Norwegische Politik, Jens Stoltenberg | Starkes Trio auf der Bewerberliste: Einer wurde nie vorgeladen

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Wie Nettavisen am Freitag schrieb, gibt es einen mehr oder weniger unbekannten Bewerber, der für den Job als neuer Notenbankgouverneur relevant sein könnte.

Jacob Bjorheim (62) aus der Schweiz hat sich auf die Position des CEO der Norges Bank beworben, wurde aber nach Kenntnis von Nettavisen weder interviewt noch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

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Und das, obwohl Bjorheim über einen beeindruckenden Lebenslauf und langjährige Erfahrung in der europäischen Finanzwelt verfügt.

Der Schweizer hat einen Master-Abschluss der Universität St. Gallen und sowohl einen Master- als auch einen Doktortitel der London School of Economics. Später arbeitete er als Finanzmanager bei der Investmentbank UBS in der Schweiz und arbeitete 13 Jahre lang bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die im Besitz von rund 60 Zentralbanken ist.

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Bjorheim ist derzeit Dozent an der University of Bases und Sitter i Styrol sowohl an die UBS als auch an die Pensionskasse CERN, die zu den bedeutendsten Forschungseinrichtungen der Welt gehört.

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Nicht interviewt

Indirekt stellt das Finanzministerium selbst fest, dass Bjorheim für den Job nicht relevant sei. Das sagt das Ministerium NRK dass es zwei Kandidaten gibt und dass mit beiden Gespräche geführt wurden. Dies sind NATO-Gouverneur Jens Stoltenberg und Vizegouverneurin Ida Wolden Bache.

Warum Bjorheim nicht interviewt wurde, ist nicht bekannt.

Die Online-Zeitung hat beim Finanzministerium nachgefragt, ob die Schweizer nicht in den Prozess involviert sind.

– Wir geben nicht an, wen wir in Einstellungsverfahren interviewen, sagt die Kommunikationsmanagerin im Finanzministerium, Therese Riiser, zu Nettavisen.

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Kürzlich erregte es dann Aufmerksamkeit NRK präsentiert Wolden Baches Lebenslauf weniger umfassend als er ist. In den norwegischen Medien wird heftig darüber diskutiert, ob die enge Bindung zwischen Stoltenberg und Ministerpräsident Jonas Gahr Støre (Labour Party) die politische Unabhängigkeit der Norges Bank in Frage stellen kann.

Miteinander geredet

Kürzlich wurde bekannt, dass Stoltenberg im Januar bei einem Abendessen mit dem Chef des Petroleum Fund, Nicolai Tangen, und seinem Freund Knut Brundtland über die Möglichkeit gesprochen hatte, das Amt des Zentralbankgouverneurs zu übernehmen. Es kam rein Nachposten.

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Damit wurde eines von Stoltenbergs Argumenten auf den Weg gebracht, nämlich dass er „Nicolai Tangen im Ohr behalten“ könne. Das danach Die Labour Party war skeptisch zur Ernennung des Managers Tangen zum Leiter des Petroleum Fund.

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Dann wurde bekannt, dass Stoltenberg informierte seinen Freund Støre am 24. Oktober, dass er erwäge, sich für das Amt einer Zentralbank zu bewerben. Trotzdem sagte Støre NTB im Dezember, dass er den Job nicht mit Stoltenberg besprochen habe.

Inzwischen steht eine Mehrheit im Storting einer Einstellung Stoltenbergs skeptisch gegenüber. Wann die Entscheidung fällt, ist noch nicht bekannt, könnte aber noch in dieser Woche geschehen.

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