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Unbekanntes Feuer in Flüchtlingsboot gesetzt

Unbekanntes Feuer in Flüchtlingsboot gesetzt

Ein in ein Monument gebautes Flüchtlingsboot wird in Wittenberg in Brand gesetzt. Wer es aus welchen Gründen gezündet hat, ist derzeit unklar. Der Horror von Action und Zeit ist großartig.

Ein in der Lutherstadt Wittenberg als Monument errichtetes Flüchtlingsboot wurde am Samstagabend von Unbekannten in Brand gesetzt und in großem Umfang zerstört. Das 15 Meter lange Boot war im vergangenen Jahr im Rahmen der Weltausstellung Reformation als eine Art Kunstobjekt präsentiert worden, wie Polizei und Stadt am Samstag mitteilten. Im Juni 2013 flohen 244 Männer, Frauen und Kinder mit dem Boot von Nordafrika nach Europa über das Mittelmeer. Ihr Weg habe von Libyen nach Sizilien geführt, hieß es. Laut Polizei wird derzeit in alle Richtungen ermittelt. Eine politisch motivierte Handlung kann nicht ausgeschlossen werden.

"Ich bin bestürzt über diese Gewalt"

Für Bürgermeister Torsten Zugehör (unabhängig) wäre das "ein Tiefpunkt für Wittenberg". Auch der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Ilse Junkermann, drückte ihren Entsetzen aus. "Ich bin bestürzt über diese absichtlich eingesetzte Gewalt gegen ein Denkmal für die Menschheit, gegen eine Erinnerung an Menschlichkeit und Nächstenliebe – nur an den Tag, an den an 80 Jahre zuvor gewollte und organisierte Gewalt gegen andere Menschen, gegen ihre Habseligkeiten und ihre Häuser erinnert Anbetung ", sagte sie laut. Junkermann forderte dazu auf, sich klar von solchen Gewalttaten zu distanzieren.

Nach Angaben der Stadt wurde die Steuerkabine des Bootes vollständig zerstört und der Rumpf schwer beschädigt. Vier Feuerwehrleute und ein Feuerwehrauto waren im Einsatz. Das Flüchtlingsboot war als "Denkmal der Menschheit, Konsequenz und Rechtsstaatlichkeit" eingerichtet worden.

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