regierung: "Politiker sagen, dass die Eltern genug verdienen, um die Bildung ihrer Kinder zu finanzieren, und in Wirklichkeit müssen sie ihren Kindern sagen, dass Geld ist nicht genug zur Arbeit gehen! & # 39; "

Der Generalsekretär des Studentenwerks wies darauf hin, dass die Große Koalition angekündigt hatte, die Bafög im Herbst 2019 zu erhöhen. "Wenn die Regierung geeilt wäre, hätte sie das Darlehen schneller aufstocken können – jetzt sind Union und SPD gescheitert."

+++ 4.41 Uhr: Der Europarat geißelt weit verbreitete Gewalt gegen Frauen in der Türkei +++

Wegen der weit verbreiteten Gewalt gegen Frauen und unzähligen Kinderehen in der Türkei hat der Europarat Alarm geschlagen. Eine Expertengruppe drängte Ankara, mehr für den Schutz von Frauen und Mädchen zu tun, heißt es in einem veröffentlichten Bericht. Der in Straßburg ansässige Europarat hat die Aufgabe, die Menschenrechte in seinen 47 Mitgliedstaaten, einschließlich der Türkei, zu überwachen.

Dem Bericht zufolge suchen viele weibliche Gewalt- und Vergewaltigungsopfer keine Hilfe im Land – weil sie finanziell von ihren Peinigern abhängig sind oder Angst vor Stigmatisierung und Rache haben. In der Türkei wird Vergewaltigung oft als Schuld von Frauen angesehen, die die Familie "entehren", sagen Experten. Unter diesem "völlig verzerrten Gewaltverständnis" drohten Opfer weiterer Gewalt. Darüber hinaus erlaubten Richter willkürliche Nachsicht gegen Gewalt.

+++ 3.41 Uhr: Aldi in Australien in der Kritik +++

Der deutsche Discounter Aldi wird in Australien massiv kritisiert. Landwirtschaftsminister David Littleproud warf dem Unternehmen bei ABC vor, nichts zu tun zu haben, um die indigenen, von Dürre heimgesuchten Milchbauern zu unterstützen. Zum Beispiel nahm Aldi nicht an einem geplanten Hilfsprogramm teil: Es schreibt vor, dass Discounter für die Bauern eine Prämie von 10 australischen Cent (etwa 6 Cent) pro Pfund Milch verlangen. Littleproud kritisierte: "Die Wahrheit ist, dass sie sich nicht für die Milchindustrie hier in Australien interessieren, sie haben nichts gemacht, absolut nichts, und es ist Zeit für australische Konsumenten, auf Aldi zu schauen und was sie gesehen haben."

Der Minister kritisierte auch die Supermarktrivalen Coles und Woolworths, die auch nicht extra für ihre Milch verlangen wollten. Discounter verkaufen ihre Milch für einen australischen Dollar pro Liter (rund 60 Cent). Das ist oft weniger als das, was der Milchbauern kostet. Viele von ihnen kämpfen auch wegen der aktuellen Dürre ums Überleben. Aldi hat bisher auf die Vorwürfe nicht reagiert.

+++ 3.04 Uhr: Erdogan und der saudische König Salman sprechen über Fall Chaschukschi +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der saudische König Salman haben zum ersten Mal seit dem mysteriösen Verschwinden des regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Chashukchi in Istanbul über den Fall gesprochen. Erdogan betonte am Sonntagabend im Telefonat, dass eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet werden müsse, um den Fall gründlich zu untersuchen, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Präsidentschaftskreise. Salman dankte Erdogan im Telefonat, sich dem Vorschlag anzuschließen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, sagte die saudische Nachrichtenagentur Spa.

Jamal Chashukchi: Türkische Ermittler gehen von Mord an saudischen Journalisten aus

Chashukchi, ein Kolumnist der Washington Post, trat am 2. Oktober in das saudische Konsulat in Istanbul ein, um Papiere für seine Hochzeit mit einer türkischen Frau zu sammeln, und ist seitdem verschwunden. Medienberichten zufolge gehen die türkischen Behörden davon aus, dass er von einer Spezialeinheit aus Saudi-Arabien getötet wurde. Es sollte daher Video- und Tonaufnahmen des Mordes geben.

+++ 0.51 Uhr: Luxemburgs Dreiparteien-Koalition verteidigt knappe Regierungsmehrheit +++

Luxemburgs dreigliedrige Koalition aus Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen kann weiter regieren: Bei den Parlamentswahlen verteidigte das seit 2013 regierende Bündnis am Sonntag eine knappe Mehrheit von 1 Stimme im Abgeordnetenhaus des Großherzogtums. Es ist jedoch noch ungewiss, ob die Koalition sich auf eine Fortsetzung der Kooperation einigen wird.

"Die Mehrheit ist nicht abgewählt", sagte der ehemalige Regierungschef Xavier Bettel, 45. Das sei "ein fantastisches Ergebnis und wir wollen weiterhin die Regierungsverantwortung übernehmen". Der sozialdemokratische Spitzenkandidat Etienne Schneider betonte jedoch, dass seine Partei zunächst eine mögliche Fortsetzung der Koalition diskutieren müsse.

+++ 0.21 Uhr: Zehntausende Nationalisten demonstrieren in Kiew +++

In Kiew demonstrierten am Sonntag Zehntausende von Nationalisten. Die Demonstranten versammelten sich im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt anlässlich des sogenannten Tages des Verteidigers des Vaterlandes und skandierten "Ruhm der Ukraine!". Neben den blau-gelben Nationalflaggen der Ukraine winkten sie auch die rot-schwarzen Fahnen der nationalistischen Bewegung. Außerdem zündeten die Demonstranten Fackeln und Rauchbomben an. Die Polizei wurde mit einem großen Kontingent eingesetzt.

Die Demonstration fand vor dem Hintergrund der kürzlich erfolgten Trennung der Ukrainischen Orthodoxen Kirche von Moskau statt. Das Istanbuler Ökumenische Patriarchat hat diesen Schritt am Donnerstag offiziell genehmigt. Zum ersten Mal in 332 Jahren erlaubt die historische Entscheidung den Orthodoxen in der Ukraine, der Aufsicht der Russisch-Orthodoxen Kirche zu entkommen.

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