Niemand hält Pavarotti dafür, dass er unter der Dusche singt. Für eine mögliche Kritik an „Lewy“ bleibt noch Zeit

Zuerst gab es ungläubiges Lächeln. Dann blitzendes Sehvermögen und summende Emotionen. Und schließlich sogar mich selbst verspotten. So reagierte Robert Lewandowski auf nachfolgende vergebliche Situationen in gegen die New York Red Bulls (2:0). Es waren zu viele für diese Klasse von Scharfschützen.

Lewandowskis Einzelaktion und ein knapper Fehlschuss im Spiel gegen die New York Red Bulls:

Wenn sich jemand den 12. Spieler des FC Barcelona nicht genau angeschaut hätte, wäre er vielleicht zu dem Schluss gekommen, dass Martin Braithwaite immer noch mit ihm läuft. Der Däne ging nicht mit Gold in die Geschichte der katalanischen Duma ein, und seine jüngsten Spiele können mit den Worten zusammengefasst werden, dass Sie Braithwaites Nummer nehmen können, aber Braithwaites Form mit dieser Nummer bleibt.

Nach einer Stunde Spielzeit gegen das Team aus New York hatte Lewandowski genug. Der Kapitän der Weißen und Roten wusste, dass es nicht sein Tag war. Als Pierre-Emerick Aubameyang in der 62. Minute an der Seitenlinie auftauchte, begann der Pole daher, sich auf die Ersatzbank zu bewegen. Zu seiner Überraschung ließ ihn Xavi Hernandez immer noch auf dem Platz zurück. Aber für die nächsten 10 Minuten kam “Lewy” nicht mit Schießpulver auf.

Hätte er wenigstens eine der köstlichen Gelegenheiten ergreifen sollen? Ja ja. Muss er sich deswegen Sorgen machen? Nun nein. Das sind nur Freundschaftsspiele. Die Spieler sind noch dabei, ihre Form vor Beginn der Saison zu verbessern, und es ist kein Zufall, dass Ousmane Dembele unter den Barcelona-Spielern am besten aussieht. Dass er nicht mehr um einen neuen Vertrag kämpfen muss, scheint der Franzose noch immer nicht zu wissen. Dass es zu viel schlechteren Bedingungen unterzeichnet wurde? Es ist schon ganz andere Geschichte.

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Natürlich möchte ich „Lewy“ oder seinen Kollegen nicht vorwerfen, dass sie während der Vorsaison-Tour nicht zu den Treffen beigetragen haben. Was wichtig ist, kommt aber erst in zwei Wochen. Mit dem Start in die spanische Premier League beginnen echte Bewährungsproben für „Lewy“ und das Unternehmen.

Man könnte darüber nachdenken, Alarm zu schlagen, wenn Lewandowski vom Spiel abgekoppelt wäre, seine Freunde es ihm nicht sagen würden oder er sich keine Schussmöglichkeiten schaffen könnte. In der Zwischenzeit hat sich am Sonntag keine dieser Situationen ereignet. Nun, seine Kollegen gaben ihm anfangs überraschend oft. Als wäre es sein Abschiedsspiel und nicht erst sein dritter Einsatz im neuen Team.

Dies sollte sinnvoller sein als ungenutzte Situationen. Mit jedem Spiel wird das Verständnis mit den Partnern nur zunehmen, und die Schussform sollte kommen. Besser wäre es natürlich, wenn Lewandowski gegen die New Yorker ein Tor erzielt hätte. Aber es ist gescheitert, und nichts davon. Um den Klassiker zu zitieren, wurde Luciano Pavarotti schließlich nicht dafür verantwortlich gemacht, unter der Dusche zu singen, sondern auf den größten Bühnen der Welt aufgetreten zu sein.

Lewandowski präsentiert sich vorerst in den Farben Barcelonas in einem Gefolge, das seine Karriere in keiner Weise beeinträchtigen wird. Viel wichtiger wird es sein, wie es in offiziellen Sitzungen aussehen wird, mit Betonung auf diejenigen mit dem höchsten Gewicht.

Die Zeit der Besiedlung rückt immer näher. Auch Gelegenheiten für mögliche Kritik stehen noch aus.

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Seine Sehkraft verschlechterte sich von Tag zu Tag. Zuerst auf einem Auge. Aktivitäten in der Halle, ein Ball im Gesicht und Michał Globisz lag im Krankenhaus. Später verblasste die Sichtbarkeit auf dem anderen Auge. Trotzdem ist der verdiente Jugendtrainer und -erzieher immer noch auf den Tribünen des Stadions in Gdynia anzutreffen – er kommt zu den Spielen und seine Freunde erzählen ihm, was auf dem Platz passiert. In „X-ray“ erzählt der Hüter der Goldmedaillengewinner der Europameisterschaft von vor Jahren davon, ein neues Leben zu lernen und den Kopf so schräg zu stellen, dass an der Haltestelle die Nummer eines entgegenkommenden Trolleybusses zu sehen ist.

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