Oslo Børs von Minus zu Plus zu Minus. Chefstratege: Diese Joker können die Aktienmärkte beeinflussen

| |

Die Börsenturbulenzen gehen diese Woche unvermindert weiter.

Die Osloer Börse stieg im Vorfeld der gestrigen Zinsentscheidung der US-Notenbank um 2,8 Prozent, fiel jedoch bei ihrer Eröffnung am Donnerstag um etwa 1,5 Prozent. Knapp über 11.00 Uhr erholte sich der Aktienmarkt und stieg um 0,3 Prozent. Eine Stunde später liegt der Stand bei minus 0,3 Prozent.

Sowohl die US-amerikanischen als auch die asiatischen Aktienmärkte fielen, nachdem klar wurde, dass die Fed signalisiert hatte, dass sie den Leitzins „bald“ anheben würde – und ankündigte, die Stützungskäufe von Anleihen zu kürzen.

– Ist in diesem Jahr überhaupt eine positive Rendite an den Börsen zu erzielen?

– Wie das Börsenjahr endet, wird wohl von der Balance abhängen, wie stark die Notenbanken, allen voran die Fed, straffen müssen, und wie sich die Konjunktur und die Erwartungen an die Unternehmensgewinne entwickeln, sagt Chefstratege im Wealth Management, Christian Lie.

Lie glaubt, dass es ein herausforderndes Jahr werden könnte, wenn die Inflation hoch bleibt und die Fed so stark straffen muss, dass die Anleger schlechtere Zeiten befürchten.

Das teilte die US-Notenbank mit

Zentralbankgouverneur Jerome Powell betonte den Kursrückgang an den Aktienmärkten nicht, als er am Mittwochabend norwegischer Zeit eine Pressekonferenz abhielt. Es ist die Inflation, die die Fed beunruhigt.

03:53

Veröffentlicht:

27.01.22 — 07:24

<!–

–>

– Unter anderem, weil höhere Zinsen normalerweise mit niedrigeren Preisen von Aktien einhergehen, was wiederum die Kursentwicklung abhängiger vom Gewinnwachstum macht, sagt er.

Die Turbulenzen an den Märkten veranlassten Jan Petter Sissener gestern dazu, vor „Wechseln oder zu mutigem Handeln“ zu warnen. Der erfahrene Manager glaubt, dass Anleger „Qualität kaufen und ruhig im Boot sitzen sollten“.

Chefökonom Bjørn-Roger Wilhelmsen von Nordkinn Asset Management sagte gegenüber DN, dass es in der wirtschaftlichen Schwere liegt, dass die Aktienmärkte fallen, wenn die Zinssätze angehoben werden.

– Der Aktienmarkt ist aufgrund niedriger Zinsen und starkem Wachstum seit langem hoch bewertet. Es gab einfach keine Alternative zu Aktien. Das ändere sich, wenn die Zinsen steigen, sagte er.

Mehr Joker

Aber es muss kein Abschwung sein, sagt Chefstratege Lie.

Wenn andererseits die Inflation zurückgeht, die Energiepreise sinken und sich Engpässe in globalen Wertschöpfungsketten auflösen, könnte dies eine erneute Wachstumsbeschleunigung in der Industrie und den Dienstleistungsbranchen auslösen, während die Zentralbanken nicht so stark straffen müssen. In einem solchen Szenario werden die Finanzmärkte und Börsen positiv reagieren können.

Lie sagt, dass es mehrere potenziell entscheidende Joker gibt, die die Aktienmärkte beeinflussen können, und verweist unter anderem auf die Gefahr neuer und gefährlicherer Virusvarianten, die Inflationsentwicklung, die geopolitische Lage und große klimabedingte Naturkatastrophen. Und die Technologieunternehmen:

– Bedrohungen der Dominanz der großen amerikanischen Technologiegiganten, zum Beispiel enttäuschende Gewinne, verstärkte Regulierung oder Besteuerung. Wichtig, weil diese Unternehmen einen großen Einfluss auf US-amerikanische und globale Aktienindizes haben, sagt Lie. (Bedingungen)Copyright Dagens Næringsliv AS und/oder unsere Lieferanten. Wir möchten, dass Sie unsere Fälle über einen Link teilen, der direkt auf unsere Seiten führt. Die Vervielfältigung oder anderweitige Nutzung des gesamten oder eines Teils des Inhalts darf nur mit schriftlicher Genehmigung oder im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erfolgen. Für zusätzliche Bedingungen Schau hier.

Previous

Bitcoin korrigiert nach FOMC-Sitzung, tritt in die Preiskonsolidierungsphase ein? » Krypto-Insider

Omicron-Reinfektion: Kann man sich erneut anstecken?

Next

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.