Ölpest von Geldproblemen: „Wenn Energievertrag endet, kommt die Abrechnung“

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Chantalle Grootscholten von Energie Nederland weiß, dass die Zahl der Haushalte zunimmt, die einen zu niedrigen monatlichen Betrag zahlen. “Dieser Anstieg hat seit den höheren Preisen im letzten Herbst begonnen, vor allem aber seit dem Frühjahr.”

Immer mehr Menschen, die – manchmal absichtlich – zu wenig bezahlen. Die Organisationen sind sehr besorgt. Denn eine wirkliche Lösung scheint es noch nicht zu geben. „Ich hoffe insgeheim auf feste Kabinettsmaßnahmen am Budgettag“, sagte NVVK-Sprecher Auke Schouwstra.

Nicht jedem kann geholfen werden

Laut Schouwstra wenden sich jedes Jahr 80.000 Menschen um Hilfe. Dies geschieht bei Kommunen, aber auch bei privaten Organisationen, die Schuldenerlass leisten. „Aber unter den Menschen, die jetzt an unsere Tür klopfen, gibt es eine Gruppe, die wir eigentlich nicht stabilisieren können. Die Einnahmen und Ausgaben sind nicht im Gleichgewicht, und das ist auch schwer in Ordnung zu bringen, weil Lebensunterhalt und Energie schon so groß sind Teil der Ausgaben. Nicht immer kann man etwas dagegen tun.“

Das Problem mit den Stromrechnungen schlummert und wächst wie eine Ölpest. Ein echtes Problem wird es erst, wenn der Vertrag endet und Ihr monatlicher Betrag zu niedrig war. Diese endgültige Abrechnung erfolgt für alle an einem anderen Datum. “So gibt es jetzt keine Schlange von Menschen, die Schuldenhilfe brauchen, die in Gruppen kommt.”

Das hat große Folgen, nicht nur finanziell. Die Probleme verursachen Stress für Menschen, die eine Abholung nach der anderen durch den Briefkasten sehen. „Das ist auch für die Gläubiger kein effizienter Prozess. Die Verschuldung steigt, die Menschen können nicht zahlen und die Fehlzeiten nehmen zu. Das wiederum zieht allerlei soziale Kosten nach sich.“

Immer mehr Zahlungssysteme

Es ist ein schwarzes Szenario, aber wenn keine Änderung kommt, ist es nicht ausgeschlossen. Sie sehen auch die Probleme bei Nibud und arbeiten auch auf Prinsjesdag hin. Ein neues Jahr, neue Möglichkeiten? „Das Problem wird immer größer“, sagt Max Vermeer. “Es gibt immer mehr Menschen, die nicht über die Runden kommen.”

Die Energiekonzerne sehen die Probleme auch selbst. Beispielsweise treffen immer mehr Menschen Zahlungsvereinbarungen, ein Zeichen für Probleme. Sie sagen auch, dass die Anzahl der Menschen die an Entschuldungsagenturen verwiesen wird, wächst. Vermeer vom Nibud hat dafür Verständnis, warnt aber auch: „Klingt nett, Zahlungsmodalitäten. Aber wenn man nichts bezahlen kann, geht es auch nicht.“

Energie eher teurer

Laut Vattenfall-Sprecher Robert Portier versuchen Energieunternehmen, nachsichtig zu sein und herauszufinden, was am besten funktioniert. Aber diese Milde funktioniert vor allem dann, wenn die Preise nicht weiter steigen, und da sollte der Staat eingreifen.

“Wir glauben, dass die Energiepreise eher steigen als sinken werden.”

Also muss der Staat helfen. Aber was kann man noch tun? Derzeit beraten die zuständigen Minister darüber, kurzfristige Maßnahmen sind aber unwahrscheinlich. Das kann nächstes Jahr passieren. Die Pläne werden am Prinsjesdag bekannt gegeben.

Löhne steigen?

„Aber der Staat kann nicht alles machen“, sagte Finanzministerin Sigrid Kaag. Sie und die Ministerin für Soziales und Beschäftigung Karien van Gennip appellieren auch an die Arbeitgeber. „Ein großer Teil der Kaufkraftreparatur muss aus Lohnerhöhungen kommen“, sagt Van Gennip. Und Kaag: «Wichtig ist, dass die Arbeitgeber auf eine strukturelle Lohnerhöhung schauen.»

Und in der Zwischenzeit? „Strukturell zu wenig für Energie zu bezahlen erscheint mir unklug“, sagt Schouwstra vom NVVK. Vermeer stimmt zu, obwohl er die Not der Menschen versteht. „Aber alle, die monatlich zu wenig zahlen, bekommen größere Probleme.“

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