Neue Forschungsergebnisse könnten erklären, warum einige Covid-19-Patienten ihren Geruchssinn verlieren Leben

Die Forscher fanden heraus, dass das für Covid-19 verantwortliche Virus über ACE2-Rezeptorproteine ​​in die Nasenhöhle eindringt, die als Gateway für das Virus dienen, um in menschliche Zellen einzudringen.  - IStock.com/AFP Bild
Die Forscher fanden heraus, dass das für Covid-19 verantwortliche Virus über ACE2-Rezeptorproteine ​​in die Nasenhöhle eindringt, die als Gateway für das Virus dienen, um in menschliche Zellen einzudringen. – IStock.com/AFP Bild

BOSTON, 1. August – Laut einer Studie von Wissenschaftlern der Harvard Medical School wird der Geruchsverlust bei Covid-19-Patienten wahrscheinlich durch eine Infektion nichtneuronaler Zelltypen verursacht.

Geruchsverlust (oder Anosmie) ist eines der häufigsten Symptome einer Covid-19-Infektion, obwohl nicht klar war, welche Mechanismen hinter diesem Phänomen stehen. Neue Forschungsergebnisse, die von Wissenschaftlern der Harvard Medical School in Science Advances veröffentlicht wurden, könnten den Beginn einer Erklärung liefern.

Die Autoren der Arbeit konzentrierten sich auf zwei existierende Theorien rund um Anosmie, um zu verstehen, woher das Symptom stammt: in den Zellen der Schleimhäute der Nasenhöhle oder in den olfaktorischen sensorischen Neuronen, die Informationen an das Gehirn senden.

Sie stellten fest, dass das für Covid-19 verantwortliche Virus über ACE2-Rezeptorproteine ​​in die Nasenhöhle eindringt, die als Gateway für das Virus dienen, um in menschliche Zellen einzudringen. Dieses Rezeptorprotein befindet sich in den Zellen, die die olfaktorischen sensorischen Neuronen metabolisch und strukturell unterstützen, nicht jedoch in den olfaktorischen sensorischen Neuronen selbst.

Die Entdeckung legt nahe, dass dieses Symptom eher durch eine Infektion der Stützzellen verursacht wird, die wiederum Veränderungen der olfaktorischen sensorischen Neuronen verursacht, als durch eine neurologische Infektion.

“Unsere Ergebnisse zeigen, dass das neuartige Coronavirus den Geruchssinn bei Patienten nicht durch direkte Infektion von Neuronen, sondern durch Beeinflussung der Funktion unterstützender Zellen verändert”, sagte der leitende Studienautor Sandeep Robert Datta, Associate Professor für Neurobiologie am Blavatnik Institute der Harvard Medical School .

“Ich denke, es sind gute Nachrichten, denn sobald die Infektion abgeklungen ist, müssen olfaktorische Neuronen nicht mehr ersetzt oder von Grund auf neu aufgebaut werden”, sagte er. “Wir brauchen jedoch mehr Daten und ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen, um diese Schlussfolgerung zu bestätigen.” – AFP-Relaxnews

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