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News: Mann ersticht Arzt und Verletzten in Offenburg

News: Mann ersticht Arzt und Verletzten in Offenburg

Die wichtigsten Neuigkeiten in der Kurzübersicht:

  • Mann ersticht in Offenburg Arzt und Verletzten (11.19 Uhr)
  • Kroos zu Özil-Rücktritt: Weg nicht ok (8.48 Uhr)
  • Gladbeck Geiseln gegen Polizei und Medien (8.39 Uhr)
  • Rettungshelfer in Genua suchen die zweite Nacht in Folge nach Opfern (5:43 Uhr)
  • Gladbecker Geiseldrama: Staatschefs wollen Silke Bischoffs Grab besuchen (5:05 Uhr)
  • Mehr als 22.000 Familientreffenanfragen an die Botschaft in Beirut (16.16 Uhr)

Die Nachrichten des Tages in der
Star
-Ticker:

+++ 12 Uhr: Rote Flut kann unzählige Meerestiere an der Küste Floridas töten +++

Ausnahmezustand an der Golfküste Floridas: Delfine, Meeresschildkröten, Fische und andere Meereslebewesen sterben seit Wochen aufgrund der sogenannten Roten Flut. Mehr als hundert Tonnen Tote Meerestiere wurden diesen Monat allein an den Stränden der Südwestküste der USA gesammelt. Schuld sind wahrscheinlich giftige Gase, die von Einzellern freigesetzt werden.

+++ 11:27: Zugfahrer warten noch mehr +++

Mehr als jeder vierte Fernverkehrszug der Deutschen Bahn kam Ende Juli an. Pünktliche ICE und Intercity fielen auf 72,1 Prozent, die niedrigste monatliche Rate in diesem Jahr. Wie die Gruppe am Donnerstag mitteilte, führten die extremen Temperaturen zu mehr Störungen bei Fahrzeugen und Infrastruktur.

+++ 11:22 Uhr: NRW-Regierungschef Laschet bittet um Fehler in Gladbecks Drama um "Vergebung" +++

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will 30 Jahre nach der Geiselnahme in Gladbeck "um Vergebung bitten" von der damals ermordeten Mutter der jungen Geisel Silke Bischoff. Dieser habe Nordrhein-Westfalen im Gegensatz zum ebenfalls betroffenen Bremen längst vermisst, sagte er am Donnerstag beim Deutschlandfunk. Er wollte jetzt "korrigieren".

+++ 11.19 Uhr: Mann ersticht in Offenburg Arzt und Verletzter +++

Ein Mann stach in einem Offenburger Arztbüro einen Arzt nieder und verletzte einen Helfer schwer. Die Tat ereignete sich am Donnerstagmorgen, wie die
Polizei
angekündigt. Der Arzt starb an seinen Verletzungen, sein Assistent kam in ein Krankenhaus. Ein Verdächtiger wurde verhaftet. Mehr als 20 Polizeipatrouillen, Hubschrauber und ein Hundekommando waren an der Suche beteiligt. Weitere Details des Aktes in der baden-württembergischen Stadt waren zunächst unbekannt.

+++ 10:51 Uhr: Drei Jahre in Schulbussen in Thailand vergessen +++

Ein dreijähriges Mädchen, vergessen in einem Schulbus, starb in Thailand. Das kleine Mädchen habe acht Stunden im Auto verbracht und sei laut den Ärzten an Sauerstoffmangel und Überhitzung gestorben, sagte ein Polizeisprecher im Bezirk Sai Buri am Donnerstag.

Nach Angaben der Polizei wurde der Busfahrer verhaftet und gestand, dass er nicht sicher gewesen sei, dass alle Kinder den Bus verlassen hätten. Zwischen 2012 und 2016 wurden in Thailand 13 Kinder in Fahrzeugen zurückgelassen, sechs von ihnen starben.

+++ 8.48 Uhr: Kroos zu Özil-Rücktritt: Weg nicht in Ordnung +++

Fußballspieler
Toni Kroos
kritisierte den Rücktritt von Mesut Özil. Die umstrittenen Fotos von Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sieht er jedoch nicht als Grund für die Vorrundenspiele bei einer Weltmeisterschaft. In einem Interview mit der "Bild" sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid: "Es wäre meiner Meinung nach peinlich, sich als Team hinter dieser – hauptsächlich öffentlichen – Debatte zu verstecken und dies als Grund für die Kürzung anzuführen."

+++ 8.39 Uhr: Gladbeck geißelt schwere Vorwürfe gegen Polizei und Medien +++

Zum 30. Jahrestag des Geiseldramas von
Gladbeck
Die damalige Geisel Ines Voitle hat schwere Vorwürfe gegen Polizei, Sicherheitsbehörden und Medien erhoben. "Kein Zugang beim Einkaufen, Essen gehen, und immer wieder die Frage, welche Polizei nun zuständig ist – nicht miteinander zu kooperieren", sagte Ines Voitle, deren Freundin Silke Bischoff in einem Geiseldrama ums Leben kam, in einem Interview mit den Zeitungen des redaktionellen Netzwerks Deutschland (RND).

Für mehr als 19 Stunden war Voitle in den Händen der Geiselnehmer Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski. Am 18. August 1988 wurde sie von einem Polizeiball getroffen, der die Befreiung eines Sondereinsatzkommandos auf der Autobahn 3 zwischen Köln und Frankfurt leicht verletzte. Beim Zugang ist ihre Freundin gestorben.

+++ 7.24 Uhr: Thailand will nicht mehr Elektroschrott ins Land lassen +++

Thailand will in Zukunft keine Plastik- und Elektronikabfälle aus anderen Ländern annehmen. Die Militärregierung in Bangkok hat am Donnerstag ein neues Gesetz angekündigt, das den Import solcher Abfälle streng verbietet. Umweltminister Surasak Kanchanarat sagte der Zeitung "The Nation": "Wir müssen ein gutes Umfeld und die Gesundheit unserer Bürger vor der industriellen Entwicklung stellen." Die neue Verordnung sollte in den nächsten zwei Jahren in Kraft treten.

+++ 07.07 Uhr: Hun Sen hat sich zum Wahlsieger in Kambodscha erklärt +++

Im
Kambodscha
Der amtierende Ministerpräsident Hun Sen hat sich zum Sieger der umstrittenen Parlamentswahl Ende Juli am Donnerstag erklärt. Nach dem offiziellen Endergebnis gewann die Cambodian People's Party (CPP) alle 125 Sitze in der Nationalversammlung. Dies bestätigte die vorläufigen Berechnungen. Das südostasiatische Land ist laut Experten wieder auf dem Weg in den Einparteienstaat.

+++ 5.43 Uhr: Rettungskräfte in Genua suchen zweite Nacht in Folge nach verschüttetem +++

Rettungskräfte in Genua, Norditalien, suchten die zweite Nacht in Folge, um Überlebende des katastrophalen Zusammenbruchs der Brücke zu finden. Im Scheinwerferlicht großer Projektoren und mit Hilfe von Spürhunden durchsuchten die Rettungskräfte die Nacht zum Donnerstag ohne Unterlass unter den schweren Betonblöcken und Stahlteilen der eingestürzten Autobahnbrücke nach verschütteten Opfern. "Die Helfer haben natürlich die Hoffnung, einige Überlebende zu finden, aber je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger ist es", sagte der lokale Polizeikommandant Riccardo Sciuto AFP. Bis Mittwoch Abend war die Todesrate 39.

+++ 5.05 Uhr: Gladbecker Geiseldrama: Köpfe besuchen Silke Bischoffs Grab +++

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bremens Regierungschef Carsten Sieling (SPD) gedenken der Opfer des Gladbecker Geiseldramas am 30. Jahrestag des Todes von drei Menschen vor 30 Jahren. Zusammen mit einem Minister der niedersächsischen Landesregierung besuchen sie das Grab von Silke Bischoff auf dem Friedhof Heiligenrode in Stuhr bei Bremen. Der 18-Jährige war von einem der Geiselnehmer erschossen worden.

Denkmal für Silke Bischoff in Bad Honnef

Denkmal für Silke Bischoff in Bad Honnef

+++ 4:44: China schickt Vize-Handelsminister für neue Gespräche in die USA +++

Im Handelskonflikt zwischen den USA und China sollten die Gespräche nach Informationen aus Peking im Laufe dieses Monats wieder aufgenommen werden. China werde den stellvertretenden Handelsminister Wang Shouwen Ende August zu neuen Gesprächen in die USA schicken, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Peking mit. Der Besuch wurde auf Einladung der USA gemacht. Es ist geplant, Shouwen mit US-Finanzminister David Malpass zu treffen.

+++ 4:16: Mehr als 22.000 Terminanfragen zur Familienzusammenführung an die Botschaft in Beirut +++

Die meisten Anträge auf Familienzusammenführung für in Deutschland lebende Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sind in der Botschaft in Beirut erhältlich. Insgesamt 22.116 Angehörige haben sich bis zum 20. Juli bei der deutschen Mission in der libanesischen Hauptstadt beworben, um ein Visum zu beantragen. Dies ist das Ergebnis einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Luise Amtsberg, die der Deutschen Presseagentur vorliegt.

+++ 0.03 Uhr: Merkel für eine engere Zusammenarbeit mit Niger bei der Bekämpfung der illegalen Migration +++

Deutschland will in Sicherheits- und Einwanderungsfragen enger mit Niger zusammenarbeiten. Der westafrikanische Staat arbeite bereits "sehr erfolgreich" mit Berlin an der Bekämpfung der illegalen Migration und sei "hervorragende Arbeit", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend vor Gesprächen mit Niger-Präsident Mahamadou Issoufou in Meseberg in Brandenburg.

Um die illegale Einwanderung nach Europa zu verhindern, müssten "Entwicklungsmöglichkeiten für die Menschen in den betroffenen Regionen" geschaffen werden, sagte Merkel. Der Niger war vor allem als Transitland betroffen. Sie wies darauf hin, dass die finanzielle Hilfe für die Entwicklungszusammenarbeit bereits verdoppelt wurde. Auch im Kampf gegen den "Terrorismus" versicherte Merkel der Landesunterstützung.

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