Neue Studie zeigt, wie es beginnen kann

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Forscher der University of East Anglia im Vereinigten Königreich sagen, dass sie eine wichtige Entdeckung darüber gemacht haben, wie sich Prostatakrebs entwickeln kann.

Eine neue Studie, veröffentlicht in Molekulare Onkologie zeigt, dass die Prostata als Ganzes, einschließlich normal erscheinender Zellen, bei Männern mit Prostatakrebs anders ist. Es deutet darauf hin, dass Gewebezellen in der gesamten Prostata vorbereitet und bereit sind, Prostatakrebs zu entwickeln.

Dies bedeutet, dass es möglicherweise besser ist, die gesamte Prostata zu behandeln als nur die Bereiche in der Prostata, die Krebs haben.

Das Team hofft, dass die Arbeit den Wissenschaftlern helfen könnte, die Ursachen besser zu verstehen Prostatakrebsund sogar ganz verhindern.

Der leitende Forscher Daniel Brewer von der Norwich Medical School der UEA sagte: „Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern und tötet in Großbritannien alle 45 Minuten einen Mann. Wenn bei Männern Prostatakrebs diagnostiziert wird, können häufig Gruppen von Krebszellen gefunden werden an mehr als einer Stelle innerhalb der Prostata.

„Wir wollten wissen, ob dies auf Veränderungen in ‚normalen‘ Prostatazellen in der gesamten Prostata zurückzuführen ist.“

DNA-Veränderungen

Krebs wird durch Veränderungen in der DNA angetrieben. Das Team untersuchte den DNA-Code in 121 Gewebeproben von 37 Männern mit und ohne Prostatakrebs.

Brewer sagte: „Die von uns untersuchten Proben umfassten Gewebe, das vom Krebs stammt, und Gewebe von anderen Stellen in der Prostata, das unter dem Mikroskop normal aussieht.

„Dies erzeugt eine riesige Datenmenge, und durch den Einsatz einer großen Menge an Computerleistung können wir die Unterschiede feststellen, die in der DNA aufgetreten sind, und uns einen Einblick in das Wachstum des Krebses geben. Wir fanden heraus, dass „normale“ Prostatazellen von Männern mit Prostatakrebs mehr Mutationen (Veränderungen in der DNA) aufwiesen als „normale“ Prostatazellen von Männern ohne Prostatakrebs.“

Brewer fügte hinzu, dass auf der Grundlage der Genetik der analysierten Proben Karten erstellt wurden, um zu verstehen, wo die verschiedenen Mutationen aufgetreten sind. Die Forscher zeigten, dass sich die Mutationen in normalen Zellen bei den meisten Männern von Mutationen in Krebszellen unterscheiden.

„Die ‚normalen’ Prostatazellen bei Männern mit Prostatakrebs scheinen eine günstige Umgebung für die Entwicklung und das Wachstum von Prostatakrebszellen bereitzustellen. Mit anderen Worten, die gesamte Prostata ist vorbereitet und bereit, Prostatakrebs zu entwickeln, der durch einen noch unbekannten biologischen Prozess angetrieben wird“, erklärte Brewer.

„Diese Arbeit hat unser Wissen darüber verbessert, wie Prostatakrebs entsteht, und könnte uns eines Tages Hinweise darauf geben, wie wir ihn verhindern oder behandeln können. Und es zeigt, dass es möglicherweise besser ist, die gesamte Prostata zu behandeln als nur die Bereiche in der Prostata, die Krebs haben.“

„Spezifische Änderungen“

Hayley Luxton, Senior Research Impact Manager bei Prostate Cancer UK, sagte: „Diese aufregende neue Forschung zeigt zum ersten Mal, wie normale Zellen in der Prostata das Wachstum und die Ausbreitung von Prostatakrebs fördern können.

„Die Forscher fanden heraus, dass normale Prostatazellen bei Männern mit Prostatakrebs spezifische genetische Veränderungen aufweisen, die sie wie einen reichhaltigen Kompost wirken lassen und die perfekte Umgebung für das Wachstum und die Entwicklung von Prostatakrebszellen bieten. Diese Ergebnisse geben uns wichtige neue Erkenntnisse über die frühe Entwicklung von Prostatakrebs, die uns eines Tages Hinweise darauf geben könnten, wie wir ihn verhindern können.“

Forschungsförderung

Diese Forschung wurde von der UEA in Zusammenarbeit mit der University of Cambridge, dem Institute of Cancer Research, London, dem Wellcome Sanger Institute, den Universitäten Oxford, St. Andrews, York, Manchester, Tampere (Finnland) und dem University College London geleitet – sowie Cambridge University Hospitals NHS Foundation Trust, Royal Marsden NHS Foundation Trust, HCA Healthcare UK Laboratories und das Earlham Institute.

Es wurde von Cancer Research UK, der Dallaglio Foundation und einem Prostate Cancer UK Movember Training, Leadership & Development Award finanziert.

Das Projekt wurde auch von Prostate Cancer Research, Big C Cancer Charity, Bob Champion Cancer Trust, The Masonic Charitable Foundation, dem Nachfolger von The Grand Charity, The Alan Boswell Group, The King Family und The Hargrave Foundation unterstützt.

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