Wetter in Deutschland: Der Experte macht jegliche Karnevalshoffnung zunichte

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In Deutschland herrschen Frühlingstemperaturen und das im Februar. Aber hohe "Frauke" knickt – und es ist jetzt wirklich unangenehm.

  • Frühling im Februar: Nach frühlingshaften Temperaturen – droht der Temperaturabfall?
  • Wetterexperte Dominik Jung gibt eine Prognose für die nächste Woche.
  • Das Wetterphänomen El Niño ist laut Experten zurück, wenn auch in schwacher Form.
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    Dies waren die Wetternachrichten für Deutschland vom 27. Februar

    14 Uhr

    Bei der Karnevalsparade müssen zumindest die Thermo-Unterwäsche unter dem Anzug getragen werden: Zum Elend der Narren wird sich Frauke aus Deutschland in den kommenden Tagen verabschieden und Platz für atlantische Tiefs schaffen. Wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in Offenbach mitteilte, wird es auf der Höhe der fünften Saison regnerisch, windig und etwas kühler sein.

    "Wer hofft, dass sich das Wetter in den kommenden Karnevalstagen mit viel Sonnenschein und ungewöhnlicher Wärme wie in den letzten Tagen frühlingshaft präsentiert, wird leider enttäuscht", sagen die Wetterforscher. Regen und Wind standen mehr und mehr auf dem Programm, sonst manchmal Schneeregen und in den Bergen manchmal sogar Schnee. Das Wetter wird von Tag zu Tag "jecker", weil immer mehr Tiefdruckgebiete in das Wetter eingreifen. "

    Update 27. Februar, 7:01 Uhr: Nach den ersten sonnigen und ungewöhnlich warmen Tagen im Februar ist der frühe Frühling nun vollständig in Deutschland angekommen. Das zeigt sich daran, dass die ersten Zugvögel zurückkommen und bereits Bienen und Motten unterwegs sind, wie Anja Engels vom DWD erklärt, vor allem aber am Anfang der Hasel, die in 90 Prozent Mitteldeutschlands bereits begonnen hat .

    Für Phenologen sind Knospen, Blüten und frisches Grün ein wichtiger Indikator für die Bestimmung der Jahreszeit, unabhängig vom Kalender oder dem Beginn des meteorologischen Frühlings. Sie befassen sich mit dem Einfluss des Wetters auf die saisonale Entwicklung von Pflanzen und Tieren.

    Auch Phänologen können die Auswirkungen des Klimawandels beobachten. "Im Allgemeinen hat der Frühling schon seit Ende der 80er Jahre begonnen", sagt Engel. Der Beginn der Blüte sagt jedoch nichts darüber aus, dass das Wetter dann hartnäckig bleibt. Späte Nachtfröste nach früher Blüte können dann insbesondere Obstbäumen schwere Schäden verursachen.

    Heftige Wettersturz droht – müssen Rosenmontagsauszüge abgesagt werden?

    15:45 Ein heftiger Temperaturabfall könnte das Wochenende nicht nur in vielen Teilen Deutschlands verderben, sondern für die beliebten Rosenmontags-Züge in ganz Deutschland gefährlich werden. Steht es nach Dominik Jung Wetterportal Wetter.net, werden einige Sturmböen bis 80 oder sogar 90 km / h erwartet.

    "In der Vergangenheit gab es aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen immer Absagen. Wenn sich das Sturmszenario weiter behauptet und konsolidiert, könnte dies auch am kommenden Rosenmontag drohen", sagte der diplomierte Meteorologe. Ob die Rosenmontagszüge dann tatsächlich durch die Bedrohung durch Sturm Depression gefährdet sind, wird sich im Laufe des Wochenendes herausstellen.

    Bald droht ein heftiger Temperaturabfall. Sind jetzt die Rosenmontagszüge betroffen?

    © dpa / Carmen Jaspersen

    Hohe "Frauke" knickt – dann wird es wirklich unangenehm

    12:21: Fantastische Temperaturen und viele Sonnenstunden verursachten in weiten Teilen Deutschlands Frühlingsgefühle. "Tatsächlich ist es für die Saison ungewöhnlich mild", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag. "Der Februar ist durchschnittlich um 2,5 Grad wärmer als die über Jahrzehnte gesammelten Durchschnittstemperaturen." Obwohl es nachts immer noch frostige Temperaturen geben kann, kann die Sonnenbrille noch einige Tage ausgepackt bleiben.

    Ursache ist Hoch Frauke, die sich aus Bayern vom Freitag verabschiedet. "Dann wird es nachts teilweise regnen und im Hochland schneien", sagte der Meteorologe. Das Wochenende sollte bewölkt sein, aber immer noch überdurchschnittlich: "Hier und da wird es etwas regnen, aber mit 7 bis 13 Grad wird das Wochenende auch eher mild sein."

    Wenn es an Dominik Jung von wetter.net geht, wird Anfang nächster Woche ein starker Temperaturabfall ausgelöst. Demnach könnte das Wetter Regen, kühle Luft, Sturm- und Hochwassergefahr bringen. Dank eines Sturmtiefs muss dann im Verlauf des Rosenmontags mit Böen bis ins Tiefland gerechnet werden.

    Trotz warmer Temperaturen: Haus brach unter Schneelast zusammen

    10:47 Uhr: Obwohl weite Teile Bayerns in der vergangenen Woche mit traumhaftem Wetter den Frühling begonnen haben, ein Haus in Traunstein, der immer noch Schnee lag, war jetzt tödlich. Aufgrund der starken Schneemassen auf dem Dach brach das Haus zusammen, Rettungskräfte suchten nach verschütteten Opfern, wie merkur.de * berichtete.

    Update vom 26. Februar 2019, 08.07 Uhr: Bis zum Donnerstag können Sie sich jetzt auf die frühlingshaften Temperaturen in ganz Deutschland freuen. Dann ist bei gutem Wetter eine kleine Pause zu erwarten. Selbst bei Nacht bleibt es bei einstelligen Temperaturen durchwegs recht kalt, gelegentlich geraten sie in die Minen. Es kann eine Weile dauern, bis der Frühling durchkommt. Die gute Nachricht: Meist bleibt es trocken. Außer gelegentlichen Schauern wird nicht mit viel Regen gerechnet.

    Update vom 25. Februar 2019: Die gute Nachricht: Es ist warm, hoch Frauke bringt uns eine Woche mit viel Sonne und Temperaturen bis zu 22 Grad, selbst die Nächte sind milder. Bei aller Frühlingsfreude gibt es jedoch ein Problem: "Regen ist vorerst kein Thema, würde es aber dringend wieder brauchen", warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

    Wird die Hitzeplatte gebrochen?

    23. Februar, 11:47 Uhr: Der Wetterexperte Dominik Jung prognostiziert ungewöhnlich hohe Temperaturen für den kommenden Februar: Ab Montag sollte es immer wärmer sein. Am Mittwoch sollten die Temperaturen über 20 Grad steigen. Für Westdeutschland sagt Jung sogar ein Kratzen bei der 25-Grad-Marke voraus: Zum Beispiel sind 22 oder 23 Grad möglich. Die bisher höchste Temperatur im Februar wurde in Jena im Jahr 1990 gemessen und betrug, wie von bild.de berichtet, 23,1 Grad – dieser Rekord konnte nun geknackt werden. Besonders verantwortlich für die hohe Erika, da die hohen Frauke eher kühle Temperaturen mit sich bringt, was heute noch in einigen Teilen Deutschlands am Samstag spürbar ist.

    Insgesamt ist es den Wetterexperten zufolge für die aktuelle Saison sehr warm. Die schöne Sonne hat aber auch einen Nachteil: Aufgrund der hohen Temperaturen ist die Pollenzahl extrem angestiegen.

    Wetter in Deutschland: Hoch "Frauke" bringt ein Sonnenwochenende

    22. Februar, 14 Uhr "Frauke" bringt am Wochenende viel Sonne und blauen Himmel nach Deutschland. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liegen die Federtemperaturen – mit zweistelligen Temperaturen – hauptsächlich im Westen und Südwesten, wo das Thermometer am Samstag auf 13 Grad steigen könnte. Da "Frauke" auch bei frischem Ostwind zieht, herrscht laut Meteorologen trotz reichlich Sonne viel kalte und trockene Kontinentalluft vor. In Nordostdeutschland sollten die Temperaturen nicht über drei bis fünf Grad steigen, und in der Nacht zum Sonntag ist es wieder frostig.

    Es wird erwartet, dass es am Sonntag und zu Beginn der Woche sonnig und eher mild ist. Wolken tauchen kaum auf. Während die Temperaturen voraussichtlich zwischen 9 und 14 Grad liegen, sind zu Beginn der nächsten Woche im Westen frühlingshafte 17 Grad möglich. "Der Frühling scheint eine Woche vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn bei uns zu nisten", sagte die DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann angesichts dieser Aussichten. Am 1. März beginnen die Meteorologen den Frühling.

    Das gefürchtete Wetterphänomen kehrt zurück – das bedroht uns jetzt

    20. Februar, 11:00 Uhr: Das Wetterphänomen El Niño ist laut dem Climate Prediction Center der US-amerikanischen Marine and Atmospheric Authority (NOAA) offenbar zurück: Dies ist ein Zeichen für die überdurchschnittlich warmen Meeresoberflächentemperaturen im zentralen Pazifikraum. Dies sind ungewöhnlich veränderte Strömungen im ozeanografisch-meterologischen System, das etwa alle vier Jahre auftritt. Eine solche Änderung kann schwerwiegende Folgen haben und manchmal Naturkatastrophen auslösen.

    Die NOAA sagt jedoch einen schwachen Niño voraus, sodass das Wetterphänomen nach Ansicht der Experten zumindest in der nächsten Zeit keine nennenswerten globalen Folgen hat.

    Wetter in Deutschland: leichter Frost und gelegentlich kalt – die Wetternachrichten vom Dienstag

    15:33: Deutschland muss sich auf eine leichte Wetteränderung einstellen. Der DWD meldet eine schwache Kaltfront, die sich über das Land erstreckt und an einigen Stellen starke Windböen aufweist. Auf dem Fichtelberg gibt es sogar stürmische Böen von bis zu 70 km / h Windgeschwindigkeit. Für Mittwoch wird der Wind laut DWD schwächer. Nachts kann es jedoch wieder frostig sein. Vor allem in höheren Lagen wird ein leichter Frost mit minus zwei Grad und gelegentlicher Glätte erwartet.

    Nachts kann es wieder glatt sein. die Temperaturen sinken.

    © dpa / Jan Woitas

    19. Februar, 20:00 Uhr: Obwohl es heute nicht ganz so warm und fast kalt ist – zumindest für die Februar-Bedingungen – wird es trotzdem ein schöner sonniger Tag. Heute ziehen nur leichte Wolken über Deutschland und wir erwarten zwischen 10 und 13 Grad im Süden und zwischen 7 und 10 Grad im Norden. Erst am Morgen warnt der DWD im Süden noch vor Frost, da hier um die 0 Grad herrschen.

    Video: Endlich Frühling – aber wie lange wird es bleiben?

    13:11 Hoch "Dorit" hat Deutschland am Sonntag Sonntag früh Temperaturen gebracht. Für einen Februarrekord reichte es jedoch nicht. Die höchste Temperatur in Deutschland wurde in Geilenkirchen (Nordrhein-Westfalen) bei 20,6 Grad gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mitteilte. Emmendingen bei Freiburg meldete 20,3 Grad. Das Wetter war für Februar ungewöhnlich warm, sagte der Meteorologe Marco Manitta, aber der Rekord für den Monat war nicht geknackt. Sie stammt vom 26. Februar 1900: Damals war es in Jena 23 Grad warm.

    Update vom 18. Februar 2019: Frühlingsgefühle fast überall in Deutschland: Der Sonntag war sonnig und an vielen Stellen außergewöhnlich warm – lokal sogar über 20 Grad. In Geilenkirchen bei Aachen wurden etwa 20,6 Grad gemessen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am späten Sonntagabend. Auch im baden-württembergischen Emmendingen konnte bei 20,3 Grad auf die Winterjacke verzichtet werden.

    Temperaturen über 20 Grad Mitte Februar waren definitiv "extrem ungewöhnlich", sagte der DWD-Experte. Es ist normalerweise nur ungefähr vier Wochen später, ungefähr am 20. März. Ob man von Rekordtemperaturen sprechen konnte, war am Montagabend nicht sicher. Ende Februar 1900 waren jedoch in Jena sogar 23,1 Grad gemessen worden.

    Am Montag wird es wieder schön und mild sein. Im Laufe der Woche kühlt es sich nach der DWD-Prognose tagsüber etwas ab – nachts wird es etwas milder.

    Video: Kommen Eis und Schnee zurück in den Frühling?

    Nach 19.5 Grad: Hoch "Dorit" verabschiedet sich – aber es gibt gute Nachrichten

    Update vom 17. Februar 2019, 17:16 Uhr: Am wärmsten war es am Samstag bei 19.5 Grad im baden-württembergischen Müllheim, wie Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag sagte. Dann folgten die Thüringer Jena mit 19,2 Grad und Garsebach in Sachsen mit 19,1 Grad. In Sankt Peter-Ording waren es jedoch nur maximal 7,6 Grad – der niedrigste tagsüber an einer Talstation in Deutschland gemessene Wert. Ob die Maximalwerte von Samstag noch am Sonntag geknackt wurden, war zunächst nicht klar.

    Update vom 17. Februar 2019, 14.27 Uhr: Nach einem sonnigen Frühlingswochenende wird das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen mild bleiben. Es wird aber nicht so sonnig sein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag angekündigt hat. Obwohl hoch "Dorit" sich endgültig verabschiedet und es von Dienstag bis Donnerstag bewölkt und leicht veränderbar ist, sagte der DWD-Meteorologe Markus Böse. Aber die gute Nachricht ist, dass die Temperaturen frühlingshaft bleiben – selbst wenn sie etwas zurückgehen. "Es bleibt für die Saison viel zu mild", sagte Evil.

    Die Woche beginnt am Montag mit viel Sonne, ab dem Nachmittag ziehen im Norden und Nordwesten dann aber nur noch eine Wolke. Es wird 11 bis 15 sein, örtlich bis 17 Grad warm. Dienstag wird es lange Zeit sonnig sein, sagt der Meteorologe Böse am Morgen südlich der Donau, ab dem Nachmittag gibt es auch eine flächendeckende Verbreitung in ganz Deutschland. Die Temperaturen erreichen 8 bis 14 Grad, der Wind weht mäßig bis böig.

    Am Mittwoch erwartet der DWD viele Wolken, sonnig wird es nur direkt an den Alpen sein. Die Niederschläge im Norden fallen moderat aus, im Westen sind es 10 bis 13 Grad und im Osten 7 bis 11 Grad. Das wolkige Wetter wird lange Zeit nicht von Dauer sein: Bereits am Ende der Woche wird das nächste Hoch über Deutschland aufgestellt.

    Update vom 12. Februar 2019, 8:10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst kündigt für diese Woche einen großen Wetterwechsel an. Während es am Donnerstag im Norden und Osten noch bewölkt ist, herrscht im restlichen Deutschland sonniges Wetter. Im Süden hält territorialer harter Nebel mit. Dort steigen die Temperaturen nicht über den Gefrierpunkt, andernfalls werden fünf bis zwölf Grad erwartet.

    Im Laufe der Woche wird bundesweit sonniges Wetter herrschen. Die Temperaturen steigen am Wochenende bis zu 12 Grad und am westlichen und nördlichen Rand einiger Mittelgebirge sogar bis zu 15 Grad.

    Zweistellige Temperaturen und Frühlingsgefühle

    Update vom 4. Februar 2019, 13:54 Uhr: Nach heftigen Schneefällen in vielen Teilen Deutschlands am Sonntag und in der Nacht am Montag erneut Chaos verursacht, konnte nun der großen Witterungsänderung schnell folgen. Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net erwartet, werden diese Woche die ersten Frühlingsgefühle aufkommen. Demnach gibt es wohl schon am Mittwoch im Westen bis zu 12 Grad. Spätestens am Wochenende können die Temperaturen im Südwesten auf bis zu 15 Grad ansteigen.

    So wird es in den nächsten Tagen weitergehen:

    Montag: 0 bis 5 Grad, oft freundlich und trocken, bis zum späten Nachmittag in den Nordwesten Wolken mit Schneeregen und Regen

    Dienstag: 1 bis 8 Grad, manchmal Sonne, manchmal Wolken, im Süden trocken, etwas Regen oder Schneeregen im Norden

    Mittwoch: 2 bis 12 Grad, besonders mild im Westen, freundlich im Süden und Westen, ansonsten dichte Wolken, aber kaum Regen

    Donnerstag: 3 bis 9 Grad, manchmal Sonne, manchmal Wolken, kaum Schauer

    Freitag: 4 bis 11 Grad, wechselhaft und windig, gelegentlich Regen

    Samstag: 8 bis 14 Grad, windig, nass und sehr mild

    Sonntag: 7 bis 15 Grad, viele Wolken, gelegentlich Regen, sehr mild

    Brennerautobahn nach starkem Schnee wieder frei – aber "kritische Situationen bestehen"

    Update vom 03. Februar 2019, 6.17 Uhr: Nach dem Schneechaos in Norditalien wurde die Brennerautobahn (A22) schrittweise wieder für den Verkehr freigegeben. "Die Verkehrssituation auf den Bundesstraßen und auf der Brennerautobahn hat sich etwas entspannt, aber kritische Situationen bestehen weiterhin", sagte der Südtiroler Zivilschutz am Samstag. Neben der Freigabe der südlichen Spur wurde die nördliche Spur der A22 nach und nach wieder befahrbar gemacht. Zuvor hatte eine Lawine an der Grenze zu Österreich die Situation verschärft. Niemand wurde verletzt.

    Am Sonntag wurden weitere Schneefälle angekündigt – und der Schienenverkehr auf der Brennerlinie ist laut Zivilschutz vorerst stark eingeschränkt. Da die Situation auf vielen Straßen "kritisch" war, konnten teilweise auch Schienenersatzbusse nicht fahren.

    Starker Schnee in Norditalien – Brennerautobahn blockiert

    20:34: Bei einer Lawine in den französischen Alpen starb ein Mensch. Zwei Personen seien leicht verletzt worden, teilten die Rettungskräfte am Samstag mit. Der Lawinenunfall hatte sich am Nachmittag in Savoyen ereignet, die Schneemassen gingen vor einer Abfahrt des Skigebiets Val Cenis unter und begruben ein Dutzend Skifahrer untereinander.

    Es wurden keine Informationen zur Identität des Todesopfer und der Verletzten gegeben. Die anderen verschütteten Skifahrer seien unversehrt aus dem Schnee gezogen worden, hieß es.

    Extremwetter: Starker Schneefall in Norditalien – Brennerautobahn geschlossen

    16:26: Starke Schneefälle haben in Norditalien zu Behinderungen auf den Straßen und im Schienenverkehr geführt. Die Brennerautobahn (A22) bleibt vorerst gesperrt, erklärte der Südtiroler Zivilschutz am Samstag. Nicht weit von der Grenze zu Österreich ist laut einer Nachrichtenagentur Ansa eine Lawine auf einem Autobahnabschnitt gefallen. Niemand wurde verletzt. Laut Medienberichten saßen die Reisenden stundenlang in ihren Autos. Lastwagen ohne Schneeketten blieben liegen. Der Zivilschutz riet den Touristen im Pustertal und den umliegenden Tälern, geplante Abfahrten zu verschieben.

    Auch bei Bahnausfällen und Verspätungen

    Auch im Bahnverkehr kam es zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Da die Situation auf vielen Straßen "kritisch" war, konnten in einigen Fällen Schienenersatzbusse nicht fahren, so der Zivilschutz. In Teilen von Mittel- und Süditalien verursachte heftiger Regen anstelle von Schnee Probleme. Auf Flüssen in der Emilia-Romagna warnte vor Überschwemmungen. In Venedig betrug der Wasserstand mehr als 110 Zentimeter. Auch in Rom hat es am Samstag ununterbrochen geregnet.

    Das Wetter in Deutschland ist in zwei Teile unterteilt

    Update vom 02. Februar 2019, 15.14 Uhr: Das Wetter in Deutschland präsentierte sich am Sonntag eher zweigeteilt. Während im Westen und Norden zunehmend Hochdruck ohne Niederschlag und mit der Sonne in Richtung Nordsee spürbar ist, schneit es im Südosten, sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag. Von der Nacht bis Sonntag bis zur Montagnacht ist in den Alpen und im Erzgebirge Neuschnee von bis zu 35 Zentimetern möglich. In einem Streifen vom Bodenseeraum nach Südbrandenburg fallen daher immer noch fünf bis zehn Zentimeter Schnee. Autofahrer in diesen Regionen müssen sich den winterlichen Straßenbedingungen anpassen.

    Montags bleibt es meist trocken, wenn die Sonne scheint. Im äußersten Nordwesten kann es abends etwas regnen. Die Maxima liegen zwischen null und fünf Grad.

    Am Dienstag gibt es viele Wolken, zu Beginn nur im Süden und Osten, die Sonne scheint etwas. Vor Ort gibt es Regenschauer, die im Süden und Osten sowie im Hochgebirge als Schnee niedergehen. Bis zu sieben Grad werden im Westen erreicht und in den östlichen Mittelgebirgen um null.

    Wetter: Rauchwarnung für viele Städte

    Update vom 01. Februar 2019, 14.20 Uhr: In Deutschland wird es an vielen Orten auch am Wochenende eisig und glatt sein. In Bodenfrost am Samstag in Deutschland wird besondere Aufmerksamkeit empfohlen. Es gibt mehr Laufruhe, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag.

    Im Allgemeinen beginnt das Wochenende ziemlich bewölkt und nass. Dadurch fällt Schnee, aber auch Schneeregen und Regen sind möglich. Die Temperaturen liegen zwischen 1 und 6 Grad. Abends kann es zu längeren und heftigen Schneefällen in den Alpen kommen.

    Sonntags ist das Wetter im Westen und Norden Deutschlands erfreulicher. Es bleibt trocken, und besonders in Richtung Nordsee sieht man laut DWD-Meteorologen öfter die Sonne.

    In der südöstlichen Hälfte Deutschlands dagegen gibt es nicht nur eine dichte Wolkendecke, es schneit auch stark. Die meisten fallen aber nur wenige Zentimeter Neuschnee. Nur in den Alpen und im Erzgebirge sind zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Die täglichen Höchsttemperaturen sollten zwischen 0 und 5 Grad liegen.

    Extreme Wetterbedingungen: Schwarze Eiswarnung für viele deutsche Städte

    Update vom 01. Februar 2019, 12:50 Uhr:

    Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, brachte die zweite Tageshälfte Regen in den Süden. Aufgrund der kalten Temperaturen kann es zu lokaler Eisbildung kommen. Aber nicht nur im Süden gab es in vielen deutschen Städten Black Ice-Warnungen. Auf Wetter.de können Sie nachlesen, wie reibungslos es bei Ihnen ist.

    Oberhalb von 900 bis 1100 Metern fällt auch Schnee. Auch nachts gibt es stellenweise Regen oder Schnee und somit Geschmeidigkeit. Auf den Alpengipfeln wird auch der Föhnsturm erwartet.

    Extreme Wetterbedingungen: Öffentliche Busse rutschen ineinander – elf verletzt

    17:14 Auf einer vereisten Straße wurden am Donnerstag in Aachen elf Personen bei einer Kollision mit zwei Linienbussen verletzt, einer davon schwer. Die Busse waren laut Polizei morgens hintereinander auf einer Busspur im Zentrum von Aachen unterwegs. Beim Bremsen auf der vereisten Straße kamen beide Busse in Rutschen, wobei ein Bus vor dem hinteren Teil des Busses prallte.

    Neun Passagiere und ein 51-jähriger Busfahrer wurden durch die Kollision leicht verletzt. Ein 33-jähriger Businsasse erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Beide Busse waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

    Flughafen Köln / Bonn nimmt den Betrieb wieder auf

    14:16: Aufgrund der Unterbrechung des Flugbetriebs am Donnerstagmorgen am Flughafen Köln / Bonn wurden 16 Flüge storniert. Es geht um zehn Flüge und sechs Ankünfte, sagte eine Sprecherin des Flughafens. Die vorübergehende Schließung wegen starken Schneefalls dauerte von 8.30 bis 11 Uhr. In dieser Zeit waren keine Starts und Landungen möglich, da die Spuren geräumt werden mussten. "Wir erwarten den Tag immer noch mit Beeinträchtigungen", sagte die Sprecherin.

    11:54 Aufgrund starker Schneefälle hat der Flughafen Köln / Bonn am Donnerstagmorgen den Betrieb vorübergehend eingestellt. Die Mitarbeiter des Winterdienstes benötigten laut Flughafen die Zeit, um die verschneiten Pisten zu räumen. Der Flugbetrieb wurde am späten Vormittag wieder aufgenommen, sagte ein Flughafensprecher.

    Neun Flüge wurden aufgrund der Unterbrechung gestrichen. Der Flughafen wies die Passagiere darauf hin, dass während des Tages noch Unregelmäßigkeiten auftreten könnten. Passagiere sollten sich bei den Fluggesellschaften nach möglichen Problemen erkundigen.

    Update vom 31. Januar 2019, 10:02 Uhr: Schnee und Eis verursachten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit am Donnerstag viele Probleme und Verzögerungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Das Polizeipräsidium Westpfalz meldete 22 wetterbedingte Unfälle, 11 davon in Kaiserslautern.

    Jetzt verursacht das Winterwetter auch Verspätungen im Flugverkehr. Aufgrund heftigen Schneefalls gibt es am Flughafen Köln / Bonn derzeit weder Start noch Landung. Nachdem einige Flüge spät am Donnerstagmorgen begonnen hatten oder vollständig versagt hatten, wurde der Betrieb nun vollständig eingestellt.

    Seit etwa 9.15 Uhr sind keine Starts und Landungen möglich, sagte eine Sprecherin. Eisenbahnen und Vorfelder müssten geräumt werden. "Unser Winterdienst ist ständig in Betrieb und klärt und gibt alles und alles, damit es bald weitergehen kann." Wie viele Flüge betroffen sind, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

    Lesen Sie alle aktuellen Informationen zur Situation am Flughafen Köln / Bonn im Ticker von wa.de.

    Update vom 30. Januar, 14.20 Uhr:

    Bei Schnee und rutschigen Straßen wird der Winter in den kommenden Tagen spürbar, vor allem in Westdeutschland. Zunächst senkt es in der Nacht an diesem Donnerstag und Donnerstagmorgen Schnee "Oskar" in Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach voraussagte . Ansonsten bleibt es bei maximalen Temperaturen zwischen null und vier Grad meist trocken.

    Mit "Pirmin" nähert sich das nächste Tief bereits in der Nacht am Freitag und bringt Schnee oder Regen nach Westen. Die maximalen Temperaturen liegen zwischen einem und sechs Grad. Glattes Eis kann an manchen Orten die Folge sein, von der Nacht bis Samstag ist es bei Temperaturen um den Nullpunkt und in Ostdeutschland betroffen.

    Schnee, Regen und Rutschgefühl prägen laut DWD-Prognose das gesamte Wochenende. Es kann bis in niedrigere Höhen schneien, die Temperaturen liegen zwischen einem und fünf Grad, in den höheren Bergen minus zwei Grad.

    Glätte sorgt für Verkehrschaos – Autobahn komplett gesperrt

    Update vom 29. Januar, 12:15 Uhr: Neue Wetterkapern in Bayern – es schneit wieder stark, dann verursacht ein Wetterphänomen Frühlingsgefühle (Merkur.de *).

    Update vom 29. Januar bis 9.30 Uhr: Die Polizei Cuxhaven hat aufgrund zahlreicher Schwarzeisunfälle in Niedersachsen folgende Verkehrstipps für Autofahrer herausgegeben:

    • Angepasste Geschwindigkeit und ausreichende Distanz (mindestens halber Tachometer) minimieren das Unfallrisiko.
    • Sanftes Abbremsen und vorsichtiger Gebrauch des Gaspedals verhindern, dass das Auto ausbricht und rutscht.
    • Unterirdisches Fahren erleichtert das Befahren glatter Straßen, da die Reifen einen besseren Grip haben. Daher kann bei Laufruhe besser im zweiten Gang gestartet werden.

    Update vom 29. Januar um 9 Uhr: Schneebedeckte Straßen, die immer noch spiegelglatt sind: Am Dienstagmorgen herrschte in Teilen Deutschlands ein echtes Verkehrschaos. In Baden-Württemberg rutschten Autos von der Fahrbahn, Lastwagen überquerten, wie die Polizei sagte. Auch in Bayern sorgten glatte Straßen für die Autofahrer. Allein im Verwaltungsbezirk Oberfranken meldete die Polizei über Nacht 24 wetterbedingte Unfälle. Drei Personen wurden leicht verletzt.

    In Nordrhein-Westfalen wurde nach einem Smätteunfall in Coesfeld die Autobahn 31 in Richtung Gronau komplett gesperrt, teilte die Polizei mit. Auch auf der A31 in Höhe Lembeck hatte es wetterbedingt einen Unfall gegeben. Eine Spur musste gesperrt werden.

    Auf der Autobahn 14 am Dreieck Nossen in Sachsen rutschte ein Lastwagen von der Straße, wie die Polizei mitteilte. Die Autobahn war in Richtung Magdeburg gesperrt, wo sich vor allem Pendler trafen. In Thüringen blockierten 15 LKW im Saale-Orla-Kreis nach starkem Schneefall eine Straße.

    Wetter in Deutschland: Zehn Zoll Neuschnee: Hier könnte am Mittwoch ein Verkehrschaos drohen

    Update vom 28. Januar, 11:54 Uhr: Letzte Woche war eine wochenlange sibirische Erkältung befürchtet worden. Dies kann bislang keine Frage sein und auch die kommenden Tage sind laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net eher mild. Bei erwarteten Temperaturen von null bis fünf Grad ist Schneematsch und Auftauen zu erwarten. Nach seinen Schätzungen fällt der Schnee nur von 300 bis 400 Metern, aber auch in Regionen wie Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus. Das dürfte sich in der Nacht zum Mittwoch ändern, wenn die Schneefallgrenze deutlich sinkt, sagte Jung. Dann ist vor allem in der westlichen Hälfte mit starkem Schneefall zu rechnen. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Hessen könnte dann im Verkehr ein kleines Verkehrschaos drohen, denn an Orten könnten bis zu zehn Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.

    Bundesweite Warnung vor Laufruhe: Mehrere Todesfälle bei Verkehrsunfällen

    Update vom 26. Januar 13.05 Uhr: Nach den milderen Temperaturen am Wochenende wird es am Montag in Deutschland wieder kälter. Am Rande des neuen niedrigen "Martin" strömt Polarluft von Norden nach Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst am Samstag in Offenbach mitteilte. Im Flachland wird es nass und kalt, während in den Bergen der Winter mit frischem Schnee zurückkommt.

    "Bei Tagestemperaturen im Tiefland zwischen 0 und 5 Grad sollten weiße nächtliche Überraschungen schnell matschig werden und schließlich schmelzen", sagte der Meteorologe Lars Kirchhübel. Nachts wird es überall frostig. Glattheit bleibt bundesweit ein Thema.

    Update vom 26. Januar 2019: Schnee und Schlittenheit töteten zwei Menschen auf den Straßen in Westdeutschland. In Paderborn starb ein Autofahrer bei einem Unfall im dichten Schnee. Die Polizei berichtete, dass am Freitagabend ein Fahrzeug in den Gegenverkehr geraten und in das Auto des 49-jährigen Mannes gekracht war. Sein Beifahrer überlebte schwer verletzt. Der Verursacher schwebte in tödlicher Gefahr. Der Fahrer eines dritten Autos, das in die Szene fuhr, wurde ebenfalls schwer verletzt.

    In Rheinland-Pfalz wurde ein 18-jähriger Fahranfänger bei einem Unfall auf einer schneebedeckten Straße tödlich verletzt. Die Polizei berichtete, dass sein Auto in der Nacht von Samstag in der Nähe von Hassloch von der Straße gerutscht und auf einem Feld umgekippt wurde. Der 18-Jährige starb in den Trümmern. Seine 16 und 17 Jahre alten Gefährten wurden von der Feuerwehr befreit und waren unverletzt.

    Die deutschlandweite Warnung vor Glätte und Blitzeis gilt auch für Samstag, wie der Deutsche Wetterdienst weiterhin warnt.

    14:49: Wie der Deutsche Wetterdienst soeben angekündigt hat, wird die landesweite Warnung vor Glätte und Blitzeis bis Samstag verlängert. Auch München und weite Teile Bayerns sind betroffen.

    Lies hier Alle Informationen zum Wetter in Bayern im Ticker.

    Bundesweite Warnung: Der deutsche Wetterdienst warnt vor Blitzschlag und Laufruhe

    Update vom 25. Januar 2019: Wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag mitteilte, muss bundesweit mit Glattheit, Frost und Blitzeis gerechnet werden. Da es in vielen Regionen bereits seit Donnerstag schneit, ist das Risiko der Rutschgefahr nicht zu unterschätzen. Am Samstagmorgen sollten Autofahrer dann vor allem in Franken vorsichtig fahren. Hier sollte es an vielen Stellen zu plus Grad regnen. Aufgrund von Bodenfrost ist die Information nach Glatteis auf den Straßen möglich.

    Erster Kühlwagen in Hannover: Obdachlose erstarren und niemand merkt es

    Update vom 24. Januar, 14.05 Uhr: Mehrere Tiefdruckgebiete bringen in den kommenden Tagen wechselhaftes Winterwetter. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ziehen am Freitagnachmittag von Nordwesten Schnee oder Regen auf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach vorhersagte. Nachts besteht Glättegefahr auf den Straßen, minus zwei Grad.

    Am Samstag schneit es kräftig, vor allem im Osten und Südosten, ansonsten fällt Regen und es wird auch glatt werden, wenn der Niederschlag auf gefrorenen Boden fällt. Mit null bis acht wird es am Niederrhein ein bisschen wärmer. Dafür zieht Wind auf, im Bergland sind Sturmböen möglich.

    Nicht viel besser sieht der Sonntag aus, aus dichten Wolken gefallen immer wieder Schauer. Die Schneefallgrenze sinkt bis in tiefere Lagen. Zugleich ist es noch etwas wärmer, auf Rügen und zehn Grad am Oberrhein. Der Wind weht stark bis stürmisch aus Südwesten. Unbeständiges Wetter ist die DWD-Vorhersage auch für kommende Woche in Sicht.

    Auch in der Nacht! Kältewelle hält bis mindestens Ende der Woche an

    Update vom 22. Januar, 13.45 Uhr: Nicht nur eisige Nächte, sondern auch Tage mit Dauerfrost des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis mindestens Ende der Woche. Aufgrund von hartnäckigen Nebelfeldern werden bei Höchstwerten um minus fünf Grad Schluss. Nur in den Bereichen, wo die Sonne länger scheint, ist Höchsttemperatur knapp über null Grad möglich.

    Strenge Nachtfröste waren noch ein Mal in den Morgenstunden in einigen Regionen verzeichnet worden. Am kältesten war es wie schon am Vortag in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge, wo die Temperatur auf minus 14,7 Zentimeter gesunken ist. In Zwiesel im Bayerischen Wald lag der Tiefstwert bei minus 14,3 Grad und in Ostheim bei der Rhön bei minus 13,9 Grad.

    Abgesehen von leichten Schneefällen in der Nacht zum Mittwoch in einem Streifen von Ostfriesland über das Ruhrgebiet bis ins Saarland Am Wochenende allerdings können die Ausläufer eines Tiefs von Nordwesten auf Deutschland übergreifen und für Niederschläge in Form von Schnee sorgen. Im Norden und Westen Deutschlands würden dann voraussichtlich Tageshöchstwerte von drei bis vier Grad erreicht, während es im Osten und Süden eher frostig bleiben soll.

    Frostige Kälte hält an, aber: DLRG warnt vor großer Gefahr

    Update vom 22. Januar 2019: Die Eiszeit in Deutschland geht weiter: Am Wochenende sanken die Temperaturen in Teilen Deutschlands in den zweistelligen Minusbereich. So wurde etwa in der Nacht zum Montag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit -18,6 Grad die tiefste Temperatur gemessen. Tagsüber liegen die Temperaturen am Dienstag zwischen null und drei Grad. Nachts kühlt es auf minus fünf bis minus zehn Grad ab. Am Mittwoch können nach Angaben der Meteorologen dann auch tagsüber Minusgrade herrschen, auch am Donnerstag schwanken die Tageshöchstwerte voraussichtlich zwischen minus vier und zwei Grad.

    DLRG warnt vor Gefahren auf Eisflächen

    Viele Seen oder Flüsse frieren bei den Minustemperaturen zu. Spaziergänger und Schlittschuhläufer sollten aber dennoch vorsichtig sein, denn die Eisflächen sind meist noch dünn. Selbst mehrere Frosttage garantieren noch keine ausreichend dicke Eisschicht, warnt die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Um einen See betreten zu können, sollte das Eis mindestens 15 Zentimeter dick sein, bei fließenden Gewässern sogar 20 Zentimeter.

    Wenn das Eis knistert und knackt oder Risse aufweist, sollte es keinesfalls betreten werden. Und wenn es dennoch zu einem Unglück kommt? Wer mitten auf dem See merkt, dass das Eis nicht mehr trägt, sollte sich sofort flach hinlegen und zum Ufer zurückrobben. Bricht ein Begleiter ein, sollte als erstes ein Notruf abgesetzt werden. Dann vorsichtig auf dem Bauch zur Einbruchstelle kriechen und versuchen, den Betroffenen herauszuziehen.

    Aber Achtung: Dem Eingebrochenen niemals die Hand, sondern beispielsweise einen Anorak, ein Brett oder einen umgedrehten Schlitten reichen, um nicht mit hinab gezogen zu werden. Der Gerettete sollte bis zum Eintreffen eines Notarztes flach gelagert und möglichst in eine warme Decke oder Jacke gehüllt werden. Keinesfalls sollten unterkühlte Menschen mit Schnee abgerieben werden und auch keinen Alkohol trinken.

    Kälte-Welle dauert wohl noch länger – Zum Wochenbeginn soll es mancherorts glatt werden

    Update vom 20. Januar 2019: Nach den heftigen Schneefällen in Bayern hat die letzte betroffene Region den Katastrophenfall aufgehoben. Der Landrat des Kreises Berchtesgadener Land, Georg Grabner, erklärte die Ausnahmesituation am Samstag für beendet. Insgesamt rund 12.000 Helfer hätten in den zehn Tagen rund 1600 Dächer vor allem von Privathäusern von den Schneemassen befreit, um Einstürze zu verhindern. Der Katastrophenfall war Anfang Januar wegen extremer Schneefälle in fünf bayerischen Landkreisen ausgerufen worden.

    Größere Schneefälle erwartet der Deutsche Wetterdienst in Offenbach für die nächsten Tagen nicht. Allerdings bleibe es auch zu Beginn der Woche frostig, teilten die Meteorologen am Sonntag mit. Dies sollte in manchen Teilen der Republik besonders die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht aufrufen: In den Morgenstunden sollen am Montag in Norddeutschland besonders Autofahrer wachsam sein: Laut DWD sei mit gefrorenem Boden aufgrund von Nieselregen zu rechnen! Dadurch werde es auf manchen Straßen besonders glatt sein. Besonders Schleswig-Holstein und die Nordseeküste werden als potenziell gefährliche Regionen genannt. Am Montag erreichen die Temperaturen demnach Höchstwerte von drei Grad an den Küsten und minus drei Grad im Süden und den höheren Lagen. Vielerorts solle die Sonne scheinen.

    19.01.2018, Sachsen-Anhalt, Brocken: Temperaturen von Minus 12 Grad werden auf einem Thermometer auf dem Brocken angezeigt.

    © dpa / Matthias Bein

    In der Nacht zum Dienstag kann es in Vorpommern schneien, sonst bleibt es weitgehend trocken. Die Temperaturen sinken auf bis zu minus zehn Grad im Bergland und null Grad an den Küsten, bevor sie auf Werte zwischen null und drei Grad am Tag steigen. Auch im Tagesverlauf bleibt es meist trocken. Erst gegen Abend ist im Westen Schneefall möglich. Am Mittwoch ziehen dann Wolken über den Süden und die Mitte Deutschlands, die aber nur vereinzelt Schnee bringen.

    Update vom 19. Januar 2019: Wer sich in den kommenden Tagen im Freien aufhält, sollte sich dick einpacken – denn in Deutschland macht sich eisiges Winterwetter breit. Bereits für den Sonntag sagen Meteorologen für weite Teile der Republik Dauerfrost voraus. In der Nacht zum Montag können die Temperaturen sogar auf minus 10 Grad fallen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Nur im Südwesten, an der Küste und entlang des Rheins bleibt es zunächst frostfrei.

    Ursache für die bevorstehende Kälteperiode ist Hoch „Brigida“. Es sorgt laut DWD dafür, dass sich die nach Deutschland eingeflossene Polarluft kaum noch bewegt. Die Folge: Sie kühlt nachts durch den meist klaren Himmel immer weiter ab. Wie weit es dabei mit den Temperaturen nach unten geht, ist noch ungewiss. „Die winterliche Periode könnte aber nach heutiger Modellprognose mehrere Wochen andauern und umfasst auch weite Teile Europas“, prognostizierte ein DWD-Meteorologe.

    Bis minus 20 Grad! Wetter-Experte überzeugt, dass Kältewelle kommt: „Ich habe selten erlebt, dass …“

    Update vom 19. Januar 2019: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Mitte kommender Woche an mit einer Kältewelle, die bis zu vier Wochen dauern könnte.

    "Ich habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinweisen", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich am Freitag.

    Besonders streng dürfte die Kälte demnach dort ausfallen, wo jetzt bereits Schnee liegt. Dort kann es den Prognosen zufolge in den Nächten minus zehn bis minus zwanzig Grad kalt werden. Auch andernorts könnte es vor allem nachts sehr frostig werden: "Tagsüber können die Temperaturen zwischen minus drei und vier Grad plus liegen, nachts zwischen minus elf Grad und Null Grad", so Friedrich.

    Auch Schnee wird erwartet. Zu Beginn der kommenden Woche ströme Luft aus Sibirien ein, die sehr kalt trocken sei, sagte Friedrich. Tiefausläufer aus dem Westen könnten dann in der zweiten Wochenhälfte Niederschläge zunächst im Westen bringen. "Am Wochenende kann dann durchaus ein großer Teil Deutschlands auch im Tiefland unter einer Schneedecke liegen", vermutete der DWD-Sprecher.

    Wetter-Phänomen auch in Deutschland: Experte sagt baldige Kältewelle voraus

    Update vom 19. Januar 2019: Die USA und Europa stehen den meteorologischen Vorhersagen zufolge vor einer Kältewelle – doch das widerspricht nach Einschätzung der Munich Re nicht dem Langfristtrend wärmerer Winter. „In Zukunft haben wir mehr milde Winter zu erwarten, auch wenn es immer wieder Kältephasen geben kann“, sagte der Geowissenschaftler Eberhard Faust, Forschungsleiter für Klimarisiken und Naturgefahren bei dem weltgrößten Rückversicherer.

    Ursache für die wohl bevorstehende Kälte in der kommenden Woche ist eine ungewöhnliche Wetterlage. „Im Winter liegt über dem polaren Bereich in der höheren Atmosphäre, der Stratosphäre, ein Wirbel, der vom Jetstream umschlossen wird und die kalte Luft quasi einschnürt“, sagte Faust. „Nun kann es passieren, dass sich der Polarwirbel abschwächt und die kalte Luft aus der Polarregion weit nach Süden vordringen kann.“

    Die Vorgänge in der hohen und bodennahen Atmosphäre seien gekoppelt. „Im Extremfall kann diese Struktur sogar zerstört werden, so dass zwei Tochterwirbel entstehen. Eine solche Lage haben wir derzeit, mit einem Tochterwirbel in Nordamerika im Bereich über der Hudson Bay und einem zweiten über Westsibirien“, sagte Faust. In einer derartigen Situation seien Kaltluftausbrüche nach Süden leicht möglich.

    Die Munich Re dokumentiert seit Jahrzehnten Naturkatastrophen und Georisiken rund um den Globus, da dies für die Risikobewertungen der Versicherungsbranche von großer Bedeutung ist. Die Expertise der Münchner Fachleute fließt auch in die Einschätzungen des Weltklimarats IPCC ein.

    So wie es sich im Moment darstellt, werde sich die Kälte in der kommenden Woche vom 21. bis 27. Januar und mindestens auch in der Folgewoche in östlichen und zentralen Teilen Nordamerikas festsetzen. „Auch in Teilen Europas kann es nach den derzeitigen Vorhersagen im Zusammenhang des destabilisierten Polarwirbels im Verlauf der kommenden Wochen deutlich kühler werden“, sagte Faust.

    Wetter in Deutschland: Es wird bitterkalt

    Unser Artikel vom 17. Januar 2019: Wie der Deutsche Wetter Dienst (DWD) mitteilt, bringt Hoch „Brigida“ am Wochenende ruhiges, aber kaltes Wetter. Vor allem am Samstag können wir uns voraussichtlich über Sonne freuen. Das freundliche Wetter am Wochenende ist aber wohl nur die Ruhe vor dem Sturm. Denn Tiefdruckgebiet „Hinne“ bringt kalte Polarluft nach Deutschland und sorgt so für einen „Arctic Outbreak“.

    Deutschland wird mehr und mehr einfrieren, prophezeit wetter.com im Sieben-Tage-Trend. Im Norden Europas herrschten schon in den vergangenen Tagen Extremtemperaturen von bis zu -30 Grad. Ganz so eisig wird es in Deutschland zwar nicht, aber Tiefstwerte im zweistelligen Minusbereich sind möglich. Ohne dicken Wintermantel sollte man sich also auch hierzulande demnächst nicht aus dem Haus wagen.

    Wetter in Deutschland: Schon am Wochenende sinken die Temperaturen

    Schon am Wochenende sinken die Temperaturen deutlich ab, im Laufe der Woche folgt dann eine zweite Kältewelle. Am Samstag tritt stellenweise bereits leichter Dauerfrost auf, zum Beispiel an den Alpen. Die Höchstwerte schwanken zwischen +4 Grad im Nordwesten und -2 Grad im Süden Deutschlands. Die gute Nachricht: Es bleibt weitgehend trocken. Nur ein paar Wolken trüben vereinzelt den Himmel, am freundlichsten ist es im Westen Deutschlands.

    Auch am Sonntag muss größtenteils nicht mit Regen gerechnet werden, die Temperaturen liegen zwischen 0 und +3 Grad. Im Südosten, in weiten Teilen der Mitte und im Bergland gibt es Dauerfrost um -2 Grad, berichtet der DWD. Am Montag könnte dann vorübergehend der Schnee zurückkommen, wo genau steht laut wetter.com aber noch nicht fest. Die Temperaturen schwanken zwischen +3 und -9 Grad in Bayern, im Osten Deutschlands sind sogar Tiefstwerte von -12 Grad bereits möglich. Doch ein Schnee-Chaos bleibt dieses Mal voraussichtlich aus, denn bereits am Tag danach bleibt es wieder trocken.

    Wetter in Deutschland: Der „Arcitc Outbreak“ schlägt nächste Woche zu

    Mit stellenweise Nebel und Frost präsentiert sich der Winter am Dienstag dennoch nicht von seiner freundlichen Seite. Und auch die Temperaturen sind nicht einladend. Bis zu -13 Grad können es im Süden Bayerns werden. An der Küste sind immerhin Temperaturen von +2 bis -4 Grad möglich. Und besonders die Nächte werden nun richtig kalt.

    Spätestens am Mittwoch und Donnerstag schlägt der „Arctic Outbreak“ dann richtig zu. Mit Temperaturen im niedrigen Plusbereich ist es dann an den Küsten in Norddeutschland noch am freundlichsten, am Rhein und im Süden Deutschlands erreichen die Temperaturen nur noch maximal den Gefrierpunkt. In Bayern können die Temperaturen an diesen Tagen wieder bis auf -13 Grad sinken und es kommt zu Dauerfrost.

    Nähere Infos über das Wetter in Bayern lesen Sie auch im Ticker.

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    Mitdpa

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