Pandemie: The Covid schmilzt die Rezepte der Schweizer Schokoladenhersteller

| |

Angesichts der Tatsache, dass 70% der Schweizer Schokolade für den Export bestimmt ist und Touristen nicht in Schweizer Länder gekommen sind, um sie zu kaufen, strecken die Schokoladenhersteller die Zunge heraus

KEYSTONE

Die Covid-19-Pandemie hat bisher einen bitteren Geschmack im Mund der Schweizer Schokoladenhersteller hinterlassen, deren Rezepte zwischen Januar und August innerhalb eines Jahres um 14,3% geschmolzen sind. Sowohl der Inlandsumsatz (-15%) als auch der Export (-14%) verursachten diesen Rückgang.

Die Schweizer Produzenten litten insbesondere im Zeitraum Mai-August, als der Umsatz um 21,5% zurückging. zeigt Dienstag den Chocosuisse Regenschirm an, die jedoch nicht die absoluten Zahlen angibt. In diesen vier Monaten gingen die Verkäufe in der Schweiz um mehr als 23% zurück, während die Exporte um 20,5% zurückgingen.

Eine große Mehrheit – 70% – der Schweizer Schokoladenproduktion ist für den Export bestimmt, erinnert sich Chocosuisse. Die Lieferungen ins Ausland gingen im Sommer “sehr stark” zurück, was auf die Schließung von Duty-Free-Shops auf Flughäfen sowie auf die Schwierigkeiten der Hotel- und Gastronomie zurückzuführen war. Das Dachunternehmen erwartet für diese beiden Sektoren keine baldige Erholung.

Keine Touristen

In der Schweiz belastete die Abwesenheit ausländischer Touristen den Umsatz der Schweizer Schokoladenhersteller. Gleichzeitig stieg das Volumen der importierten Schokolade in den ersten neun Monaten des Jahres um 2,2% (+ 8,7% für Mai bis August), bedauert der Verband, der 16 Produzenten zusammenbringt, die 4.840 Mitarbeiter beschäftigen. Damit wurde der Margendruck für die Schweizer Hersteller weiter verschärft.

In seiner Pressemitteilung verurteilt das Dachunternehmen die Diskriminierung ausländischer Konkurrenz. Protektionistische Zollsteuern und der Preis für Rohstoffe (Zucker, Milch) untergraben die Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Industrie, sagte sie. Chocosuisse fordert den Bundestag auf, auf die Wettbewerbsverzerrungen, insbesondere gegenüber der Europäischen Union, zu reagieren und diese zu beseitigen.

Die um Chocosuisse versammelten Produzenten erzielten 2019 einen Umsatz von 1,79 Milliarden Franken bei einem Gesamtvolumen von 200.274 Tonnen. Die Schweizer Industrie verbrauchte 77.342 Tonnen Zucker (32% aus der Schweiz) und 165.000 Tonnen Milch (4,7%).

Die Schweizer Tochtergesellschaften der börsennotierten Unternehmen Nestlé (Cailler), Lindt & Sprüngli und Barry Callebaut, aber auch Häuser wie Camille Bloch, Faverger, Villars oder Läderach sind Mitglieder des Vereins sowie Chocolat Frey, das dem Einzelhandelsgiganten gehört. Migros.

(ATS / NXP)

Previous

US-Prognose – Connecticut Post

Die Kanten des iPhone 12 würden sehr leicht zerkratzt

Next

Leave a Comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.