Paco Alcácer verkauft: Um Emre Can zu unterzeichnen, ist der BVB erneut gefährdet

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Sport Paco Alcácer verkauft

Mit der Unterzeichnung von Emre Can ist der BVB erneut gefährdet

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Durch den Transfer von Erling Haaland zu Borussia Dortmund fühlt sich Paco Alcácer nicht mehr wohl und zieht zurück nach Spanien. Wir stellen den Stürmer vor.

Emre Can soll die Defensive von Borussia Dortmund stärken. Das Geld für die Überweisung stammt aus dem Verkauf von Paco Alcácer. Mit seinem Weggang kehrt jedoch auch ein gerade erst gelöstes Problem zurück.

SEin größerer Wunsch wurde nicht erfüllt, aber Paco Alcácer wird auch mit dieser Kompromisslösung gut leben können: Der spanische Stürmer aus Borussia Dortmund kehrt in die höchste spanische Liga, die La Liga, zurück. Am Mittwochabend war der 26-Jährige in Villarreal zu einem Medizin-Check. Kurz darauf war der Transfer perfekt. Ursprünglich bevorzugte Alcácer einen Wechsel zum FC Valencia, dem Verein, in dem er aufgewachsen war. Aber auch im nur 60 Kilometer entfernten Villarreal sollte sein Heimweh schnell nachlassen.

Alcácer hatte sich in Dortmund noch nie richtig heimisch gefühlt, obwohl er in der vergangenen Bundesliga-Saison 18 Tore erzielt hatte. Er konnte sich weder mit der Tatsache anfreunden, dass Trainer Lucien Favre ihn oft ersetzte, noch war er im Team besonders kommunikativ.

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Sein größter Freund war der Ball: Paco Alcácer in Dortmund

Quelle: AP / Martin Meissner

Auch seine Begeisterung für das Training ist seit einigen Monaten spürbar zurückgegangen. Es schien offensichtlich, dass er zurückkehren durfte. Insbesondere – sollte der Transfer nicht tatsächlich scheitern – würden die Möglichkeiten des Dortmunder verbessert, einen erfahrenen deutschen Nationalspieler zu verpflichten: Emre Can.

Emre Can schlägt eine Leihtransaktion vor

Die persönlichen Daten von Alcácer und Can sind miteinander verwoben. Denn so groß das Interesse an einem starken und vielseitigen Abwehrspieler ist – die Borussen hatten beschlossen, nur zu investieren, wenn es möglich war, gleichzeitig einen anderen Spieler von der Gehaltsliste zu nehmen.

Die Voraussetzung ist nun erfüllt, kann von Juventus Turin kommen. Die von Villarreal an Dortmund zu entrichtende Ablösesumme von schätzungsweise rund 25 Millionen Euro gibt dem BVB die notwendige Bewegungsfreiheit.

Die Gespräche zwischen BVB und Can, die sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden können, sind offensichtlich recht weit fortgeschritten. Die italienische Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“ berichtete, dass Can sein Haus in Turin bereits geräumt und seine Koffer gepackt habe.

Welche Modalitäten Juventus und BVB vereinbaren werden, ist noch unklar: Allerdings scheinen die Italiener von ihrer ursprünglichen Ablösesumme von mindestens 27 Millionen Euro abgewichen zu sein. Nun, so der „Kicker“, sei auch ein Kreditgeschäft mit einer Kaufoption für die Dortmunder möglich. „Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc gestern. „Das Zeitfenster ist nur begrenzt.“

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Mit Can hätte Favre neue Möglichkeiten, die anhaltenden Probleme der Borussen in Bezug auf die mangelnde Defensivstabilität in den Griff zu bekommen: Der 26-Jährige, der sowohl bei der Europameisterschaft 2016 als auch bei der Europameisterschaft 2016 in der Nationalmannschaft vertreten war 2017 Confed Cup, wäre eine nützliche Ergänzung zu Mats Hummels im Verteidigungszentrum, könnte aber auch neben Axel Witsel im zentralen defensiven Mittelfeld spielen. Der körpernahe Spielstil und seine Fähigkeit, Bälle zu schießen, könnten für die Mannschaft ein gutes Spiel sein. Can gilt als Mentalitätsspieler.

„Emre Can bringt Robustheit und Zweikampfhärte“, sagte Joachim Löw im November letzten Jahres. Der Nationaltrainer setzte Can jedoch nicht konsequent ein. In der Zwischenzeit hatte sich der Defensiv-Allrounder sogar öffentlich darüber beschwert. „Meine Leistungen im Ausland werden sicherlich anders beurteilt als in Deutschland“, erklärte Can im März letzten Jahres in einem Interview mit „Sportbild“. Sein Ziel war es jedoch weiterhin, „Stammspieler und Leistungsträger der Nationalmannschaft“ zu sein.

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Dies ist wahrscheinlich der Hauptgrund, warum er eine Rückkehr in die Bundesliga befürwortet. Nach vier Jahren bei Liverpool FC und eineinhalb Saisons bei Juventus sieht er nun offenbar gute Chancen beim BVB, eine Führungsrolle in der Mannschaft zu übernehmen und damit seine Ambitionen gegenüber der Nationalmannschaft zu unterstreichen.

Sollte das Engagement von Can nach dem Ausscheiden von Alcácer aus Villarreal gelingen, hätte das Dortmunder Team zu einem gewissen Teil von der Tatsache profitiert, dass die spielerische Mannschaft in der ersten Saisonhälfte körperliche und psychische Defizite aufwies. Spieler, die sich in Drucksituationen körperlich gegen sie gestellt hatten, fehlten – Kann jemand sein, der diese Anforderung neben dem derzeit verletzten Thomas Delaney erfüllt. Es könnte neue Dynamik schaffen.

Dennoch sollte der Abzug von Alcácer auch ein neues Problem aufwerfen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gab auf der Hauptversammlung im November zu, dass es ein Fehler war, im vergangenen Sommer keinen zweiten Stürmer verpflichtet zu haben. Dies wurde durch den Kauf von Erling Haaland, der in der Winterpause von RB Salzburg kam, korrigiert. Aber ohne Alcácer hat der BVB wieder nur einen echten Stürmer.

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