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Zeitung: Einreiseverbot verhängt: Neue Runde bei Sami A.?

Zeitung: Einreiseverbot verhängt: Neue Runde bei Sami A.?

Politik

Montag, 13. August 2018

Der Rechtsstreit um die Abschiebung von Sami A. geht in eine neue Runde. Laut einer Zeitung wurde mutmaßlichen Islamisten aus Tunesien ein Wiedereinreiseverbot auferlegt.

Der Rechtsstreit um die Abschiebung des mutmaßlichen Islamisten Sami A. nimmt offenbar eine neue Wendung. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise in Nordrhein-Westfalen, dass den Tunesiern ein Wiedereinreiseverbot auferlegt worden sei.

Dementsprechend muss das zuständige Ausländeramt Bochum beim Landeskriminalamt NRW, dem vermeintlichen Ex-Leibwächter des langjährigen Al-Qaida-Führers Osama Bin Laden sowie für die europäischen Schengen-Staaten für sogenannte Einreiseverweigerungen aufschreiben . Infolgedessen wird der abgeschobene Tunesier als unerwünschte Person in das Schengener Informationssystem für Sicherheitsbehörden (SIS) aufgenommen.

Der letzte in Bochum lebende A. war Mitte Juli nach Tunesien deportiert worden. Einen Tag vor der Deportation hatte das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen ein Abschiebungsverbot verhängt, weil die Tunesier, die von den deutschen Behörden als islamistische Täter eingestuft wurden, in ihrer Heimat mit Folter bedroht wurden. Diese Entscheidung wurde den Behörden bei der Abfahrt der Maschine mit A. aber nicht mitgeteilt. Das Verwaltungsgericht forderte daraufhin, A. nach Deutschland zu bringen.

In Tunesien wurde A. nach zwei Wochen Untersuchungshaft vorläufig freigelassen. Die Untersuchung in Tunesien läuft noch, der Pass von A. wurde zurückgehalten.

Quelle: n-tv.de

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